SFL-Awards für das Jahr 2025
Xhaka ist Nati-Spieler des Jahres – auch Shaqiri jubelt

Mit drei Monaten Verspätung wurden die SFL-Awards für das Jahr 2025 verliehen. Auf eine Gala wurde verzichtet. Die Preisträgerinnen und Preisträger bekamen die Auszeichnung persönlich überreicht.
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Granit Xhaka ist zum vierten Mal Nationalspieler des Jahres.
Foto: TOTO MARTI
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Die fünfte Swiss Football Night, die für den 12. Januar geplant war, wurde wegen der Brandkatastrophe von Crans-Montana abgesagt. Auf ein Ersatzdatum wurde verzichtet, den Gewinnerinnen und Gewinnern wurden die Preise persönlich überreicht.

In der Kategorie «National Male Player» gewinnt Nati-Captain Granit Xhaka (33) zum vierten Mal in Folge die Auszeichnung zum Nati-Spieler des Jahres. Der Rekordnationalspieler überzeugte in der souveränen WM-Quali und drückte der Premier League nach seinem Wechsel von Leverkusen zu Sunderland von Anfang an wieder den Stempel auf.

Bei den Frauen (National Female Player) bekommt Géraldine Reuteler (26), die schon bei den Sports Awards als MVP (Most Valuable Player) ausgezeichnet wurde, den Preis. Bei der Heim-EM wurde die Innerschweizerin in allen drei Schweizer Gruppenspielen zur offiziellen Spielerin des Spiels gewählt.

Manzambi und Wandeler holen Youngster-Awards

In den Kategorien für die besten jungen Nationalspieler (National Youngster Female und Male) werden Leila Wandeler und Johan Manzambi (beide 20) gewürdigt. Erstere schaffte es, obwohl sie bis dorthin nur für die zweite Mannschaft des Topklubs Olympique Lyon gespielt hat, in den EM-Kader und machte am Turnier mit erfrischenden Leistungen auf sich aufmerksam. Zum wichtigen 2:0 gegen Island lieferte sie zum Beispiel den Assist auf Alayah Pilgrim. Mittlerweile spielt sie für West Ham in der Women's Super League, der besten nationalen Frauenliga der Welt. 

Manzambi wurde in weniger als einem Jahr vom Regionalligaspieler (4. Liga) zum Bundesliga-Stammspieler beim SC Freiburg und entwickelte sich in der WM-Quali zum wichtigen Ergänzungsspieler unter Nati-Coach Murat Yakin (51). In bisher zehn Länderspielen gelangen ihm drei Tore.

Bei den Auszeichnungen für die inländischen Spielerinnen und Spieler setzen sich Xherdan Shaqiri (34) und Iman Beney (19) durch (Super League Players). Shaqiri trug massgeblich zum Meistertitel des FC Basel bei. Gleiches gilt für Nationalspielerin Beney bei YB, obwohl sie nun seit Sommer für Manchester City in England spielt. 

Die Iconic-Trophäe holt sich zum zweiten Mal in Folge Valon Fazliu (30). Der offensive Mittelfeldspieler gehört beim Challenge-League-Topteam Aarau seit Jahren zu den Leistungsträgern. Der FC Concordia Lausanne bekommt zudem den «Spirit of Football Award» mit seinem Projekt «Le Pôle social», das sich für professionelle Sozialarbeit für Familien, Kinder und Jugendliche in schwierigen Situationen einsetzt. Die «Fairplay Trophy» holt der SC Nebikon (2. Liga Frauen und 4. Liga Männer). Als Belohnung bekommen die ersten Mannschaften einen Startplatz in der ersten Cuprunde der Frauen und Männer. 

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