Er sitzt kaum am Transfer-Verhandlungstisch
Stocker ist beim FCB der «Team-Manager deluxe»

Noch bis September ist Valentin Stocker beim FC Basel als sportlicher Leiter der ersten Mannschaft engagiert. Was danach kommt, beschäftigt den Ex-Captain noch nicht.
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Lucas WerderReporter Fussball

Über seine Zukunft will sich Valentin Stocker (37) noch keine Gedanken machen. Noch bis Ende des Transferfensters ist der Ex-Captain «kommissarisch» als sportlicher Leiter der ersten Mannschaft im Einsatz. Und danach? «Das ist ein Stück weit auch irrelevant. Ich werde nicht von heute auf morgen weg sein. Solange ich das Gefühl habe, dass ich dem Klub helfen kann, mache ich das sehr gerne», erklärte Stocker vergangene Woche.

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Valentin Stocker hat Ende Mai beim FCB als sportlicher Leiter der ersten Mannschaft übernommen.
Foto: Pius Koller

Eine Deadline, um Klarheit über seine berufliche Zukunft zu schaffen, habe er sich keine gesetzt. Sollte man sich am Ende gegen eine gemeinsame Zukunft entscheiden, sei er aber der Erste, der seine Aufgaben sauber übergeben werde. 

Doch welche Bereiche umfasst Stockers Job überhaupt? Ende Mai hatte der Klub bekanntgegeben, die Aufgaben des scheidenden Sportchefs Daniel Stucki (44) auf zwei Personen aufzuteilen. Der neu verpflichtete Technische Direktor Andreas Hermann (34) ist federführend im Bereich Scouting und Transfers, Stocker fungiert dagegen als direkte Ansprechperson für Staff und Spieler der ersten Mannschaft. Dazu gehört auch, praktisch jede Trainingseinheit persönlich zu verfolgen.

Hauptverantwortlich für Integration der Neuzugänge

«Bei meinen Aufgaben geht es aber auch darum, wie es mit neu verpflichteten Spielern weitergeht», so Stocker. Dabei bezieht er sich auf komplexere Themen wie die Integration von Neuzugängen ins Team, aber auch alltägliche Dinge wie die Organisation von vorübergehenden Hotelunterbringungen. Er habe gemerkt, dass in diesem Bereich nach Stuckis Abgang ein Vakuum entstanden sei. Stocker amtet also als eine Art «Teammanager deluxe».

In Transferfragen ist der Ex-Profi aber trotzdem auch involviert, auch wenn er nur selten mit am Verhandlungstisch sitzen dürfte. «Es ist nicht so, dass ich damit überhaupt nichts zu tun habe», betont Stocker und lobt die Zusammenarbeit mit Herrmann und der Scoutingabteilung.

«Ich denke, man merkt, dass es mir total Spass macht. Es sind ein paar gute Sachen passiert», so Stockers Zwischenfazit nach zwei Monaten im Amt. «Ich habe im Vorfeld gedacht, dass es mehr Dinge geben würde, die mir schlaflose Nächte bereiten.»

Zumindest vorerst scheint ihm auch seine persönliche berufliche Zukunft nicht um den Schlaf zu bringen.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
1
2
3
2
FC Thun
FC Thun
1
2
3
3
FC Lugano
FC Lugano
1
1
3
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
1
1
3
5
FC Basel
FC Basel
1
1
3
6
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
1
0
1
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
1
0
1
8
FC Vaduz
FC Vaduz
1
-1
0
8
FC Zürich
FC Zürich
1
-1
0
10
Servette FC
Servette FC
1
-1
0
11
FC Sion
FC Sion
1
-2
0
12
FC Luzern
FC Luzern
1
-2
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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