Wechsel sorgt für Diskussionen
FCB-Flügel vor Transfer zurück nach Kroatien

Medienberichten zufolge zieht es Basels Marin Soticek zurück nach Kroatien – zum Erzrivalen des Klubs, für den sein Herz seit Jugendtagen schlägt.
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Marin Soticek wird den FCB wohl in Richtung Hajduk Split verlassen.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Marin Soticek, 21, verlässt FC Basel, wechselt wohl zu Hajduk Split
  • Leihe mit möglicher Kaufoption wegen hohen Basler Forderungen
  • Hajduk scheiterte 2024 mit Transfer trotz gleichen Vertragsbedingungen wie Basel
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Dass es mit Marin Soticek (21) und dem FC Basel nicht weitergeht, überrascht nicht. Blick berichtete bereits zum Ende der abgelaufenen Saison, dass Soticek zu den Abgangskandidaten gehört. Dass er vom FCB nicht auf die Kontingentsliste für die Super League gesetzt wurde und folglich zum Saisonauftakt in Genf fehlte, unterstrich dies. 

Nun scheint klar, wohin es den kroatischen U21-Nationalspieler zieht. Laut einer Meldung der «Sportske Novosti», die sich rasch in den kroatischen Medien verbreitete, steht Soticek vor einer Leihe zu Hajduk Split – möglicherweise mit Kaufoption. Ein fixer Transfer soll aufgrund der hohen Forderungen der Basler, die den Offensivspieler vor zwei Jahren für rund drei Millionen Euro von Lokomotiva Zagreb verpflichtet haben, scheitern. 

Lange rankten sich Gerüchte über einen Wechsel zu Widzew Lodz nach Polen, dann streckte auch der HNK Rijeka seine Fühler nach Soticek aus. Diesen Plänen ist nun offensichtlich Hajduk dazwischengegrätscht. Den Medienberichten zufolge soll der Spieler bereits heute Dienstag in Split unterschreiben. 

«Als Dinamo-Fan kann er nicht zu Hajduk gehen»

Dieser Schritt wird in Kroatien durchaus kontrovers diskutiert. Im Sommer 2024 war Soticek ein grosser Transferwunsch von Dinamo Zagreb – dem Klub, für den das Herz des 21-Jährigen seit seiner Jugend schlägt. Man konnte sich nicht auf einen Vertrag einigen. In einer regelrechten Schlammschlacht, in der Soticeks Vater von einer «Erniedrigung» seitens Dinamos sprach. 

Gleichzeitig lagen Angebote aus Basel und Split vor. Obwohl beide Seiten die gleichen Vertragsbedingungen geboten haben sollen, entschied sich Soticek für den Schritt in die Schweiz. Nach Aussagen des Vaters habe sein Sohn dem Dinamo-Erzrivalen erklärt, er könne als Dinamo-Fan nicht nach Split wechseln. Nun, zwei Jahre später, scheint er dies anders zu sehen. 

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