«Es ist schade für uns»
Der Zuber-Abgang hat beim FCZ auch Spieler überrascht

Der FCZ ist auf dem Campus im Heerenschürli in das Jahr 2026 gestartet – ohne Steven Zuber. «Ich war überrascht. Wir wussten das vorher nicht», sagt Goalie Yanick Brecher über Zubers Abgang.
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Gute Stimmung zum Jahresauftakt bei FCZ-Trainer Dennis Hediger (rechts).
Foto: Nico Ilic/freshfocus

Darum gehts

  • So startete der FCZ ins neue Jahr
  • Brecher zeigt sich überrascht über Zuber-Abgang
  • Er und Hediger äussern sich über potenziellen Ersatz
  • Und was ist mit Tsawa? Um den Youngster ranken sich Gerüchte
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Der Glanz der Wintersonne strahlt zum FCZ-Trainingsauftakt über das verschneite Heerenschürli. So auch die Gesichter der FCZ-Spieler. Die Stimmung ist gelöst. «Die ganze Mannschaft hat heute gewichtsmässig bestanden», lacht Captain Yanick Brecher (32) nach der ersten 1,5-Stunden-Einheit des Jahres. Niemand hatte zu viel Winterspeck. Einziger Makel: Wegen des Schnees gibts auf dem Campus bis auf Weiteres Training auf Kunst- statt schneebedecktem Natrurrasen.

Einziger Makel? Im Glanz der Sonne geht fast vergessen, dass ein Schlüsselspieler des FCZ nicht mehr mittrainiert. Steven Zuber (34) hat sich auf eigenen Wunsch entschieden, sich frühzeitig zu verabschieden. Es war ein Knall zum Jahresstart.

«Ich war überrascht. Wir haben das nicht vorher gewusst», sagt Brecher. «Wenn ein Spieler einen solchen Wunsch äussert, muss man das als Verein akzeptieren. Aber ich muss sagen, es ist schade für uns als Gruppe, dass wir ihn verlieren.»

Hediger: «Dann verschliesse ich mich nicht»

Ein Jahr lang war Zuber beim FCZ. Er hat in dieser Zeit auf und neben dem Platz viel Verantwortung übernommen. So hinterlässt der 56-fache Schweizer Nationalspieler mit seinem abrupten Abgang eine grosse Lücke. «An ihm konnten sich viele orientieren, was seine Professionalität betrifft», sagt Trainer Dennis Hediger (39).

Gleichzeitg will der vom Interims- zum Cheftrainer beförderte Hediger nicht, dass sein Team von einem einzigen Spieler abhängig ist. «Natürlich, wenn ein Spieler mit einer fussballerischen Qualität dazustösst, die über dem Schnitt der Mannschaft und der Schweizer Liga ist, verschliesse ich mich nicht. Aber ansonsten haben wir viele Spieler im Kader, darum muss nichts zwingend forciert werden.»

Trainer Hediger über Zusammenarbeit mit Lamberti

«Wir sind mehrmals täglich im engen und sehr transparenten Austausch», sagt FCZ-Trainer Dennis Hediger gegenüber Blick, angesprochen auf Dino Lamberti. Dieser ist Spielervermittler und unterstützt den FCZ nach der Trennung von Sportchef Milos Malenovic in dieser Winter-Transferperiode in einem zeitlich befristeten Mandat.

«Er hat eine ganz wichtige Rolle», erklärt Hediger. «Das Transferfenster geht auf. Ich als Cheftrainer verantworte die Leistung auf dem Platz, für das Transferwesen sind andere zuständig. Diese scharfe Trennung ist wichtig, aber es braucht Transparenz, Ehrlichkeit. Dafür muss Dino meine Gedanken kennen und ich gleichzeitig wissen, was auf dem Markt abgeht.»

«Wir sind mehrmals täglich im engen und sehr transparenten Austausch», sagt FCZ-Trainer Dennis Hediger gegenüber Blick, angesprochen auf Dino Lamberti. Dieser ist Spielervermittler und unterstützt den FCZ nach der Trennung von Sportchef Milos Malenovic in dieser Winter-Transferperiode in einem zeitlich befristeten Mandat.

«Er hat eine ganz wichtige Rolle», erklärt Hediger. «Das Transferfenster geht auf. Ich als Cheftrainer verantworte die Leistung auf dem Platz, für das Transferwesen sind andere zuständig. Diese scharfe Trennung ist wichtig, aber es braucht Transparenz, Ehrlichkeit. Dafür muss Dino meine Gedanken kennen und ich gleichzeitig wissen, was auf dem Markt abgeht.»

Tsawa ist da – noch?

Zur entstandenen Lücke im Leader-Team meint Goalie Brecher: «Es geht um die Persönlichkeit. Wir haben sicher ein, zwei Spieler, die jetzt mehr Verantwortung übernehmen müssen. Wir sind nicht unbedingt auf externe Hilfe angewiesen. Wenn etwas in diese Richtung kommt, klar, dann sagen wir nicht nein. Aber wir haben genügend Spieler, die das Selbstbewusstsein haben, in die Leadergruppe vorzustossen.»

Namen nennen will Brecher keine. Einer davon könnte aber Cheveyo Tsawa (19) sein. In seinem jungen Alter steht der FCZ-Youngster schon bei 44 Ernstkämpfen. Doch macht er den nächsten Schritt wirklich in Zürich? Am Tag des Trainingsauftakts kursieren heisse Transfergerüchte über einen Transfer zu Serie-A-Klub Pisa. Noch aber ist Tsawa einer der FCZler, die unter der strahlenden Wintersonne den Trainingsauftakt bestreiten.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
19
16
40
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
19
5
33
4
FC Basel
FC Basel
19
8
32
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
19
0
29
6
FC Sion
FC Sion
18
4
27
7
FC Zürich
FC Zürich
19
-7
24
8
FC Luzern
FC Luzern
19
0
21
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
18
0
21
10
Servette FC
Servette FC
18
-6
20
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
19
-9
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
18
-27
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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