«Es brennt immer noch»
Bei der Gartenarbeit wurde Marcel Koller langweilig

Am Sonntag steht Marcel Koller zum ersten Mal als FCZ-Trainer an der Seitenlinie. Vor dem Auftakt in St. Gallen erklärt er, warum er auch mit 65 nicht genug hat, welche Ideen er implementieren will und warum man Ägypten und die Schweiz nicht vergleichen kann.
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Marcel Koller startet am Sonntag in seine erste Saison als FCZ-Trainer.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Marcel Koller (65) kehrt nach 6 Jahren in die Schweiz zurück
  • Er möchte aus den jungen FCZ-Spielern ein starkes Team formen
  • 70'000 Fans bei Al Ahly, jetzt Rückkehr vor weniger Zuschauern
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Björn LindroosRedaktor Sport

Nach sechs Jahren ist Marcel Koller (65) zurück in der Schweiz. Am Sonntag wird er in St. Gallen zum ersten Mal seit August 2020 – damals noch als Trainer des FC Basel – wieder an einer Schweizer Seitenlinie stehen. Als Coach des FCZ.

Dass er auch mit 65 Jahren noch nicht genug hat, habe er bei der Gartenarbeit gemerkt: «Der Fussball ist mein Leben. Als ich ein Dreivierteljahr zu Hause im Garten gearbeitet und versucht habe, mich zu erholen, habe ich gemerkt, dass es immer noch brennt. Ich will weiterhin versuchen, meine Ideen, den Spielern und dem Verein zu vermitteln», erzählt Koller an der Pressekonferenz vor dem ersten Saisonspiel.

Das Kollektiv an erster Stelle

Diese Ideen will er nun dem FCZ vermitteln. Aus den jungen Zürchern möchte er ein Team formen. «Die Mannschaft ist für mich das Wichtigste. Nicht der einzelne Spieler, sondern das Team. Natürlich sind gute Einzelspieler wichtig, aber auch die müssen sich ins Team einfügen. Das will ich vermitteln. Jeder soll für den anderen fighten.»

Nach sechs Wochen Vorbereitung sei man «auf gutem Weg», jedoch immer noch dran, Kollers Werte zu implementieren, so der 65-Jährige. «Das braucht Zeit. Am Sonntag geht es aber los. Wir wollen Gas geben und hoffen, dass die Spieler, es schon einmal umsetzen können.»

Captain Lindrit Kamberi (26) ist nach sechs Wochen vor allem von Kollers Umgang mit den Spielern beeindruckt. «Seine Erfahrung und seine Menschenkenntnis sind eindrücklich. Er spricht viel mit einzelnen Spielern. Und an erster Stelle steht das Kollektiv. Das ist der grösste Punkt, den ich von ihm lernen kann.»

«Kannst du nicht vergleichen»

Von dieser Erfahrung sammelte Koller genug. Zuletzt beim ägyptischen Rekordmeister Al Ahly. Von den fussballverrückten Nordafrikanern geht es jetzt zurück in die kleine Schweiz. Eine Umstellung: «Das kannst du nicht vergleichen. Dort spielst du vor 70'000 verrückten Fans. Bei Al Ahly darfst du nur gewinnen. Bei einem Unentschieden gibts schon den Daumen runter. Sogar von Polizisten.»

In St. Gallen warten am Sonntag zwar einige Tausend Fans weniger als noch in Kairo. Doch Koller freut sich auf seine einstige Wirkungsstätte (Trainer von 1999 bis 2002): «Die Fans sind immer dort. Eine tolle Atmosphäre. Das durfte ich auch schon selbst erleben.»

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Basel
FC Basel
0
0
0
1
FC Lugano
FC Lugano
0
0
0
1
FC Luzern
FC Luzern
0
0
0
1
FC Sion
FC Sion
0
0
0
1
FC St. Gallen
FC St. Gallen
0
0
0
1
FC Thun
FC Thun
0
0
0
1
FC Vaduz
FC Vaduz
0
0
0
1
FC Zürich
FC Zürich
0
0
0
1
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
0
0
0
1
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
0
0
0
1
Servette FC
Servette FC
0
0
0
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
0
0
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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