Darum gehts
- Steven Zuber verlässt den FCZ auf eigenen Wunsch nach zwölf Monaten
- Hauptgrund des Abgangs ist seine enge Verbindung zu Milos Malenovic
- Zuber absolvierte 56 Länderspiele und hatte einen Vertrag bis 2027
Der Abgang von Steven Zuber (34) erfolgt auf ausdrücklichen Wunsch des Spielers. Dieser hatte sich während seiner zwölf Monate beim FCZ in Sachen Einsatz und Professionalität nie etwas zu Schulden kommen lassen, auch wenn seine Leistungen zuletzt nicht mehr ganz so herausragend waren wie im Frühjahr, als er – trotz seiner GC-Vergangenheit – von den FCZ-Fans zum Spieler der Saison gewählt worden war. Nicht selten war Zuber im Trainingsalltag jeweils einer der Ersten, der frühmorgens im FCZ-Campus in Schwamendingen eintraf.
Enger Vertrauter von Malenovic
Laut Blick-Informationen soll das Verhältnis zwischen Zuber und dem vor Weihnachten zum definitiven Cheftrainer beförderten Dennis Hediger (39) zwar nicht das Beste gewesen sein, der Hauptgrund für die Auflösung des noch bis im Sommer 2027 gültigen Vertrags ist allerdings ein anderer – und liegt auf der Hand: Zubers Nähe zu Milos Malenovic (40), von dem sich der FCZ kurz vor Weihnachten getrennt hatte.
Der offensive Mittelfeldspieler galt als Königstransfer des abgesetzten Sportchefs, der bei Zubers Vorstellung vor genau einem Jahr gesagt hatte, dass ihre gegenseitige Nähe ja hinlänglich bekannt sei. Malenovic war der Spielerberater des Winterthurers und dürfte seinen langjährigen Klienten auch bei seinem nächsten Karriereschritt begleiten.
Folgen weitere personelle Wechsel?
Wo der ehemalige Nati-Spieler (56 Länderspiele) seine Karriere fortsetzen wird, ist offen. Ein Wechsel innerhalb der Liga wäre schon rein aus finanziellen Gründen sehr überraschend. Viel eher dürfte es Zuber, der bereits in Russland, Deutschland und Griechenland gespielt hat, erneut ins Ausland ziehen. Offenbar soll es auch Interessenten aus dem arabischen Raum geben.
Der Abgang Zubers dürfte beim FCZ nicht die einzige Personalrochade als Folge der Ära Malenovic bleiben, hatte dieser doch während seiner gut zwei Jahre als Sportchef den Klub umgekrempelt und diverse Wegbegleiter und Vertrauensleute installiert. Wie und mit wem der Klub den Abgang Zubers in der in drei Wochen beginnenden Rückrunde sportlich kompensieren will, wird eine der ersten Aufgaben von Dino Lamberti sein. Der Spielerberater ist am 1. Januar aufgrund der vakanten Stelle des Sportchefs vom FCZ mit einem befristeten Mandatsverhältnis für Transfergelegenheiten beauftragt worden.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 19 | 16 | 40 | |
2 | FC St. Gallen | 19 | 16 | 37 | |
3 | FC Lugano | 19 | 5 | 33 | |
4 | FC Basel | 19 | 8 | 32 | |
5 | BSC Young Boys | 19 | 0 | 29 | |
6 | FC Sion | 18 | 4 | 27 | |
7 | FC Zürich | 19 | -7 | 24 | |
8 | FC Luzern | 19 | 0 | 21 | |
9 | FC Lausanne-Sport | 18 | 0 | 21 | |
10 | Servette FC | 18 | -6 | 20 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 19 | -9 | 17 | |
12 | FC Winterthur | 18 | -27 | 10 |

