Zesiger kommt bei YB-Quiz mächtig ins Grübeln
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«Jetzt habe ich ein Blackout»:Zesiger kommt bei YB-Quiz mächtig ins Grübeln

«Wenn er spielt, spiele ich nicht»
YB hat nur Platz für Zesiger oder Benito, nicht für beide

Cédric Zesiger soll den Young Boys zu altem Glanz verhelfen. Sein direkter Konkurrent Loris Benito sagt: «Wenn er spielt, spiele ich nicht.»
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«YB-Posterboy? Am Ende macht ihr mich dazu.» Cédric Zesiger über seine Rolle als Rückkehrer zu den Young Boys.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Auf Cédric Zesiger (28) werden in Bern grosse Hoffnungen gesetzt
  • Captain Loris Benito: «Ich will einen fairen Zweikampf.»
  • Cédric Zesiger: «Es kann auch mal dreckig werden.»
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Florian RazReporter Fussball

Da steht er also. Der Mann, der bei den Young Boys Führungs- und Abwehrprobleme zugleich verschwinden lassen soll. Der neue YB-Posterboy. Cédric Zesiger (28) lacht erst, als er das Wort hört, und entgegnet dann: «Am Ende macht ihr mich dazu.»

Aber natürlich weiss auch er, dass es nicht die Medien allein sind, die ihn als Hoffnungsträger hinstellen: «Dessen bin ich mir bewusst.» Der Klub selbst hat maximale Erwartungen an den Rückkehrer, der vor drei Jahren nach Deutschland gezogen ist. Und der jetzt im besten Innenverteidiger-Alter sozusagen nach Hause kommt.

Grösstes Kompliment vom direkten Konkurrenten

«Er ist ein absolutes Vorbild, was Trainingseifer, Pflichtbewusstsein und Kommunikation betrifft», sagt YB-Boss Christoph Spycher: «Er wird auch mit seiner Vielsprachigkeit das Führungsteam verstärken.»

Das grösste Lob aber kommt von einem, dessen Status im Team durch Zesigers Rückkehr einschneidend verändert wird: von Loris Benito (34), dem anderen Berner Aushängeschild. Der YB-Captain stellt vor dem Saisonstart nüchtern fest: «Spielt er, werde ich nicht spielen.» Und doch hat er die YB-Führung sogar aufgefordert, den direkten Konkurrenten zu verpflichten: «Ich habe gesagt: Wenn ein Klub wie YB so eine Verstärkung holen kann, muss er es tun.»

Es sind bemerkenswerte Worte eines Spielers, der weiss, dass er markant weniger spielen wird. Aber es wirkt ehrlich, wenn Benito kurz vor dem Saisonstart über seine neue Situation redet: «Es wird eine neue Rolle für mich sein. Aber alles, was ich wollte: Es soll ein fairer Zweikampf sein.»

YB könnte so der perfekte Übergang der Führungsspieler gelingen. Benito bleibt Captain, Zesiger wird sein Vize. Deshalb wird es häufiger Zesiger sein, der die Mannschaft mit dem Bändeli am Arm aufs Feld führt. Der Klub muss Benito also nicht degradieren – und kann Zesiger trotzdem von Anfang an als Leader positionieren.

Wobei der innere Antrieb weit wichtiger sein wird als ein Stück Stretchstoff am Oberarm. Und dieser Antrieb scheint bei Zesiger riesig zu sein. «Ich möchte mit meiner Einstellung auf dem Platz Verantwortung übernehmen. Jeder weiss, was für ein Fussballer ich bin. Dass es auch mal dreckig werden kann, dass es mal aggressiv werden kann», sagt er. Und: «Ich möchte ein Leader sein und das eigene Goal anständig verteidigen.»

Die Nähe zu den Grosseltern als Bonus

Es wird deutlich: Da ist einer zurückgekommen, weil er noch ganz viel vorhat mit diesem Verein. Zumal Zesiger den FC Augsburg als unbestrittener Stammspieler verlassen hat. Er hat sich nicht aus einer Position der Schwäche für die Heimkehr entschieden. Sondern weil er das Gefühl hat, dass YB mit ihm zu alter Stärke zurückfinden kann und will.

Und dann sind da noch die weicheren Faktoren. Zesigers Sohn ist knapp eineinhalb Jahre alt. Er selbst hatte als Kind eine «starke Bindung zu den Grosseltern», wie er erzählt. Diese Nähe zur Familie will er seinem Kind ebenfalls ermöglichen. Was als YB-Spieler viel besser geht als in Augsburg.

Der Fünfjahresvertrag bis 2031 ist also ernst gemeint. Da ist einer gekommen, um YB wieder ganz nach oben zu führen. Dauerhaft. Auch wenn er in der neuen YB-Bescheidenheit festhält: «Wir müssen uns bewusst sein, dass es ein langer Weg ist. Wir wurden letzte Saison nicht Vizemeister, sondern haben sogar die europäischen Plätze verpasst. Wir müssen hart arbeiten.» Am Sonntag gegen Sion folgt die erste Arbeitsprobe.

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Brack Super League 2026/27
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FC Lugano
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FC Luzern
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FC Thun
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FC Vaduz
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FC Zürich
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Grasshopper Club Zürich
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FC Lausanne-Sport
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Servette FC
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BSC Young Boys
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