«Das wird noch schwerer als vor einer Woche»
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Görtler Benfica-Rückspiel:«Das wird noch schwerer als vor einer Woche»

Flattern bald konkrete Angebote rein?
FCSG-Coach auf dem Transfermarkt so attraktiv wie nie!

Enrico Maassen steht gegen Benfica vor seinem 100. Spiel als FCSG-Trainer. Und er weckt Begehrlichkeiten aus der Bundesliga. Was der 42-Jährige zu den Gerüchten sagt. Und wie weit er den Weg mit Grün-Weiss noch geht.
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Kein anderer FCSG-Trainer hat einen besseren Schnitt als Enrico Maassen.
Foto: CLAUDIO THOMA/Keystone via AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Enrico Maassen führt St. Gallen zu historischen Erfolgen seit 2021
  • Mit 1,72 Punkten pro Spiel ist er der erfolgreichste Trainer
  • St. Gallen gewann erstmals seit 1969 den Cup und besiegte Benfica
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Stefan KreisReporter Fussball

Enrico Maassen ist keiner, der gerne unter die Schulterklopfmaschine steht. Als er am Dienstag kurz vor dem Abflug nach Lissabon am Gate B06 darauf angesprochen wird, dass er zu den erfolgreichsten Trainern der 147-jährigen Klubgeschichte gehört, ist ihm das sichtlich unangenehm. Weil Maassen noch nie eine Ich-AG war. Sondern immer Teamplayer. 

Das Maassen aller Dinge ist er beim FC St. Gallen gleichwohl! Kein anderer Trainer hat seit Einführung der Dreipunkteregel einen besseren Schnitt, 1,72 Zähler holte der 42-Jährige pro Spiel. In seiner ersten Saison qualifiziert sich der Mann aus dem deutschen Wismar dank eines Husarenritts gegen Breslau (Pol) und Trabzon (Tür) für die Gruppenphase der Conference League. In seiner zweiten holt er den ersten Cupsieg seit 1969, spielt die beste Super-League-Saison der Vereinsgeschichte und bricht, so ganz nebenbei, den fast 25-jährigen Wankdorf-Fluch.

FCSG-Goalie fehlt in Lissabon

Der FC St. Gallen muss im Rückspiel der Europa-League-Quali gegen Benfica Lissabon auf seinen Stammgoalie verzichten. Lawrence Ati Zigi laboriert an einer Zerrung im Oberschenkel und reist gar nicht erst mit der Mannschaft nach Portugal. Im Estadio da Luz wird mit Lukas Watkowiak die nominelle Nummer 2 der Espen zwischen den Pfosten stehen.

Der FC St. Gallen muss im Rückspiel der Europa-League-Quali gegen Benfica Lissabon auf seinen Stammgoalie verzichten. Lawrence Ati Zigi laboriert an einer Zerrung im Oberschenkel und reist gar nicht erst mit der Mannschaft nach Portugal. Im Estadio da Luz wird mit Lukas Watkowiak die nominelle Nummer 2 der Espen zwischen den Pfosten stehen.

Nun startet er mit einem Sensationssieg gegen den hoch dotierten portugiesischen Rekordmeister Benfica in seine dritte Spielzeit. Und er überrascht den haushohen Favoriten mit jener Taktik, die der halben Liga in der letzten Saison Kopfzerbrechen bereitete. Kompromissloses Gegenpressing. Und konsequente Manndeckung. Sollte sich Maassen am Donnerstag im Estádio da Luz für die nächste Runde qualifizieren, wäre es sein absolutes Meisterstück. 

Maassen heiss begehrt

Doch selbst bei einem Ausscheiden haben die Auftritte der St. Galler weit über die Landesgrenzen hinaus für Furore gesorgt. Es sind Erfolge, die Begehrlichkeiten wecken. Schon gegen Ende der letzten Saison enthüllte Blick, dass der VfL Wolfsburg den ehemaligen Augsburg-Trainer gerne per sofort verpflichtet hätte, nun gabs in der Sommerpause erneut Interesse von Klubs aus der 1. und 2. Bundesliga.

Auf die Gerüchte angesprochen, bestätigt Maassen zwar das Interesse, konkret aber wird er nicht: «Ich habe meinen Vertrag wohlwissend verlängert. Es fühlt sich ganz vieles richtig gut an hier in St. Gallen. Es gab Möglichkeiten, und ich bin ambitioniert. Doch für mich war schnell klar, dass ich in St. Gallen bleiben möchte, und deswegen habe ich diese früh abgeblockt.»

An Weihnachten dem FCB abgesagt

So wie damals im Winter 2021, als er die Möglichkeit gehabt hätte, FCB-Trainer zu werden. Boss David Degen wollte Maassen von einem Wechsel überzeugen und hätte stattdessen Patrick Rahmen geopfert. Weil der damalige Trainer der U21 von Dortmund an Weihnachten aber absagt, bleibt Rahmen im Amt. Und wird nach drei Spieltagen der Rückrunde vom Hof gejagt. 

Etwas, das Maassen in St. Gallen nicht zu befürchten hat. Dort hält man selbst dann am Trainer fest, wenns zur sportlichen Talfahrt kommt. Maassen weiss das. In seiner ersten Saison landete man in der Super League bloss auf Rang 7, trotzdem sprach man ihm das Vertrauen aus. 

Ein Jahr später ist er der punktemässig beste Trainer der Vereinsgeschichte. Noch erfolgreicher als Meisterheld Marcel Koller, der in 125 Spielen 1,62 Punkte im Schnitt holte. 

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