Maassen beweist sein Goldhändchen
Die St. Galler Bänkliwärmer laufen heiss

Gegen Tiraspol wechselt FCSG-Coach Enrico Maassen den Sieg ein. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison machen die Joker den Unterschied. Auch am Sonntag gegen Luzern?
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Torschütze Leon Frokaj wird von seinen Mitspielern gefeiert.
Foto: Screenshot SRF

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC St. Gallen siegt 3:1 gegen Tiraspol, Maassens Joker brillieren erneut
  • Trainer Maassen wechselt alle drei Torschützen ein
  • Fazliji und Owusu sind nach langen Verletzungen wieder voll da
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Stefan KreisReporter Fussball

Wie gut die Stimmung auf der Ersatzbank des FC St. Gallen ist, wird vergangenen Sonntag im Rheinpark zu Vaduz deutlich. Eine gefühlte Millisekunde nach dem Siegtreffer von Enoch Owusu sprinten alle Ersatzspieler geschlossen auf den Rasen und feiern, als hätten sie soeben ein entscheidendes Penaltyschiessen für sich entschieden.

Zuvor hatte Owusu nur Sekunden nach seiner Einwechslung mit dem ersten Ballkontakt den Ausgleich erzielt. Vorbereitet werden die Treffer von Diego Besio und Betim Fazliji. Auch sie kommen von der Bank. Bereits im ersten Saisonspiel gegen den FCZ hatte Coach Enrico Maassen mit Andrin Hunziker die Wende gebracht. 

Beim 3:1-Sieg gegen Tiraspol am Donnerstagabend wechselt Maassen gar drei Tore ein. Mit Hunziker, Leon Frokaj und Christian Witzig stechen alle drei Joker. Maassens Bänkliwärmer laufen heiss!

Und jene, die bis vor kurzem noch keine Rolle spielten, ebenfalls: Betim Fazliji und Enoch Owusu. Beide kämpften mit schweren Verletzungen, fielen eine halbe Ewigkeit aus, hatten Mühe, sich ins funktionierende Getriebe zu kämpfen, bekamen kaum Einsatzzeit. Nun steht das Duo gegen Tiraspol in der Startelf – und wirkt zu 100 Prozent bereit. 

Was Maassen anfasst, wird zu Gold

Weil Maassen lieber einen Tag länger wartet, statt angeschlagene oder noch nicht ganz fitte Spieler zu forcieren. Bestes Beispiel ist Colin Kleine-Bekel, vor dem Tiraspol-Spiel einer der wenigen einsatzfähigen Innenverteidiger im Kader. Doch weil der Ex-Bochumer nach seiner Sprunggelenkverletzung erst seit kurzem wieder im Mannschaftstraining ist, verzichtet der Trainer auf eine Startelfnomination und stellt stattdessen Daschner ins Abwehrzentrum.

Am Ende mit Erfolg, auch wenn der gelernte Zehner in der Startphase mit einem katastrophalen Ballverlust um ein Haar den Rückstand hätte verantworten müssen. Weil mit Joel Ruiz aber ein 19-Jähriger mit einer Monstergrätsche ausputzt, bleibt der Fauxpas ohne Folgen.

Wäre Tiraspol in Führung gegangen und hätte in der Folge den Bus parkiert, wäre Maassen hinterher vielleicht nicht als Wunder-Wechsler gefeiert worden. So aber wird alles, was der FCSG-Coach aktuell anfasst, zu Gold. 

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
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2
8
6
2
FC Lugano
FC Lugano
2
4
6
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
2
2
6
4
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
2
1
4
5
FC Sion
FC Sion
2
1
3
6
FC Zürich
FC Zürich
2
0
3
7
FC Basel
FC Basel
2
0
3
8
FC Thun
FC Thun
2
-4
3
9
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
2
-3
1
10
FC Vaduz
FC Vaduz
2
-2
0
11
Servette FC
Servette FC
2
-2
0
12
FC Luzern
FC Luzern
2
-5
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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