Keine einzige Weisse Weste
Winti ist die grösste Schiessbude der Liga-Historie

Winti-Goalie Stefanos Kapino ist der ärmste Tropf der Liga. Und Coach Patrick Rahmen spricht von starken Lebenszeichen. Das Winti-Inside.
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Winti-Goalie Stefanos Kapino hat in dieser Saison noch nie zu null gespielt.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mirlind Kryeziu für zwei Spiele gesperrt nach «grobem Foulspiel»
  • Winterthur hat nach 28 Spielen 78 Gegentore und keine weisse Weste
  • FC Sion siegte diese Saison zweimal gegen FC Winterthur
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Stefan KreisReporter Fussball

Die News der Woche

Die Sperre für Mirlind Kryeziu. Der Verteidiger fliegt beim 1:1 gegen Servette vom Platz, weil er seinen Gegenspieler an der Hüfte trifft. Die Swiss Football League (SFL) schreibt von einem «groben Foulspiel» und zieht den Routinier für zwei Spiele aus dem Verkehr. Der FCZ-Meisterheld fehlt seinem Team damit beim Auswärtsspiel am kommenden Samstag beim FC Sion sowie eine Woche später beim FC Luzern. Das ist bitter, weil auf den TV-Bildern nicht klar erkennbar ist, wie heftig Kryeziu seinen Gegenspieler wirklich getroffen hat. Sowohl Winti-Captain Remo Arnold als auch Stürmer Roman Buess finden den Platzverweis zu hart. Coach Patrick Rahmen sagt, dass es sicher kein Fehlentscheid gewesen sei. 

Die grosse Frage

Schafft Winti erneut die Wunder-Wende? Vor einem Jahr lag der FCW zum selben Zeitpunkt elf Punkte hinter dem rettenden 10. Platz und schaffte den direkten Klassenerhalt doch noch. Der damalige Trainer Uli Forte wurde als Messias verehrt, das Winti-Comeback gilt als eines der grössten der Super-League-Geschichte. Weil solche Dinge sich aber selten wiederholen, dürfte FCW-Sportchef Oliver Kaiser schon jetzt die Challenge-League-Saison planen. 

Gesagt ist gesagt

«Das waren starke Lebenszeichen von uns!» Patrick Rahmen spricht die letzten beiden Spiele gegen den FCSG und Servette an, als der FCW für einmal überzeugen konnte. Auf dem Punktekonto aber steht bloss ein Zähler. Will Winti die minime Chance auf den Klassenerhalt noch wahren, müssen aber Siege her. Der letzte Dreier gelang Ende Januar beim 2:1-Heimsieg gegen Lausanne. 

Mögliche Aufstellung

Kapino; Mühl, Arnold, Citherlet; Cueni; Ulrich, Jankewitz, Schneider, Burkart; Golliard, Hunziker. 

Wer fehlt?

Diaby, Durrer, Stillhart (alle verletzt), Kasami, Kryeziu, Sidler (alle gesperrt) 

Hast du gewusst, dass …

… Winterthur das erste Team in der Super-League-Historie ist, das 78 Gegentoren nach 28 Spielen kassierte? Und auch das erste ohne eine einzige Weisse Weste zu diesem Zeitpunkt. Das letzte Spiel ohne Gegentor gelang dem FCW beim 2:0 gegen Sion in der 38. Runde der Vorsaison. Bitter: an Goalie Stefanos Kapino liegts nicht. Im Gegenteil. Beim 1:1 gegen Servette packt er mal wieder eine Monsterparade aus. Nicht die erste in dieser Saison. 

Aufgepasst auf

Roman Buess. Gegen Servette kommt der Stürmer zur Pause und sorgt für ordentlich Rabatz. Erst legt er sich mit der halben Genfer Mannschaft an, dann trifft er herrlich ins Kreuz zur Führung. In der Nachspielzeit nimmt das Schlitzohr clever Sekunden von der Uhr, um seine in Unterzahl spielende Mannschaft über die Runde zu retten. Gut möglich, dass Buess auch gegen Sion das Zünglein an der Waage spielen kann. 

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 28 Runden:

  1. Kasami 4,0
  2. Kapino 3,9
  3. Buess 3,9

Hier gehts zu allen Winterthurer Noten.

Der Schiedsrichter

Alessandro Dudic absolviert in dieser Saison seinen 17. Pflichtspieleinsatz. Unter anderem pfiff er zwei Spiele der Conference-League-Quali und ein Spiel der U21-EM-Qualifikation. Hinzu kommt ein Einsatz in der Challenge League. Assistiert wird Dudic von Leroy Hartmann und Claudio dos Santos. VAR ist Lukas Fähndrich. 

Der Gegner

Der FC Sion gewann in dieser Saison beide bisherigen Duelle gegen den FC Winterthur (3:2 auswärts, 2:0 zu Hause). In der Direktbilanz der Super League liegt jedoch Winti vorne (5 Siege, 4 Niederlagen, 1 Unentschieden) und hat zudem in keinem anderen Auswärtsstadion der Liga so oft gewonnen wie im Stade de Tourbillon (drei Mal).

29

Runde

Sa., Servette - FCZ, 18 Uhr
Sa., Sion - Winterthur, 18 Uhr
Sa., Lugano - Luzern, 20.30 Uhr
So., St. Gallen - Basel, 14 Uhr
So., GC - Lausanne, 16.30 Uhr
So., YB - Thun, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
28
33
65
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
28
20
51
3
FC Lugano
FC Lugano
28
12
49
4
FC Basel
FC Basel
28
7
46
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
28
4
42
6
FC Sion
FC Sion
28
8
41
7
FC Luzern
FC Luzern
28
1
33
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
28
-3
33
9
FC Zürich
FC Zürich
28
-15
31
10
Servette FC
Servette FC
28
-7
30
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
28
-13
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
28
-47
15
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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