Gilt Aufmerksamkeit wieder dem Fussball?
Eine turbulente Woche liegt hinter dem FC Thun

Im Schatten der Vorgänge auf der Geschäftsstelle und ausserhalb der Stockhorn-Arena konnte sich das Team von Trainer Lustrinelli auf den nächsten Schritt Richtung Meistertitel vorbereiten. So stehts um den Leader – hier im Thun-Inside.
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Die Thuner Mannschaft tritt wieder in den Vordergrund – in den letzten Tagen sorgte anderes für Schlagzeilen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die turbulente Thuner Woche zusammengefasst
  • Captain Bürki verletzt gemeldet – was hat er?
  • Nun berichtet auch die «Sport Bild» über FC Thun
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Die News der Woche

Der Klub-Retter, der die Aufgaben in der Geschäftsführung plötzlich abgibt. Das Geschäftsjahr, das kurzfristig von Kalenderjahren zu Saisonzyklen (zurück-)angepasst wird, um Spielraum zu schaffen. Eine neue Firma, die plötzlich im Dunstkreis des FC Thun auftaucht. Die Aufmerksamkeit rund um den Super-League-Leader hat sich in dieser Woche von den sensationellen Leistungen auf dem Platz (12 Siege in den letzten 13 Spielen) auf die Geschehnisse neben dem Platz und hinter den Kulissen verschoben. Klar ist: Es geht ums Geld – nicht nur, aber auch. Thun muss ein Millionen-Loch in den Finanzen überbrücken, bis sich die Lage im Sommer entspannen dürfte. Vier Millionen musste der Fussballklub in den letzten Wochen auftreiben.

Die grosse Frage

Was hat Marco Bürki? Der Captain hat schon im letzten Spiel gefehlt, allerdings weil er gelbgesperrt war. Nun ist er als verletzt gemeldet. Was er genau hat, ist noch unklar.

Gesagt ist gesagt

«Die ganze Mannschaft!» – Das antwortet Mauro Lustrinelli (50) auf die Frage, wen er für die Nationalmannschaft aufbieten würde, wäre er Nati-Trainer. Mittlerweile ist das Aufgebot von Murat Yakin herausgekommen – ohne Spieler des Leaders. Lustrinelli nimmts locker. Er sagte: «Für den FC Thun wäre es schön, aber er muss natürlich die Besten und auch positionsbezogen aufbieten – und nicht einfach uns einen Gefallen machen.»

Immerhin: Im U21-Nationalteam von Alex Frei für die EM-Quali-Spiele gegen die Färöer und Estland sind mit Ethan Meichtry und Goalie Tim Spycher zwei Spieler dabei. Und der momentan angeschlagene Kastriot Imeri ist bei Murat Yakin auf Abruf.

Mögliche Aufstellung

Steffen; Fehr, Montolio, Bamert, Heule; Bertone, Käit; Reichmuth, Meichtry; Labeau, Rastoder.

Wer fehlt?

Bürki, Ziswiler (beide verletzt). Imeri, Matoshi (beide fraglich).

Neben dem Platz

Nun hat auch die deutsche «Sport Bild» das Thuner Aufsteiger-Märchen aufgegriffen. «Wie einst der FCK! Schweizer Aufsteiger kurz vor Meisterschaft», lautete der Titel. Als der 1. FC Kaiserslautern 1998 in Deutschland als Aufsteiger Meister wurde, war mit Ciriaco Sforza (56) auch eine Nati-Legende dabei. Im Herbst sprach er mit Blick bereits darüber, ob ein solches Märchen auch in Thun möglich sei.

Der Obertitel in der «Sport Bild» lautet übrigens: «Mit dem Bruder eines Ex-BVB-Stars.» Gemeint ist natürlich Thun-Captain Marco Bürki – Bruder und Ex-Nati-Goalie Roman Bürki (35) steht weiterhin in Übersee bei St. Louis unter Vertrag.

Hast du gewusst, dass...

... in der Super-League-Geschichte noch kein Aufsteiger zum Saisonende mehr als 60 Punkte hatte? Thun steht schon bei 71!

Aufgepasst auf

Genis Montolio (29). Der Spanier, der vor vier Jahren noch als einer der wenigen Älteren in der U21 des FCZ kickte, wird höchstwahrscheinlich erneut von Beginn an spielen, wenn Captain Bürki verletzt fehlt. In der Rückrunde hat er seine Stammposition – auch aufgrund Verletzungen und Sperren anderer – wieder zurückerlangt. Er fällt dabei stets mit seiner Bissigkeit und seiner Kopfballstärke auf. Der Innenverteidiger hat schon vier Saisontore erzielt.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 30 Runden:

  1. Bertone 4,7
  2. Montolio 4,6
  3. Franke 4,5

Hier gehts zu allen Thuner Noten.

Der Schiedsrichter

Lukas Fähndrich.

Der Gegner

Beim FCZ hat sich die Chefetage intern kritisch über die Mentalität innerhalb der Mannschaft geäussert, wie Blick weiss. Nun äussert sich auch Trainer Dennis Hediger dazu – im FCZ-Inside.

31

Runde

Sa., FCZ – Thun, 18 Uhr
Sa., Servette – GC, 18 Uhr
Sa., Sion – St. Gallen, 20.30 Uhr
So., Winterthur – Basel, 14 Uhr
So., Luzern – Lausanne, 16.30 Uhr
So., YB – Lugano, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
0:0
31
38
72
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
30
23
55
3
FC Lugano
FC Lugano
30
10
50
4
FC Basel
FC Basel
30
6
49
5
FC Sion
FC Sion
30
9
45
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
5
45
7
FC Luzern
FC Luzern
30
2
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
-4
36
9
Servette FC
Servette FC
0:0
31
-8
34
10
FC Zürich
FC Zürich
0:0
31
-17
32
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
0:0
31
-18
25
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-46
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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