Kittel-Traumtor verzückt die Fans im Letzigrund
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GC – Yverdon 5:0:Kittel-Traumtor verzückt die Fans im Letzigrund

Bei GC nicht mal mehr im Training erwünscht
Giotto Morandi hat schon bei Liga-Konkurrent unterschrieben

GC-Topskorer Giotto Morandi wurde nach dem Derby gegen den FCZ vom Klub suspendiert und darf nicht mehr am Training teilnehmen. Wie es für den 26-jährigen Mittelfeldspieler nach der Saison weitergeht, ist mittlerweile auch geklärt.
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Die erste Halbzeit im Zürcher Derby am vergangenen Wochenende waren die letzten 45 Minuten von Giotto Morandi im GC-Dress.
Foto: Pius Koller
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Tobias WedermannFussballchef

Im Derby am vergangenen Samstag war nach einer schwachen Halbzeit Schluss: Giotto Morandi wurde nach 45 Minuten ausgewechselt. Beim Abstiegskracher gegen Yverdon am Mittwochabend wird der GC-Topskorer (wettbewerbsübergreifend sechs Tore, sieben Assists) als verletzt gemeldet. 

Das entspricht allerdings alles andere als der Wahrheit: Morandi wurde nach dem Derby vom Klub suspendiert. Die Halbzeit gegen den FCZ war seine letzte mit dem Heugümper auf der Brust. Künftig wird er für einen Liga-Konkurrenten auflaufen. Laut Blick-Informationen hat Morandi bereits bei Servette einen Vertrag für die nächsten drei Jahre unterschrieben.

Für den 26-Jährigen ist die Zeit bei GC damit vorbei, auf dem Campus ist er nicht länger erwünscht. In den verbleibenden Saisonspielen soll der offensive Mittelfeldspieler nicht mehr berücksichtigt werden, nicht einmal am Training dürfe er noch teilnehmen. Der Vorwurf: Seine Einstellung und Leistung seien nicht mehr genügend für den knallharten Abstiegskampf. Schon länger war klar, dass Morandi GC am Saisonende verlassen würde. Die Option, die den Vertrag nach 22 Saisoneinsätzen automatisch verlängert hätte, existiert nicht mehr. Ob der Tessiner beim letzten Saison-Heimspiel gegen den FC St. Gallen nach sechs Jahren, 157 Spielen, 25 Toren und 27 Assists noch einen Abschied erhält, ist aktuell unklar.

Zweite personelle Massnahme von Sportchef Alain Sutter

Der vorzeitige Morandi-Schlussstrich ist die zweite personelle Konsequenz nach der bitteren 0:3-Derbypleite vom vergangenen Samstag. Bereits Goalie-Trainer und Ex-Nati-Torhüter Jörg Stiel, der ohnehin per Ende Juni gekündigt hatte, wurde am Sonntag per sofort freigestellt, um Ruhe in den Überlebenskampf um die Super-League-Zugehörigkeit reinzubringen. In beiden Entscheidungen sollen sich GC-Trainer Tomas Oral und der neue Sportchef Alain Sutter einig gewesen sein.

Dabei war Morandi noch vor einem Jahr mitentscheidend dafür, dass GC in der Barrage Thun bezwingen konnte. Auch in dieser Saison war die GC-Abhängigkeit von ihm oftmals gross – wenn die Hoppers punkteten, dann oft mit oder wegen ihm.

In den entscheidenden Spielen um den Ligaerhalt verzichtet man nun auf ihn – und setzte im ersten Spiel nach der Aussortierung direkt ein Lebenszeichen: ein klarer 5:0-Heimsieg gegen Abstiegskonkurrent Yverdon.

Die Reaktionen zum GC-Kantersieg gegen Yverdon
2:30
«Das Messer war am Hals»:Die Reaktionen zum GC-Kantersieg gegen Yverdon
Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
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