Knall bei den Hoppers
GC trennt sich von Trainer Zeidler

Die Bilanz der Grasshoppers aus den letzten beiden Spielen ist verheerend. Zehn Gegentore mussten die Zürcher hinnehmen, selbst hat man nur drei erzielt. Nun ziehen die Verantwortlichen bei GC die Reissleine und stellen Trainer Peter Zeidler frei.
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GC entlässt Trainer Peter Zeidler.
Foto: keystone-sda.ch
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Tobias WedermannFussballchef

Die nächste Trainerentlassung in der Super League! Peter Zeidler (64) muss seinen Posten beim Zürcher Rekordmeister räumen, wie die Hoppers am Montagmorgen bekannt geben. Nach zwei desaströsen Niederlagen mit insgesamt zehn Gegentoren innerhalb einer Woche ziehen die GC-Verantwortlichen die Konsequenzen vor der langen Länderspielpause.

Dabei sah die GC-Welt vor etwas mehr als einer Woche noch ganz anders aus. Mit dem 1:0-Auswärtssieg beim amtierenden Meister Thun feierten die Hoppers ihren zweiten Sieg innerhalb von drei Ligaspielen. Zuvor hatte man bereits den FC St. Gallen mit 2:0 bezwungen und im Zürcher Derby gegen den FCZ ein 2:2 geholt. Sieben Punkte aus drei Spielen – die Grasshoppers schienen nach einem schlechten Saisonstart, inklusive 2:5-Niederlage gegen Aufsteiger Vaduz, endlich in die Spur gefunden zu haben.

Zwei Klatschen in Folge

Doch dann folgt der komplette Zusammenbruch. Am Dienstag verspielen die Hoppers gegen Sion eine 2:1-Führung und gehen am Ende mit 2:5 unter. Nur vier Tage später setzt es in Luzern die nächste Ohrfeige ab. Bereits nach neun Minuten liegt GC mit 0:2 zurück, am Ende steht eine deutliche 1:5-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Die Bilanz sieht nach neun Super-League-Spielen bitter aus: Die meisten Gegentore der Liga, mit acht Punkten Ausbeute steckt man wieder mitten im unteren Bereich der Tabelle, die Chancenauswertung ist ungenügend und Zeidlers Idee von kompromisslosem Vollgas-Pressing-Fussball ohne Alternative funktionierte zuletzt eher schlecht als recht. Im Gegenteil: Die hohe Intensität hinterliess sichtbare Spuren bei der Mannschaft, ohne den entsprechenden Lohn auf dem Punkte-Kontostand.

Nachdem Zeidler die Grasshoppers in extremis im Mai dieses Jahres übernommen hat und erfolgreich in der Barrage gerettet hat, folgt nun vier Monate später bereits die Freistellung. Die lange Länderspielpause bietet den Zürchern nun die Gelegenheit, die Trainerfrage zu klären und einen schnellen Neustart zu lancieren. Am 11. Oktober steht mit dem Heimspiel gegen YB die nächste Meisterschaftspartie auf dem Programm.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
9
20
25
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
9
13
19
3
FC Sion
FC Sion
9
9
19
4
FC Basel
FC Basel
9
0
13
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
9
-3
13
6
FC Luzern
FC Luzern
9
-1
12
7
FC Zürich
FC Zürich
9
-6
11
8
Servette FC
Servette FC
9
-2
10
9
FC Thun
FC Thun
9
-8
10
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
9
-11
8
11
FC Vaduz
FC Vaduz
9
-3
6
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
9
-8
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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