«Haben uns etwas überlegt»
GC-Coach droht Negativrekord – bringt Abrashi die Wende?

GC-Trainer Gerald Scheiblehner bestätigt den Eindruck des Rückrundenstarts: «Es wird eine Riesen-Challenge.» Immerhin gibt es gute Neuigkeiten aus der medizinischen Abteilung. Der Captain ist zurück. Hier gehts zum GC-Inside vor dem Lausanne-Spiel.
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Können sie bei Spielen wieder zusammenspannen? Abrashi (l.) und Trainer Scheiblehner.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • «Es ist auch für mich ein extremer Energieaufwand»: Worte von GC-Scheiblehner
  • Der GC-Coach stellt weitere Neuzugänge in Aussicht
  • «Ich finde, wir haben das wirklich sehr schön gesungen»: Das lief unter der Woche
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Tobias WedermannFussballchef

Die News der Woche

Der Captain ist zurück! Amir Abrashi (35) kehrt gemäss GC-Trainer Gerald Scheiblehner zurück ins Kader für das Spiel gegen Lausanne-Sport am Samstagabend. Für die Startelf werde es nach der langen Verletzungspause noch nicht reichen, aber: «Er ist nicht nur wichtig, er ist extrem wichtig. Er ist ein absoluter Vollprofi und lebt in allen Bereichen vor, um was es geht im Profifussball. Ich war schon froh, dass er diese Woche wieder im Training gewesen ist», so der Österreicher.

Die grosse Frage

1:7 im Testspiel gegen Nürnberg, 1:3 gegen Thun: Was ist nur los mit den Hoppers, die im Abstiegskampf drohen, den Anschluss nach oben zu verlieren? «Wir waren irgendwie nicht bereit, was von aussen nicht zu verstehen ist», erklärt Scheiblehner mit Blick auf das Thun-Spiel. Man sei noch nicht so weit, dass man sich darauf verlassen könne, dass das Vorgenommene auch umgesetzt werde. «Es ist ein extremer Aufwand, das immer wieder einzufordern. Auch für mich ein extremer Energieaufwand.» Die Rückrunde werde eine Riesen-Challenge. «Es wird harte Arbeit, aber ich bin überzeugt, dass wir das schaffen können», sagt der GC-Trainer. Er habe sich zudem Gedanken gemacht, wie er die Mannschaft unterstützen könne. «Wir haben uns gemeinsam etwas überlegt und ich hoffe, dass das dem Team im Defensivverhalten hilft.»

Gesagt ist gesagt

«Ich denke, dass der eine oder andere Spieler noch kommen wird», sagt Gerald Scheiblehner über mögliche Verstärkungen für den Abstiegskampf. Man sei sehr aktiv auf dem Markt und schaue nach sinnvollen Möglichkeiten. «Nichtsdestotrotz ist am Wochenende die Mannschaft gefordert, die wir aktuell haben – und wir brauchen dringend Punkte.»

Mögliche Aufstellung

Hammel; Abels, Diaby, Stroscio; Krasniqi, Meyer, Zvonarek, Ullmann; Clemente, Tsimba, Asp Jensen 

Wer fehlt?

Beka (gesperrt), Bengondo, Lee, Paloschi (verletzt)

Neben dem Platz

Trotz der sportlich schwierigen Zeit gab es bei GC in dieser Woche auch Anlass zur Freude. Zuerst wurde das Weihnachtsessen nachgeholt, am Donnerstag feierte zudem Alain Sutter Geburtstag. «Das Weihnachtsessen war mehr ein Anlass, um die Wertschätzung für die zahlreichen Mitarbeiter zu zeigen und jenen Personen bei GC, die sonst nicht so im Rampenlicht sind, Danke zu sagen», erklärt Scheiblehner. Die Mannschaft sei aufgrund der Trainingswoche auch früh nach Hause gegangen. «Für Alain haben wir aber im Training gesungen – und ich finde, wir haben das wirklich sehr schön gesungen.»

Hast du gewusst

Sollte GC am Samstag nicht gewinnen, wäre es mit vier Siegen aus 21 Liga-Spielen der schlechteste Start eines GC-Trainers in der Super-League-Historie: «Diese Zahlen sind Fakten und nicht heraufbeschworen, damit muss ich umgehen.» Er habe gewusst, auf was er sich einlasse. «Es ist eine riesige Herausforderung für mich, aber wenn wir diese Phase und Saison gemeinsam erfolgreich bestehen, können wir eine sehr gute und wichtige Basis für die kommenden Jahre bei GC schaffen.»

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Aufgepasst auf

Ein Hoffnungsträger in der Offensive ist Emmanuel Tsimba (19). Die YB-Leihgabe könnte nun zu seinem Startelf-Debüt bei den Hoppers kommen.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 20 Runden:

1. Hammel 4,1
2. Diaby 4,0
3. Tsimba 4,0 (erst 1 Berwertung)

Hier gehts zu allen Hopper-Noten.

Der Schiedsrichter

Luca Piccolo leitet die Partie in Lausanne, Alessandro Dudic ist VAR.

Der Gegner

Lausanne ist mit zwei Siegen in das neue Jahr gestartet. Zudem gehts erst Mitte Februar international weiter, der volle Fokus gilt aktuell der Liga. Wie selbstbewusst zeigen sich die Waadtländer vor dem nächsten Heimspiel? Hier erscheint das Lausanne-Inside.

21

Runde

Sa., Lausanne – GC, 18 Uhr
Sa., Lugano – Winterthur, 18 Uhr
Sa., Sion – Luzern, 20.30 Uhr
So., Thun – YB, 14 Uhr
So., FCZ – Basel, 16.30 Uhr
So., St. Gallen – Servette, 16.30 Uhr

Externe Inhalte
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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
20
18
43
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
20
8
36
4
FC Basel
FC Basel
20
8
33
5
FC Sion
FC Sion
20
6
31
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
20
-2
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
20
3
27
8
FC Zürich
FC Zürich
20
-7
25
9
FC Luzern
FC Luzern
20
-3
21
10
Servette FC
Servette FC
20
-7
21
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
20
-11
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
19
-29
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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