«Sind maximal ambitioniert»
Ziel Tabellenspitze – aber was will YB mit all den Spielern?

Der Ligakrösus will nach einer schrecklichen Saison zurück ins Titelrennen. Aber im Moment ist das Kader viel zu gross für bloss zwei heimische Wettbewerbe.
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«Es wird keine Autobahn.» Christoph Spycher, Chief Sports bei den Young Boys, will Demut zeigen.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • YB setzt nach enttäuschender Vorsaison auf neue Spieler und Bescheidenheit
  • Kader umfasst aktuell 27 Feldspieler, darunter viele ohne klare Perspektive
  • Ziel: Reduktion auf 20-21 Spieler, um Unruhe zu vermeiden
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Florian RazReporter Fussball

Natürlich ist es als Witz gedacht. Wobei – ein Körnchen Wahrheit steckt halt doch drin, wenn Christoph Spycher (48) mit einem Lachen sagt: «Saisonziele? Haben wir diesmal keine.» Denn was der Chief Sports der Young Boys nachschiebt, ist halt kein knallhart definiertes Ziel. Sondern eher ein Wunsch: «Wir sind maximal ambitioniert. Jeder, der zu YB kommt, weiss, dass wir um Titel spielen wollen.»

Man will bescheiden bleiben beim einstigen Seriensieger. Zu lebendig sind die Erinnerungen an die fast schon beschämend schwache Vorsaison, die auf Rang sechs endete. Nur keine grossen Sprüche klopfen, die einem um die Ohren fliegen könnten.

Die neuen Spieler sollen es richten

«Wir dürfen nicht sagen, dass sich die anderen warm anziehen müssen», sagt Spycher mit Blick auf die Konkurrenz: «Wir wollen zurück an die Spitze, aber es wird keine Autobahn. Wir müssen mit Rückschlägen rechnen.»

Das war ja eines der Probleme in der letzten Spielzeit: Dass die Mannschaft beim leichtesten Widerstand in sich zusammengebrochen ist wie ein schlecht gebackenes Soufflé.

Auch darum hat Spycher Cédric Zesiger (28), Joël Mall (35) und Isaac Schmidt (26) verpflichtet. «Sie sind Spieler, die wichtig sein werden auf dem Platz und in der Garderobe. Spieler, die Verantwortung für diese Gruppe übernehmen können und müssen.»

Die Hoffnung: Endlich hat YB wieder jene Leader im Kader, die aus einem Haufen talentierter Spieler eine Mannschaft formen. Eine Einheit, die zum Beispiel bereit ist, gemeinsam Defensivarbeit zu verrichten. Und bei der nicht einfach die Hälfte des Teams aus sicherer Distanz zusieht, wie der Gegner schon wieder ein Tor schiesst.

27 Feldspieler sind viel zu viel

Die Transfers machen mit Blick auf dieses Problem Sinn. Sie bringen aber auch ein Problem mit sich: Das YB-Kader hat eine unvernünftige Grösse angenommen. 27 Feldspieler werden derzeit auf der Website des Klubs aufgelistet. Darunter fünf Rechtsverteidiger und vier Linksverteidiger. Eindeutig zu viel. Vor allem, weil es in dieser Saison ja keine Europacupspiele gibt.

Blick verlost ein personalisiertes YB-Trikot
Pressebild

Kurz vor Saisonbeginn haben auch die Young Boys noch ihr Heimtrikot für die neue Saison vorgestellt. Gewinne zum Saisonstart ein brandneues Heimtrikot der Young Boys. Dabei kannst du es mit deiner Wunschnummer und -namen personalisieren lassen.

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Kurz vor Saisonbeginn haben auch die Young Boys noch ihr Heimtrikot für die neue Saison vorgestellt. Gewinne zum Saisonstart ein brandneues Heimtrikot der Young Boys. Dabei kannst du es mit deiner Wunschnummer und -namen personalisieren lassen.

Gerardo Seoane (47) sagt zwar: «Ich kenne das aus der Bundesliga. Es gibt Trainingsformen, um alle zu beschäftigen.» Aber der YB-Trainer gibt auch zu: «Hinter der Zukunft vieler Spieler steht ein Fragezeichen.» Und er hat eine Kadergrösse zum Ziel, die deutlich unter der aktuellen Zahl liegt: «Am Ende werden es 20, 21 Feldspieler sein, die trainieren.»

Die lange Liste der logischen Abgänge

Die Liste der voraussichtlichen Abgänge ist also lang. Die logischen Kandidaten heissen Lewin Blum (24), Saidy Janko (30), Rodri Smith (19), Kastriot Imeri (26), Sergio Cordova (28) und Emmanuel Tsimba (20). Dazu kommt Jaouen Hadjam (23), der eigentlich in jeder Transferperiode ein Kandidat für einen Transfer ist. Und auch Darian Males (25) dürfte seine Optionen prüfen.

Wo so viele Fussballer trainieren, die keine Zukunft im Verein haben, kann schnell Unruhe aufkommen. Kein Wunder sind aus dem YB-Camp schon erste Geschichten über angeblich unzufriedene Spieler zu hören.

Spycher widerspricht zwar vehement, wenn er sagt: «Es herrscht eine gute Stimmung. Es ist gute Energie drin. Auch dank der Leihspieler, die zurückgekommen sind.» Aber auch er weiss: Das Kader muss bis zum Ende der Transferperiode dringend verkleinert werden, wenn YB ohne miese Stimmung durch die Saison kommen will.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
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FC Basel
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FC Lugano
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FC Luzern
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FC Sion
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FC St. Gallen
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FC Thun
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FC Vaduz
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FC Zürich
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Grasshopper Club Zürich
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FC Lausanne-Sport
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Servette FC
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BSC Young Boys
BSC Young Boys
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Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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