Die Reaktionen zum GC-Kantersieg gegen Yverdon
2:30
«Das Messer war am Hals»:Die Reaktionen zum GC-Kantersieg gegen Yverdon

Jetzt droht Sion im irren Abstiegskampf ein Horrorszenario
Ein GC-Pflichtsieg im Spiel mit Druck ohne Ende

GC siegt in seinem ersten Finalspiel um den Ligaerhalt gleich mit 5:0 gegen Yverdon. Ein Sieg, den weder Trainer Tomas Oral noch Leithammel Amir Abrashi überbewerten wollen. Jetzt gehts zum FC Sion, dem ein Horrorszenario droht.
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Zum 3:0 von Abels gibt Amir Abrashi den Assist.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GC besiegt Yverdon 5:0 und muss nun ins Wallis zum FC Sion
  • Trainer Oral warnt vor Überbewertung des Sieges trotz Erleichterung
  • GC überholt Yverdon und Winterthur, steht nun auf Nicht-Abstiegsplatz
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Alain KunzReporter Fussball

«Gross!» GC-Trainer Tomas Oral braucht nur ein Wort, um zu beschreiben, wie die Drucksituation für GC vor dem Spiel gegen Yverdon gewesen sei. Manchmal braucht es auch nicht mehr. Ein Wort. Eine kurze Pause danach. Gross. Punkt. Es hat Bedeutung von riesig. Von überwältigend. Von gewaltig. Und so weiter und so fort.

Doch GC hält diesem Druck stand. Denn bei einer Niederlage gegen die Waadtländer wären die Hoppers mit einem Bein in der Challenge League oder zumindest in der Barrage gestanden. Doch mit diesem 5:0 überholt man auf einen Schlag Yverdon und Winterthur und steht auf einem Nichtabstiegs- und Nicht-Barrage-Platz. Schön und gut. Aber gewonnen ist noch nichts.

«Wir haben diesen Sieg unter allen Umständen gebraucht, klar», sagt Oral. «Aber wir dürfen ihm auch nicht zu viel Bedeutung beimessen und ihn nicht überbewerten. Das Spiel war kurios. Um zwölf Uhr beginnt schon die Vorbereitung auf das Spiel am Samstag in Sion.»

GC-Abrashi: «Wir gehen nach Sion, um zu gewinnen»

Für die Hoppers ist nach diesem Befreiungsschlag alles möglich. Noch ein Sieg – und der direkte Abstieg ist kein Thema mehr. Theoretisch zwar wegen des Torverhältnisses noch möglich, aber GC ist da um Längen besser als die Konkurrenz aus Winterthur und Yverdon.

«Wir gehen denn auch nach Sion, um zu siegen», sagt Leithammel Amir Abrashi. «Aber es wird sehr schwierig. Auch wenn wir dort schon in Unterzahl gewonnen haben.»

Stimmt. Das war zum Rückrundenbeginn. Es war die Niederlage, die Sion in die Negativspirale des Jahres 2025 riss. Und GC nicht genügend beflügelte, um dem Abstiegsstrudel zu entkommen. Aber vor allem war es ein Spiel, in dem Sion 3:0 hätte führen müssen, bevor GC das erste Mal vor das Walliser Tor kam. Ein Dusel-Sieg sondergleichen.

GC kann mit Sieg im Tourbillon alles drehen ...

Abrashi selbst ist einfach erleichtert: «Wir hatten das Messer am Hals. Weshalb ein Sieg Pflicht war, wenn wir oben bleiben wollen. Es war eine grosse Erleichterung. Enorm, enorm wichtig. Aber wir dürfen bereits nicht mehr daran denken. In drei Tagen gehts weiter.»

Und ja, es mag zwar erstaunlich klingen, wenn man die Tabelle der letzten Vier anschaut. Denn da schaut für die Walliser bei zwei ausstehenden Spielen alles safe aus: Sion 41. GC 36. Winterthur 36. Yverdon 35.

Gratis-Eintritt in Sion

Das letzte Heimspiel der Saison ist für Sion von massiver Bedeutung. Eine Pleite und man rutscht unter Umständen plötzlich doch nochmals tief in den Abstiegskampf rein. Damit das Team auch von den Rängen den nötigen Support bekommt, wird der Eintritt für das Spiel gegen GC (Samstag, 20:30 Uhr) auf den Tribünen frei sein. Ausgenommen von der Aktion ist der Gästesektor.

Das letzte Heimspiel der Saison ist für Sion von massiver Bedeutung. Eine Pleite und man rutscht unter Umständen plötzlich doch nochmals tief in den Abstiegskampf rein. Damit das Team auch von den Rängen den nötigen Support bekommt, wird der Eintritt für das Spiel gegen GC (Samstag, 20:30 Uhr) auf den Tribünen frei sein. Ausgenommen von der Aktion ist der Gästesektor.

Ein Sieg von GC im Tourbillon vorausgesetzt, und ein Dreier von Winterthur gegen Yverdon – dann überholt der FCW bei einem weiteren Sieg in der proppenvollen und durchdrehenden Schützenwiese gegen Sion die Walliser auf den letzten Metern. Siegt dann GC zu Hause gegen das ambitionslose St. Gallen – zieht der Rekordmeister ebenfalls an Sion vorbei. Dann sieht die Tabelle plötzlich so aus:

GC 42. Winterthur 42. Sion 41.

Irres Saisonfinale am Super-League-Schwanz

Und die Walliser spielen die Barrage. Es ist das Horrorszenario für Christian Constantin und Co. – aber nicht einmal wirklich unrealistisch. Das Meisterschaftsfinale am Tabellenende ist völlig irre!

Kittel-Traumtor verzückt die Fans im Letzigrund
3:06
GC – Yverdon 5:0:Kittel-Traumtor verzückt die Fans im Letzigrund
Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
25
29
58
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
26
19
47
3
FC Lugano
FC Lugano
26
12
46
4
FC Sion
FC Sion
26
9
40
5
FC Basel
FC Basel
26
5
40
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
26
0
36
7
FC Luzern
FC Luzern
26
3
33
8
FC Zürich
FC Zürich
26
-11
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
26
-3
30
10
Servette FC
Servette FC
26
-7
28
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
26
-13
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
25
-43
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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