Vor einem Jahr lagen die Nerven blank
Kommts erneut zum Maassen-Zeidler-Zoff?

Weshalb eine Nullnummer zwischen GC und dem FCSG ziemlich unwahrscheinlich ist. Und ob die beiden Temperamentsbolzen an der Seitenlinie wieder aneinander geraten. Hier gehts zum Espen-Inside.
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242 Spiele lang stand Peter Zeidler an der Seitenlinie des FC St. Gallen.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Betim Fazliji wechselt vom FCSG zum FC Zürich nach 126 Einsätzen
  • Vor einem Jahr gerieten Maassen und Zeidler aneinander
  • FCSG führt Super League bei erwartbaren Toren an, defensiv Rang 9
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Stefan KreisReporter Fussball

Die News der Woche

Der Abgang von Publikumsliebling Betim Fazliji. «Glücks-Betim» wird das Espengewächs aus Rebstein SG zu Beginn seiner Karriere getauft, weil der FCSG mit ihm nie verliert. Nun verliert die Ostschweiz eine absolute Identifikationsfigur. Weils weder im Zentrum noch in der Innenverteidigung einen Platz gibt für den 27-Jährigen. «Wir hätten ihn gerne hierbehalten und haben ihm vor der Saison auch einen ganz klaren Weg aufgezeigt», sagt Coach Enrico Maassen. Dieser Weg endet nun. Weil Fazliji beim FCZ wohl zum Stammpersonal gehören wird. Für den FCSG absolvierte der Defensivspieler 126 Pflichtspieleinsätze. 127 (!) mögliche weitere Spiele verpasste er verletzt, weil der «Glücks-Betim» zum Pechvogel wurde und sich unter anderem mit zwei Kreuzbandrissen herumschlagen musste. 

Die grosse Frage

Kommts erneut zum Maassen-Zeidler-Zoff? Vor exakt einem Jahr gerieten die beiden Trainer nach einem 2:1-Auswärtssieg der St. Galler gegen Lausanne heftig aneinander. Maassen hatte Zeidler mit beiden Händen ins Gesicht gelangt, was dieser nicht unbedingt wohlwollend zur Kenntnis nahm. Betreuer und Spieler mussten dazwischengehen, um die Streithähne zu trennen. Maassen hat in seinen bislang 108 Pflichtspielen für den FCSG 1,69 Punkte im Schnitt geholt. Zeidler kommt in seinen 242 Einsätzen an der Espen-Linie auf 1,48 Zähler pro Spiel. 

Gesagt ist gesagt

«Man kann nicht jedes Spiel vier, fünf Tore schiessen, um das Spiel zu gewinnen», sagt Enrico Maassen nach der 3:4-Pleite gegen Thun. Ein Blick auf die Daten demonstriert, was der FCSG-Coach damit meint: Kein anderes Super-League-Team hat in dieser Saison mehr Top-Chancen kreiert. In Sachen erwartbarer Tore liegen die Espen vor Sion und YB auf dem ersten Platz. In Sachen erwartbarer Gegentore hingegen liegen die Ostschweizer auf Rang 9. Nur Luzern, Thun und Vaduz haben noch mehr Grosschancen zugelassen. 

Die Blick-Prognose

Unter Enrico Maassen kommts praktisch nie zur Nullnummer, die letzte gabs am 11. Februar 2026. Ausgerechnet gegen den heutigen Gegner GC. Dass sich dieses Resultat wiederholt, ist unwahrscheinlich. Weil der Espen-Angriff zum besten gehört, was die Liga aktuell zu bieten hat. Und weil die Defensive der Grasshoppers zuletzt beim 2:5 gegen Vaduz Auflösungserscheinungen gezeigt hat. 

Mögliche Aufstellung

Zigi; Ruiz, Stanic, Okoroji; Daschner; Vandermersch, Görtler, Frokaj, Stevanovic; Witzig, Baldé.

Wer fehlt?

Ambrosius, Gaal, May, Weibel, Hunziker (alle verletzt). Neziri, Boukhalfa, Efekele (fraglich).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 5 Runden:

  1. Lukas Görtler 4,5
  2. Lukas Daschner 4,5
  3. Enoch Owusu 4,5

Hier gehts zur Übersicht aller FCSG-Noten.

Der Schiedsrichter

Hajrim Qovanaj wird das Spiel leiten, ihm zur Seite stehen mit Benjamin Zürcher und David Huwiler zwei Assistenten. Der vierte Offizielle heisst Maxime Odiet, im VAR-Room sitzt Fedayi San. 

Der Gegner

GC feiert das 140-jährige Klubbestehen. Im Duell gegen die Espen treffen gleich die beiden ältesten Klubs der Super League aufeinander – einer wird das Spiel aber sicher verpassen. Hier geht es zum GC-Inside.

5

Runde

Di., FCZ – YB, 20.30 Uhr
Mi., Thun – Lausanne, 20.30 Uhr
Mi., Luzern – Vaduz, 20.30 Uhr
Mi., GC – St. Gallen 20.30 Uhr
Do., Lugano – Servette 20.30 Uhr
Do., FCB – Sion 20.30 Uhr

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
4
10
12
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
5
10
11
3
FC Basel
FC Basel
5
3
10
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
4
1
7
5
FC Sion
FC Sion
4
1
6
6
FC Thun
FC Thun
4
-5
6
7
FC Zürich
FC Zürich
5
-5
6
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
5
-1
5
9
FC Luzern
FC Luzern
5
-4
5
10
Servette FC
Servette FC
4
-1
4
11
FC Vaduz
FC Vaduz
5
-2
3
12
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
4
-7
1
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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