Zig Profis angeschlagen
Espen lecken vor Benfica-Knüller ihre Wunden

Der FCSG bezahlt die beiden Siege zum Saisonstart gegen Benfica und den FCZ teuer. Wie es um die angeschlagenen und verletzten Spieler steht.
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Darum gehts

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Stefan KreisReporter Fussball

Es gibt im deutschsprachigen Raum unzählige Ausdrücke für das, was sich Tom Gaal während des Spiels gegen den FCZ zugezogen hat. In Deutschland ist es ein Pferdekuss, oft auch Hirsch oder Eisbein genannt. In Österreich ein Schenkler. In Bayern Boandl, in Franken Knöck oder Bobby, im Südtirol Rosskick. Und in der Schweiz ist es eine Tomate.

Es entsteht, wenn man das gegnerische Knie in den Oberschenkel gerammt kriegt. So wie der St. Galler Innenverteidiger, der sich nach dem 2:1-Sieg sichtlich angeschlagen in Richtung Mixed Zone schleppt. «Ich musste mich durchbeissen in der zweiten Hälfte, ich hatte ziemlich Schmerzen, aber das gehört dazu, das Spiel war ein Kraftakt von uns allen», sagt Gaal, der sich hinterher in die Eistonne legt.

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Bei Lawrence Ati-Zigi hats im Spiel gegen den FCZ hinten reingezwickt.
Foto: keystone-sda.ch

Bereits am Donnerstag muss der Mann vom Niederrhein wieder in die Hosen, dann gehts im Estádio da Luz gegen Benfica nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel ums Weiterkommen in der Europa-League-Quali. 

Zig Sorgenkinder im Kader

Gaal ist nicht das einzige Sorgenkind im Kader von Coach Enrico Maassen. Goalie Zigi «hats hinten reingezwickt», wie der FCSG-Trainer es ausdrückt. Auch Carlo Boukhalfa ist angeschlagen. Jozo Stanic bekam in der Schlussphase ordentlich auf die Socken und musste sich bereits nach dem Benfica-Spiel länger behandeln lassen.

Hinzu kommen mit Ambrosius, Efekele, Kleine-Bekel, May, Neziri, Scherrer und Weibel sieben verletzte Spieler, die es wohl nicht nach Lissabon auf den Rasen schaffen werden. «Wir haben ein paar Spieler, bei denen wir schauen müssen, ob es Sinn macht, wenn sie am Donnerstag spielen», sagt Maassen. «Es wird im Dreitagesrhythmus sehr intensiv, hinzu kommen die Temperaturen und der intensive Spielstil, den wir haben.»

Für Boukhalfa haben die Espen mit Leon Frokaj einen valablen Ersatz, der gegen den FCZ andeutet, was in ihm steckt. Findet er im entscheidenden Moment auch noch die richtige Lücke, wird der grün-weisse Anhang noch viel Freude an ihm haben. Und mit Lukas Watkowiak haben die Espen ein Glücksbärchi als Ersatzgoalie, der praktisch nie verliert, wenn er zwischen den Pfosten steht. 

Hoffnung macht den St. Gallern zudem, dass von der Bank was kommt. So wie beim 2:1 gegen die Zürcher, als die Espen nach einer Stunde und einem Dreifachwechsel so richtig aufdrehen und den Rückstand in einen Dreier verwandeln.

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