«Muss ständig auf der Höhe sein»
Ajeti muss weiter auf die Startelf warten

Albian Ajeti traf bei Lugano bereits zweimal als Joker. Trotzdem muss sich der Stürmer weiter gedulden. Trainer Mattia Croci-Torti will die FCB-Leihgabe erst nach der Nati-Pause voll integrieren. Hier kommt das Lugano-Inside.
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Albian Ajeti hat in Lugano zum Jubeln zurückgefunden.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Lugano am 20. September in der AIL-Arena gegen St. Gallen ohne Steffen
  • Ajeti bleibt vorerst Joker, soll im Oktober voll integriert werden
  • Lugano gewann nur ein Heimspiel gegen St. Gallen seit 2018, Prognose: 2:1
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die News der Woche

Gegen YB musste Lugano gleich zweimal verletzungsbedingt wechseln – und das erst noch vor dem Anpfiff der zweiten Halbzeit. Zudem waren mit Renato Steffen (34) und David von Ballmoos (31) ausgerechnet Captain und Vize-Captain betroffen. Für die Partie gegen St. Gallen fällt aber nur einer aus. Steffen wird bis im Oktober nicht mehr mittun können, von Ballmoos soll derweil schon wieder einsatzbereit sein.

Die grosse Frage

Steht Albian Ajeti (29) gegen seinen Ex-Klub St. Gallen in der Startelf? In drei Teileinsätzen hat der Stürmer bereits zwei Tore erzielt – beste Werbung in eigener Sache. Trotzdem wird die FCB-Leihgabe vorerst nicht von Beginn an auflaufen. Das hat Trainer Mattia Croci-Torti (42) bereits nach dem YB-Spiel verraten. «Die letzten Monate waren für Albian extrem schwierig. Uns war aber von Anfang an bewusst, dass wir einen Spieler ohne Rhythmus verpflichten.» Bis zur Nati-Pause wird Ajeti deshalb weiterhin nur zu Teileinsätzen kommen. «Danach hat er drei Wochen Zeit, um richtig zu arbeiten. Um in unserer Mannschaft zu spielen, musst du laufen, pressen und ständig auf der Höhe sein.» Im Oktober soll Ajeti dann voll in die Rotation integriert werden. Bis dahin ist er aber bereits als Joker eine echte Verstärkung für Lugano.

Gesagt ist gesagt

«Karimov hat eine grosse Umarmung verdient.» So viel Wertschätzung bringt Croci-Torti seinem usbekischen Neuzugang entgegen. Seit gerade einmal 14 Tagen ist der Rechtsverteidiger in Lugano – und hat bereits drei Spiele absolviert. Dabei kennt Karimov die Namen seiner Mitspieler laut Croci-Torti noch nicht einmal richtig. «Er schaut mich manchmal an, sagt ‹buongiorno› und weiss sonst nichts – und liefert dann solche Leistungen bis zur 90. Minute gegen YB ab. Und das, obwohl er zuvor kein einziges Testspiel bestritten hatte.»

Für den Trainer ist das grossartig. Gleichzeitig weiss Croci-Torti, dass er seinen Neuzugang nicht überstrapazieren darf. «Ich kann ihn nicht wie eine Zitrone auspressen. Deshalb hoffen wir, dass Zanotti bereits am Mittwoch wieder einsetzbar ist.»

Die Blick-Prognose

In den vergangenen fünf Jahren hat Lugano nur ein Heimspiel gegen St. Gallen gewonnen – am 29. Juli 2023. Ansonsten setzte es fünf Niederlagen und drei Remis ab. Nun treffen die beiden Teams erstmals in der AIL-Arena aufeinander. Und die Vorzeichen sprechen diesmal klar für die Tessiner. Beide Mannschaften stehen für intensiven Fussball, entsprechend eng gingen die Duelle zuletzt meist aus. Auch diesmal dürfte es eine umkämpfte Partie werden. Lugano geht derzeit allerdings keine Kompromisse ein – und setzt sich mit 2:1 durch.

Mögliche Aufstellung

Von Ballmoos; Papadopoulos, Mai, Delcroix; Zanotti, Bislimi, Grgic, Cimignani; Dos Santos, Pihlström; Moncada.

Wer fehlt?

Cassano, Marques, Steffen (alle verletzt), Behrens (fraglich).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach sieben Runden:

  1. Behrens 5,0
  2. Zanotti 4,67
  3. Grgic 4,57
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Der Schiedsrichter

Luca Cibelli leitet die Partie in der AIL-Arena. VAR ist Lukas Fähndrich, der aus Volketswil unterstützt.

Der Gegner

St. Gallen steckt derzeit in der Krise. Immerhin ist Stürmer Andrin Hunziker seit dem Sion-Spiel zurück. Auch mit seinen Toren sollen die Espen den Weg aus der Krise finden. Trotz der deutlichen Niederlage gegen Sion kündigte Trainer Enrico Maassen aber an, dass er seiner Linie treu bleiben will – hier gehts zum FCSG-Inside.

4

Runde

Luzern – Lausanne 1:0
FCZ – Basel 1:2
YB – Vaduz 4:2
Di., GC – Sion 2:5
Mi., Thun – Servette 19.00 Uhr
Mi., Lugano – St. Gallen 19.00 Uhr

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
7
13
19
2
FC Sion
FC Sion
8
9
18
3
BSC Young Boys
BSC Young Boys
8
12
16
4
FC Basel
FC Basel
8
2
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
7
-2
10
6
FC Zürich
FC Zürich
8
-6
10
7
FC Luzern
FC Luzern
8
-5
9
8
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
8
-7
8
9
Servette FC
Servette FC
7
-3
7
10
FC Thun
FC Thun
7
-7
7
11
FC Vaduz
FC Vaduz
8
-2
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
8
-4
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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