Stevanovic muss unter die Dusche
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Gelb-Rot nach Schwalbe:Stevanovic muss unter die Dusche

Stevanovic ist mit seinem Taucher nicht allein
Die fünf doofsten Schwalben der Geschichte

Weil sich Mihailo Stevanovic für die goldene Himbeere bewirbt, gehen dem FCSG 3,5 Millionen Franken flöten. Zeit für die Rangliste der grössten Schwalben der Schweizer Fussballgeschichte.
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Jeremy Guillemenot gehört zu den grössten Schwalbenkönigen der Super-League-Geschichte.
Foto: Freshfocus
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Stefan KreisReporter Fussball

Jeremy Guillemenot beim 25:0 gegen den FC Urnäsch

Wir schreiben den 19. Juni 2022. Und für die Amateur-Kicker des Viertligisten Urnäsch geht ein Traum in Erfüllung. Einmal im Leben in einem Testspiel gegen den grossen FCSG antreten. Wow! Dumm nur, dass die Espen komplett humorbefreit agieren – und die Amateur-Kicker gleich mit 25:0 vom Sportplatz schiessen. Dass FCSG-Stürmer Jeremy Guillemenot auch noch eine Monster-Schwalbe auspackt (und bei der Aktion gar noch den gegnerischen Goalie foult), setzt dem Ganzen die Krone auf. Unumstrittene Nummer 1.

Gegen die Amateure von Urnäsch liess sich Profi Guillemenot auch zum Abheben verleiten.
Foto: Freshfocus

Breel Embolo beim 1:3 gegen Argentinien

Einverstanden: Regeltechnisch ist die Gelb-Rote gegen Breel Embolo nicht korrekt. Weil der VAR gar nicht hätte eingreifen dürfen. Trotzdem ists eine Schwalbe. An der Mittellinie. Und sie kostet die Schweizer Nati in jenem Augenblick die mögliche Qualifikation für den WM-Halbfinal an der Endrunde 2026.

Leider offensichtlich: Embolos WM-Schwalbe gegen Argentinien.
Foto: KEYSTONE

Mihailo Stevanovic beim 2:3 gegen Nordsjaelland

«Maximal unglücklich» nennt FCSG-Captain Lukas Görtler den Platzverweis gegen den Mittelfeldspieler. Und Coach Enrico Maassen hadert mit dem «fehlenden Fingerspitzengefühl» des Schiedsrichters. Fakt aber ist: Wer sich, obwohl bereits verwarnt, zu einer derart dilettantischen Schauspieleinlage hinreissen lässt, erweist seiner Mannschaft einen Bärendienst. Und kostet den Klub jene mehr als drei Millionen Franken, die der Einzug in die Liga-Phase der Conference League gegeben hätte.

«Sogar der gegnerische Torwart fand es maximal hart»
2:23
FCSG-Görtler hadert mit Schiri:«Sogar der gegnerische Torwart fand es maximal hart»

Ilyas Chouaref beim 1:3 gegen den FC St. Gallen

Erst erzielt Sions Zauberfuss ein Traumtor, dann lässt er sich nur kurze Zeit später zu einer Schwalbe hinreissen, die auf Schweizer Fussballplätzen wohl ihresgleichen sucht. Erst legt er den Ball an FCSG-Goalie Zigi vorbei, dann hebt er Sekunden später ab. Obwohl der Espen-Goalie zwei (!) Meter entfernt ist und den Sion-Stürmer auch zuvor nicht berührt hat. Die Aktion ist dermassen peinlich, dass der Schiri darauf verzichtet, Chouaref eine Verwarnung zu geben. Die Strafe aber folgt auf dem Fuss. Praktisch im Gegenzug treffen die Espen zum Ausgleich und gewinnen danach das Spiel. Muss Karma sein.

Stephan Andrist beim 1:1 gegen den FC Thun

Februar 2015: Nach einem Zweikampf mit Thuns Andreas Wittwer teilt Aaraus Stephan Andrist erst aus, geht danach aber im Sturzflug zu Boden. Weil er sich selbst (!) ohrfeigt. In den Wochen und Monaten zuvor hatte Andrist bereits drei klare Schwalben hingelegt, weshalb er sich im Blick öffentlich zu seiner Schauspielkarriere bekannte: «Ich bin ein Schwalbenkönig.»

Davon ist St. Gallens Mihailo Stevanovic weit entfernt, bislang fiel der ehemalige FCB-Junior nicht durch unfaires Verhalten auf. Umso ärgerlicher, dass sein Taucher den Klub mehr als drei Millionen Franken kostet.

Ex-Aarau Profi Stephan Andrist ohrfeigt sich selbst.
Foto: KATHI BETTELS
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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
4
10
10
2
FC Lugano
FC Lugano
3
9
9
3
FC Basel
FC Basel
4
3
9
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
3
2
7
5
FC Sion
FC Sion
3
2
6
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
4
0
5
7
FC Luzern
FC Luzern
4
-4
4
8
Servette FC
Servette FC
3
-1
3
9
FC Thun
FC Thun
3
-6
3
10
FC Zürich
FC Zürich
4
-6
3
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
3
-4
1
12
FC Vaduz
FC Vaduz
4
-5
0
Meisterschaftsrunde
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