«Der beste von ihnen war ein Lausanner Junge»
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Zeidler lobt Sanches:«Der beste von ihnen war ein Lausanner Junge»

Trotz zwölf Punkten Vorsprung auf den Barrageplatz
Lausanne-Coach Zeidler ruft den Abstiegskampf aus

In Ermangelung anderer Ziele ruft Lausanne-Coach Peter Zeidler nach dem Verpassen der Championship Group den Abstiegskampf aus. «Wir brauchen noch Punkte, um den Klassenerhalt in trockene Tücher zu bringen.»
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Und wieder eine Enttäuschung im Stade de La Tuilière für Coach Peter Zeidler. Lausanne ist das heimschwächste Team des Jahres.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Lausanne und Luzern verpassen Championship Group, neun Punkte Rückstand bei drei Spielen
  • Lausanne hat zwölf Punkte Vorsprung auf Barrageplatz, Klassenerhalt fast sicher
  • Schlechteste Heimstatistik 2026: Nur vier Punkte aus sieben Heimspielen für Lausanne
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Alain KunzReporter Fussball

Mathematisch ist der Schnitt noch nicht erfolgt. Doch sowohl Lausanne wie auch Luzern haben neun Punkte Rückstand auf Sion und YB. Bei drei ausstehenden Spielen. Dieses Ding ist durch. Weshalb Lausanne-Coach Peter Zeidler nach dem 0:2 gegen YB nun nach neuen Zielen sucht.

Die es eigentlich nicht gibt. Sobald das Verpassen der Championship Group für die beiden FCLs arithmetisch fix ist, darf man den Spielern nicht böse sein, wenn sie etwas mehr Zeit auf booking.com verbringen. Für die knapp gescheiterten Top-6-Anwärter werden die Spiele in der Relegation Group zur lästigen Pflicht.

Zeidler aber sieht das anders: «Realistisch gesehen ist es vorbei. Aber wir brauchen noch Punkte, um den Klassenerhalt endgültig in trockene Tücher zu bringen.»

Kein nächstes Europa-Märchen für Lausanne

Zur Veranschaulichung: Lausanne hat zwölf Punkte Vorsprung auf den Barrageplatz. Es stehen noch acht Spiele aus. Und die Waadtländer müssten neben den Hoppers auch gleich noch von Servette und dem FCZ überholt werden.

Fix ist aber: Es wird kein zweites europäisches Märchen für Lausanne geben. Jenes in der aktuellen Saison war ja gut. Man hat sich durch die ersten beiden Qualifikationsrunden gekämpft und dann in der dritten sensationell Besiktas Istanbul ausgeschaltet. In der Ligaphase der Conference League gabs eine einzige Niederlage, gegen Lech Posen aus Polen. Zum Schluss gewann man gegen die Fiorentina, verpasste die direkte Qualifikation für die Achtelfinals nur hauchdünn. Um dann in den Playoffs an Sigma Olmütz aus Tschechien zu scheitern. Das war der einzig richtig grosse Rückschlag.

Das schwächste Heimteam 2026

Der Nächste folgt jetzt also national. «Die Enttäuschung ist riesig», sagt der Deutsche unumwunden. «Wie auch jene, die Achtelfinals gegen Olmütz nicht geschafft zu haben. Denn es war unser erklärtes Ziel, gegen Bundesligist Mainz zu spielen.» Dennoch will Zeidler noch nicht von der Vorbereitung auf die nächste Saison sprechen. «Überhaupt nicht. Zum Beispiel wollen wir unseren tollen Fans – 10'000 in der Tuilière sind eine schöne Zahl für uns – endlich wieder Siege bieten. Da müssen wir ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt.»

Lausanne hat ja in den letzten sieben Spielen im eigenen Stadion gerade mal vier Punkte geholt. Das ist der schlechteste Wert der gesamten Liga. Der letzte Heimsieg datiert vom November.

Aber unter dem Strich wars dann national doch nicht ganz so mies. Dank der Auswärtsspiele. «Die drei Zürcher Klubs würden alle gerne 36 Punkte haben», sagt Zeidler zum Schluss. Den eben erst ausgerufenen Abstiegskampf damit sogleich relativierend.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
30
38
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
23
54
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
30
6
49
5
FC Sion
FC Sion
30
9
45
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
5
45
7
FC Luzern
FC Luzern
30
2
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
-4
36
9
Servette FC
Servette FC
30
-8
33
10
FC Zürich
FC Zürich
30
-17
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
30
-18
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-46
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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