«Sieht nicht gut aus»
Espen-Freude ist nach Sieg in Genf gedämpft

Die St. Galler befreien sich mit einem 2:0-Sieg über Servette aus der Mini-Krise. Doch die Freude wird getrübt: Captain Lukas Görtler verletzt sich schwer an der Schulter, er fällt für unbestimmte Zeit aus.
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Gegen Servette gibts ein 2:0.
Foto: Zamir Loshi/freshfocus
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Andri BäggliRedaktor Sport

Endlich können die St. Galler wieder einmal jubeln. Die letzten vier Partien gingen allesamt verloren. So stecken die Ostschweizer bereits früh in einer Mini-Krise. Nun gelingt den Espen der Befreiungsschlag. Servette dagegen befindet sich auch nach dem 0:2 gegen die St. Galler auf dem letzten Platz.

Die Espen spielen dabei nicht eine überragende Partie. Die Genfer haben deutlich mehr Ballbesitz als die Ostschweizer. Allerdings profitieren die Spieler von Trainer Enrico Maassen von der haarsträubend wackligen Defensive und der offensiven Ideenlosigkeit der Westschweizer. «Ich mag es nicht, dass die vier Niederlagen so betont werden. Gerade wenn man eine Flaute hat, die wir so nicht kennen, ist es wichtig, dass wir zu unserem Spiel zurückfinden. Wir haben fast nichts zugelassen und das ist die Basis», so der Trainer der Espen.

Bemängelt wurde in den letzten Partien, dass die Power nicht da war – eigentlich eine klare Stärke des FCSG. Maassen erklärt: «Unser Spiel ist sehr vertikal und intensiv. Heute war die Energie da, auch wenn es bei 30 Grad nicht gerade einfach war.» Dass sein Team zum ersten Mal kein Gegentor erhalten hat, interessiert den Trainer nicht: «Am Ende ist es mir scheissegal, dass wir zu null spielen. Ich habe lieber ein 5:4 als ein 1:0. Es tut einfach gut, auswärts zu gewinnen. Wir hatten heute verhältnismässig wenig den Ball und das kommt unserem Spiel entgegen.»

Leitwolf fällt bis auf Weiteres aus

Trotz des Sieges ist die Freude bei den Ostschweizern gedämpft. Nach rund einer Stunde fällt David Doulin unglücklich auf Captain Lukas Görtler. Der Leitwolf schreit vor Schmerzen auf, hält sich die Schulter und muss verletzt ausgewechselt werden. Maassen gibt nach dem Schlusspfiff ein erstes Update: «Es sieht nicht gut aus bei Lukas. Ich glaube, er wird erst einmal nicht mehr auf dem Feld stehen. Er hat riesige Schmerzen.»

Eine Diagnose könne er aber noch nicht geben: «Ich kann nicht in die Schulter reinschauen, jetzt braucht es eine Untersuchung. Es sieht nicht so aus, als würde er nächste Woche auf dem Feld stehen. Das ist für uns natürlich schon ein Brett.»

Generell haben die St. Galler derzeit etwas Personalnot, gibt Maassen zu: «Wir sind schmal besetzt. Corsin Konietzke hat sich im Training verletzt und hat einen dicken Knöchel.» Entsprechend ist jetzt das verbleibende Team umso mehr gefordert, die Abwesenden vergessen zu machen – dass Görtler vorerst ausfällt, macht die ganze Situation aber nicht angenehmer.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
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6
13
18
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
7
12
15
3
FC Sion
FC Sion
6
3
12
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
6
1
10
5
FC Basel
FC Basel
7
0
10
6
FC Luzern
FC Luzern
7
-3
9
7
FC Thun
FC Thun
6
-6
7
8
FC Zürich
FC Zürich
7
-7
7
9
FC Vaduz
FC Vaduz
7
-1
6
10
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
7
-3
6
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
6
-5
5
12
Servette FC
Servette FC
6
-4
4
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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