Obwohl Transferfenster zu ist
St. Gallen angelt sich Talent von Super-League-Konkurrent

Das Transferfenster ist eigentlich schon geschlossen. Doch der FC St. Gallen präsentiert dank einer Sonderregel trotzdem noch einen vielversprechenden Neuzugang.
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Tiemoko Ouattara (l.) wechselt nach St. Gallen.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC St. Gallen leiht Tiemoko Ouattara von Servette mit Kaufoption aus
  • Talentabwanderung bei Servette wiederholt sich, mangelnde Perspektiven für Nachwuchsspieler
  • Ouattara kam in fünf Partien auf lediglich 95 Minuten Spielzeit
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Sven SchochReporter Sport

Der FC St. Gallen punktet an allen Fronten: Von Super-League-Konkurrent Servette übernehmen die topklassierten Ostschweizer gemäss Blick-Informationen den hoch eingeschätzten Mittelfeldspieler Tiemoko Ouattara (20) leihweise mit Kaufoption.

Die Ostschweizer profitieren von einem speziellen Liga-Passus: Weil Tiemoko Ouattara ein lokal ausgebildeter U21–Akteur ist, darf er ausserhalb der offiziellen Transferperiode aber innerhalb der Schweiz wechseln.

Damit wiederholt sich aus Genfer Optik ein Muster: Immer wieder springen Talente ab, weil sie bei Servette offensichtlich keine Perspektiven für einen nachhaltigen Durchbruch in der Liga erkennen. Johan Manzambi, inzwischen vierfacher Nationalspieler, wählte einen ähnlichen Weg – er verliess den Verein bereits als 17-Jähriger und gehört beim Europa-League-Teilnehmer SC Freiburg inzwischen zum Stammpersonal. Winsley Boteli wechselte im Juniorenalter zu Gladbach und spielt aktuell mit einem Leihvertrag beim FC Sion.

Ex-Coach Häberli ist besorgt

«Wir verlieren immer noch zu viele Talente. Noch immer glauben zu viele nicht an den Genfer Weg. In der Deutschschweiz und weiter nördlich wird Servette seit Jahren als Selbstbedienungsladen betrachtet. Das müssen wir ändern.» Die Einschätzung stammt von einem, der es wissen muss, aber keinen Einfluss mehr hat auf diese Entwicklung: von Ex-Trainer Thomas Häberli, der im August entlassen worden ist.

Ein Genfer Insider attestiert Ouattara durchaus die Qualität, in der Schweizer Liga im linken Couloir mittelfristig ein prägendes Element zu sein. Noch fehle wegen leichter physischer Defizite aber die Konstanz. Der 20-Jährige sei aber überdurchschnittlich begabt, so der Kenner der Szene am Lac Léman.

In den Plänen des neuen französischen Servette-Trainers Jocelyn Gourvennec spielte Ouattara in den letzten Wochen keine Rolle mehr: Auf lediglich 95 Minuten kam er in fünf Partien. Beim formstarken FCSG ist die Konkurrenz allerdings gross: Im linken Mittelfeld ist der deutsche Puncher Chima Okoroji (28) im Normalfall gesetzt.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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