Schon drei Spiele ausgesetzt
Verpasst Omlin auch noch den Klassiker gegen den FCZ?

Jonas Omlin hat seit seiner Rückkehr zum FCB drei von vier Spielen verpasst. Doch die Basler haben mit Mirko Salvi eine Nummer zwei, die es gewohnt ist, einzuspringen.
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Wie lange muss der FCB noch auf Jonas Omlin verzichten?
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Jonas Omlin (32) verpasst das Testspiel gegen Barcelona wegen Verletzung.
  • Über 30 Spiele in vier Jahren wegen Verletzungen verpasst, auch Oberschenkelprobleme.
  • Ersatzgoalie Mirko Salvi (32) spielte bereits 44 Partien für den FCB.
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Lucas WerderReporter Fussball

Das Testspiel gegen den grossen FC Barcelona muss der angeschlagene Jonas Omlin (32) von der Joggeli-Tribüne aus mitverfolgen. Im Basler Tor steht stattdessen der junge Brasilianer Renato (18).

Die eigentliche Nummer drei hat damit in den letzten Wochen genau gleich viele Spiele absolviert wie Vize-Captain Omlin. Denn für den Sommer-Neuzugang ist die Rückkehr in die Super League bislang alles andere als wunschgemäss verlaufen.

Das Auftaktspiel in Genf (1:0) verpasste Omlin krankheitsbedingt, eine Woche später musste er bei seinem FCB-Comeback gegen Lausanne (0:1) als Verlierer vom Platz. Es ist sein bislang einziger Einsatz in dieser Saison. Der Obwaldner hat mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen. «Wir möchten am Anfang der Saison nichts forcieren und kein Risiko eingehen. Jonas ist im Einzeltraining. Wir hoffen, ihn in den nächsten Tagen wieder ins Mannschaftstraining integrieren zu können», sagt Stephan Lichtsteiner (42).

Über 30 Spiele hat Omlin in den letzten vier Saisons aufgrund kleinerer Verletzungen verpasst. Dazu kommt noch eine Schulterverletzung, die ihn zwischenzeitlich über ein halbes Jahr ausser Gefecht gesetzt hat. Der Wechsel zurück in die Schweiz hätte ein Neuanfang werden sollen. Nun hat Omlin aber auch in Basel in drei der ersten vier Pflichtspiele in dieser Saison aussetzen müssen.

Salvi: «Ich bin immer parat»

Zum Glück hat der FCB mit Mirko Salvi (32) einen Ersatzgoalie in seinen Reihen, der es gewohnt ist, regelmässig einspringen zu müssen. Allein in der letzten Saison durfte der damalige Stellvertreter von Marwin Hitz (38) zehn Mal ran. Obwohl er in Basel nie erste Wahl gewesen ist, hat er inzwischen 44 Partien für den Klub absolviert. 

«Ich bin immer parat», so Salvi nach dem 6:1-Sieg im Cup gegen Courtételle, seinem bereits dritten Einsatz in dieser Saison. Zwar würde auch er lieber immer spielen, statt auf der Bank zu sitzen. «Aber man lernt aus jeder Situation und nimmt Sachen mit, um sich weiterzuentwickeln. Ich fühle mich heute fitter als vor sieben, acht Jahren.»

Damals hütete Salvi das Tor anderer Super-League-Klubs wie Luzern, GC oder Yverdon. Seit 2022 steht er wieder beim FCB unter Vertrag und hat sich dort trotz seiner Ersatzrolle zum Publikumsliebling entwickelt. Für den Cup hat der Waadtländer von Trainer Lichtsteiner bereits die Zusage erhalten, in jedem Spiel in der Startelf zu stehen.

Angesichts der Verletzungsprobleme von Omlin könnte das vorerst auch für die Super League gelten. Als Nächstes steht für Basel am Samstag der Klassiker gegen den FCZ im Letzigrund an. 

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
3
9
9
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
3
8
7
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
3
2
7
4
FC Sion
FC Sion
3
2
6
5
FC Basel
FC Basel
3
2
6
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
3
1
5
7
Servette FC
Servette FC
3
-1
3
8
FC Zürich
FC Zürich
3
-5
3
9
FC Thun
FC Thun
3
-6
3
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
3
-4
1
11
FC Luzern
FC Luzern
3
-5
1
12
FC Vaduz
FC Vaduz
3
-3
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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