«Er gehört leider nicht mir»
YB-Leihgabe Dalipi verzaubert das Fürstentum

Vaduz-Youngster Lutfi Dalipi spielt beim 5:2-Sieg gegen GC gross auf. Nach dem Spiel schwärmen alle von der YB-Leihgabe. Auch GC-Trainer Peter Zeidler.
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Hallo, Super League: Lutfi Dalipi (l.) macht sich in der Schweiz einen Namen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Vaduz besiegt GC am 30. August mit 5:0 im Keller-Duell
  • Lutfi Dalipi glänzt: ein Tor, zwei Assists, überragende Leistung
  • Dalipi in fünf Partien: zwei Tore, vier Assists für Vaduz
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Björn LindroosRedaktor Sport

Das Keller-Duell gegen GC wird zur grossen Vaduz-Party! Fünf Tore für die ersten drei Punkte seit der Rückkehr in die Super League.

Den Anfang macht Lutfi Dalipi (20). Nach 12 Minuten trifft er mit einem satten Distanzschuss zum 1:0 – der Beginn der Dalipi-Show. Die Leihgabe von YB wirbelt das ganze Spiel über. Wenn er am Ball ist, wird es gefährlich. Teilweise spielt er die Verteidiger der Hoppers schwindlig. Nach 90 Minuten stehen neben dem Tor auch zwei Assists auf seinem Konto.

Lob von Zeidler

«Der erste Schuss des besten Spielers auf dem Platz war drin», lobt auch Peter Zeidler den Youngster von Vaduz. Der GC-Trainer hatte ihn schon vor der Partie auf dem Schirm: «Überrascht hat es mich nicht, ich wusste, dass er gut ist.»

Als Vaduz-Coach Marc Schneider an der Pressekonferenz auf einen potenziellen Wechsel angesprochen wird, antwortet er lachend: «Da musst du in der Bundeshauptstadt anfragen. Er gehört leider nicht mir.» Trotzdem will Schneider die Kirche im Dorf lassen: «Bester Spieler ist immer relativ. Auch unsere Innenverteidiger waren sehr stark. Aber ja, er war richtig gut und hat gezeigt, welche Qualitäten er hat.»

Erst Wil, jetzt Vaduz

Doch wer ist eigentlich dieser Lutfi Dalipi? Der portugiesisch-schweizerische Doppelbürger ist U20-Nationalspieler der Schweiz und kommt aus der YB-Jugend. Im Frühling unterschrieb er bei den Bernern seinen ersten Profivertrag und wurde an Wil ausgeliehen. Im Sommer folgte die Ausleihe ins Fürstentum.

Und dort liefert er bislang so richtig ab. Nach dem GC-Spiel kommt er in fünf Super-League-Partien schon auf zwei Tore und vier Assists. Da werden auch die YB-Verantwortlichen beim Blick über die Landesgrenze richtig Freude haben.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
4
10
12
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
5
10
11
3
FC Basel
FC Basel
5
3
10
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
4
1
7
5
FC Sion
FC Sion
4
1
6
6
FC Thun
FC Thun
4
-5
6
7
FC Zürich
FC Zürich
5
-5
6
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
5
-1
5
9
FC Luzern
FC Luzern
5
-4
5
10
Servette FC
Servette FC
4
-1
4
11
FC Vaduz
FC Vaduz
5
-2
3
12
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
4
-7
1
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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