Darum gehts
- So erfuhr Rastoder von Duell mit der Nati
- Gibt die Konkurrenz schrittweise auf? So tönt es in St. Gallen
- Beide Aussenverteidiger-Positionen vor Sion-Match im Fokus
Die News der Woche
Im Thuner Höhenflug werden auch viele persönliche Märchen geschrieben. Das neuste dreht sich um Senkrechtstarter Elmin Rastoder (24), der seit Jahresstart in Topform ist und in fünf Spielen fünf Tore erzielt hat. Am vergangenen Donnerstag, direkt vor dem Thun-Match gegen Lausanne (5:1) wird klar: Der Stürmer wird im Herbst in der Nations League mit Nordmazedonien zweimal auf die Schweizer Nati treffen. Darauf angesprochen, sagt er in den Katakomben nach dem Spiel überrascht zu Blick: «Das wusste ich noch nicht. Ich freue mich!»
Eine ganz spezielle Affiche für den Zürcher Oberländer, der im GC-Nachwuchs gross geworden ist. Seit letztem September ist übrigens fix, dass Rastoder kein Thema mehr für die Schweizer Nati sein kann – da hat er den ersten Pflichtspieleinsatz für das Land der Herkunft seiner Eltern bestritten. Mit Nordmazedonien empfängt er am 26. September die Nati, am 6. Oktober steigt in der Schweiz das Rückspiel. Gut möglich, dass er dann kein Thun-Stürmer mehr ist. Man hört von stark ansteigendem Interesse aus dem Ausland.
Die grosse Frage
Stellt Thun nun den Rekord auf? Sieben Siege in Serie sind es aktuell – eine gleich lange Serie wie damals im Frühling des Märchen-Jahrs 2005. Mit einem weiteren Sieg wäre dieser Rekord übertroffen.
Gesagt ist gesagt
«Thun spielt mit einer wahnsinnigen Stabilität dort oben, so konsequent und klar, Woche für Woche. Man muss den Hut ziehen und ich glaube, dass sie sich nur selber schlagen können.» – Diese Worte stammen von Enrico Maassen, dem Trainer von Verfolger St. Gallen. Der FC Thun war an der Pressekonferenz der Espen am Freitag ein Thema. Klar wird: Der Glaube der Konkurrenz, den Sensationsaufsteiger noch abzufangen, sinkt aktuell von Runde zu Runde.
Mögliche Aufstellung
Steffen; Dähler, Montolio, Bürki, Heule; Bertone, Käit; Imeri, Matoshi; Ibayi, Rastoder.
Wer fehlt?
Fehr (gesperrt). Janjicic, Ziswiler (beide verletzt). Heule (fraglich).
Neben dem Platz
Ein bedeutendes Zeichen kommt von der medizinischen Abteilung: Michael Heule (24) ist nicht mehr als verletzt gemeldet, sondern nur noch als fraglich. Gut möglich, dass der Linksverteidiger nach drei verpassten Spielen sofort wieder in die Startelf zurückkehrt und Captain Bürki wieder nach innen rückt.
Hast du gewusst, dass...
...es letzte Saison ebenfalls ein Team gab, das eine solch lange Siegesserie aufstellte? Double-Sieger Basel reihte im Frühling acht Siege aneinander. Diese Marke könnte Thun nun ebenfalls erreichen.
Aufgepasst auf
Lucien Dähler (24). Der Rechtsverteidiger stammt aus dem gleichen Dorf wie Nati-Spieler Michel Aebischer. Aus Heitenried im Kanton Fribourg. «Er ist Luftlinie 300 Meter entfernt von mir aufgewachsen. Wir kickten oft zusammen beim Schloss – Schlossfussball nannten wir das», erzählte Dähler einst den «Freiburger Nachrichten». Weil Fehr gesperrt ist, könnte nun wieder seine Stunde schlagen. Im Herbst hatte Dähler bereits eine starke Phase über 8 Spiele hinweg, dann rückte er wieder ins zweite Glied.
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Die Klassenbesten
Blick-Notenschnitt nach 24 Runden:
1. Bertone 4,7
2. Rastoder 4,5
3. Franke 4,5
Hier gehts zu allen Thuner Noten.
Der Schiedsrichter
Marijan Drmic.
Der Gegner
Mit einem Bein ist Sion im grünen Bereich. Die Walliser sind auf bestem Weg zum erklärten Saisonziel. Hier erscheint das Sion-Inside.
Runde
Sa., St. Gallen – GC, 18 Uhr
Sa., FCZ – Luzern, 18 Uhr
Sa., YB – Winterthur, 20.30 Uhr
So., Thun – Sion, 14 Uhr
So., Basel – Lugano, 16.30 Uhr
So., Lausanne – Servette, 16.30 Uhr
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 24 | 28 | 55 | |
2 | FC St. Gallen | 24 | 15 | 43 | |
3 | FC Lugano | 24 | 11 | 42 | |
4 | FC Basel | 24 | 7 | 39 | |
5 | FC Sion | 24 | 8 | 37 | |
6 | BSC Young Boys | 25 | 2 | 36 | |
7 | FC Luzern | 25 | 1 | 30 | |
8 | FC Lausanne-Sport | 24 | -2 | 29 | |
9 | FC Zürich | 25 | -12 | 28 | |
10 | Servette FC | 24 | -7 | 26 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 25 | -12 | 21 | |
12 | FC Winterthur | 24 | -39 | 14 |

