FCZ verliert Leader und Musterprofi
Ist der Zuber-Abgang Malenovics Rache?

Nach einem turbulenten 2025 sorgt der FC Zürich für die ersten dicken Schlagzeilen. Mit Steven Zuber (34) verliert der sportlich enttäuschende FCZ auf und neben dem Platz einen seiner wenigen Leader.
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Steven Zuber bei der Vorstellung beim FCZ vor einem Jahr.
Foto: freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Steven Zuber verlässt den FCZ auf eigenen Wunsch nach zwölf Monaten
  • Hauptgrund des Abgangs ist seine enge Verbindung zu Milos Malenovic
  • Zuber absolvierte 56 Länderspiele und hatte einen Vertrag bis 2027
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Der Abgang von Steven Zuber (34) erfolgt auf ausdrücklichen Wunsch des Spielers. Dieser hatte sich während seiner zwölf Monate beim FCZ in Sachen Einsatz und Professionalität nie etwas zu Schulden kommen lassen, auch wenn seine Leistungen zuletzt nicht mehr ganz so herausragend waren wie im Frühjahr, als er – trotz seiner GC-Vergangenheit – von den FCZ-Fans zum Spieler der Saison gewählt worden war. Nicht selten war Zuber im Trainingsalltag jeweils einer der Ersten, der frühmorgens im FCZ-Campus in Schwamendingen eintraf.

Enger Vertrauter von Malenovic

Laut Blick-Informationen soll das Verhältnis zwischen Zuber und dem vor Weihnachten zum definitiven Cheftrainer beförderten Dennis Hediger (39) zwar nicht das Beste gewesen sein, der Hauptgrund für die Auflösung des noch bis im Sommer 2027 gültigen Vertrags ist allerdings ein anderer – und liegt auf der Hand: Zubers Nähe zu Milos Malenovic (40), von dem sich der FCZ kurz vor Weihnachten getrennt hatte. 

Der offensive Mittelfeldspieler galt als Königstransfer des abgesetzten Sportchefs, der bei Zubers Vorstellung vor genau einem Jahr gesagt hatte, dass ihre gegenseitige Nähe ja hinlänglich bekannt sei. Malenovic war der Spielerberater des Winterthurers und dürfte seinen langjährigen Klienten auch bei seinem nächsten Karriereschritt begleiten.

Folgen weitere personelle Wechsel?

Wo der ehemalige Nati-Spieler (56 Länderspiele) seine Karriere fortsetzen wird, ist offen. Ein Wechsel innerhalb der Liga wäre schon rein aus finanziellen Gründen sehr überraschend. Viel eher dürfte es Zuber, der bereits in Russland, Deutschland und Griechenland gespielt hat, erneut ins Ausland ziehen. Offenbar soll es auch Interessenten aus dem arabischen Raum geben.

Der Abgang Zubers dürfte beim FCZ nicht die einzige Personalrochade als Folge der Ära Malenovic bleiben, hatte dieser doch während seiner gut zwei Jahre als Sportchef den Klub umgekrempelt und diverse Wegbegleiter und Vertrauensleute installiert. Wie und mit wem der Klub den Abgang Zubers in der in drei Wochen beginnenden Rückrunde sportlich kompensieren will, wird eine der ersten Aufgaben von Dino Lamberti sein. Der Spielerberater ist am 1. Januar aufgrund der vakanten Stelle des Sportchefs vom FCZ mit einem befristeten Mandatsverhältnis für Transfergelegenheiten beauftragt worden.

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
Relegation Play-Offs
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