Mauer und Keller sehen nicht gut aus – Okoroji trifft spät
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Seoane-Statue bröckelt
YB spielt die schlechteste Saison seit 13 Jahren

YB droht nach 13 Jahren das internationale Geschäft zu verpassen. Es wäre erst das zweite Mal seit dem Bestehen der Super League.
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YB spielt eine historisch schlechte Saison.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • YB erlebt die schlechteste Saison seit 13 Jahren
  • Verpasst YB Europa, wäre es das zweite Mal seit 2003.
  • Mit dem teuersten Kader droht YB trotz 4 verbleibender Spiele zu scheitern
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Alain KunzReporter Fussball

Es passt alles, irgendwie. Die Saison von YB ist die schlechteste seit 13 Jahren. Geschehen nicht noch zehn Wunder gleichzeitig, verpasst YB nach dem Sieg von Sion in Basel und der eigenen Niederlage gegen St. Gallen das internationale Geschäft zum zweiten Mal seit Bestehen der Super League. Also seit 2003. Es ist die schlechteste Saison nach jener von 2012/13, als man Siebter wurde.

Wie es dazu kommt, ist sowas von symptomatisch. Zuerst der Penalty, den weder der Autor noch Trainer Gerardo Seoane verstand. Ganz kurze Distanz. Abpraller von der Brust an die Hand von Wüthrich. Der Berner Coach: «Nach meinem Verständnis der Regel kann ich es nicht nachvollziehen. Wenn der Ball von der Brust an die Hand geht, ist es kein Handspiel. Aber vielleicht liege ich falsch.» Wenn man die Seuche hat, interveniert der VAR nicht ...

«Nicht zufriedenstellend»

Ebenso ratlos lässt Seoane seine Mannschaft zurück. «Wenn wir Europa verpassen, ist das nicht zufriedenstellend. Es sind noch vier Spiele. Alles Direktbegegnungen, in denen man verkürzen kann. Aber dadurch, dass wir die drei Punkte nicht geholt haben, hat sich die Situation klar verschlechtert.»

Und auch die Heiligenstatue von Dreifach-Meistertrainer Seoane hat gewaltig Patina angesetzt. Sein Punkteschnitt in dieser Saison: 1,3. Jener seines geschassten Vorgängers Giorgio Contini: 1,64. Lassen wir das mal so stehen. 

Die Berner Durchhalteparolen

Und was sagen die Spieler? Sandro Lauper zum späten Gegentor: «Normalerweise geht der in die Mauer. Er war ja nicht sonderlich gut geschossen …» Doch diese Saison ist bei YB nichts normal. «Man sieht die Punktestände. Den Rest kann sich jeder selber ausrechnen», so Lauper weiter. Derweil Goalie Marvin Keller kein Saisonfazit ziehen mag: «Es war ein herber Dämpfer im Kampf um die europäischen Plätze. Aber wir haben noch vier Spiele, in denen wir Vollgas geben.»

Durchhalteparolen. Und das mit dem teuersten Kader der Liga. Das ist dann nicht nur bitter. Sondern sackschwach.

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