Darum gehts
- Betim Fazliji vom FC St. Gallen verhandelt mit dem FC Zürich
- Fazliji äusserte nach Nordsjaelland-Spiel klaren Wechselwunsch trotz Trainer-Bedenken
- 128 Einsätze für St. Gallen, Transfer-Einigung zwischen den Klubs noch offen
Der Abschied von Betim Fazliji beim FC St. Gallen wird immer konkreter. Blick enthüllte, dass der Mittelfeldspieler in Verhandlungen mit dem FC Zürich steckt. Der 27-Jährige ist einer der Publikumslieblinge bei den Espen, doch nach seinem zweiten Kreuzbandriss kommt der frühere Nachwuchsspieler nicht mehr wirklich zu vielen Einsatzminuten.
Während Fazliji am Donnerstag beim Ausscheiden in den Conference-League-Playoffs noch im Kader gestanden hat, tut er dies am Sonntag bei der 3:4-Niederlage gegen Meister Thun nicht mehr – das obwohl die Personaldecke bei Grün-Weiss mehr als angespannt ist.
Fazliji wäre Herausforderer gewesen
Nach dem Spiel äussert sich Trainer Enrico Maassen an der Pressekonferenz zur Personalie Fazliji: «Wir hätten ihn gerne hierbehalten und haben ihm vor der Saison auch einen ganz klaren Weg aufgezeigt.» Nach zwei Jahren, in denen er von Verletzungen geplagt wurde, sei er der Herausforderer laut Maassen. «Betim wollte aber mehr Spielzeit, das ist auch legitim. Er hat sich jetzt aber für einen anderen Weg entschieden», so der FCSG-Coach.
Maassen betont aber auch, dass der Wechsel in die Limmatstadt noch nicht fix ist: «Ich glaube, der Wechsel ist noch nicht durch. Wenn er bleibt, dann bin ich froh, weil er ist ein guter Spieler und ein guter Mensch.»
Deutlicher Wechselwunsch
Fazliji habe aber schon länger seinen klaren Wechselwunsch geäussert, wie Maassen erzählt: «Direkt nach dem Hinspiel gegen Nordsjaelland hat er kommuniziert, dass er nicht mehr bereit sei. Er will diesen Transfer unbedingt.»
Diesem Wunsch wolle man in der Ostschweiz nachkommen. Einzig die Einigung zwischen den beiden Klubs stehe noch aus. Obwohl die Espen damit einen Spieler mit 128 Einsätzen im grün-weissen Dress verlieren, macht sich Maassen keine Sorgen, dass ihm die Spieler im Mittelfeld ausgehen.
«Carlo Boukhalfa und Behar Neziri kommen bald von ihren Verletzungen zurück und dann haben wir auch wieder die eine oder andere Option in der Mitte zurück», gibt sich der 42-Jährige zuversichtlich. Dazu kommt, dass die St. Galler – nach dem Verpassen des europäischen Geschäfts – so ihre Lohnliste straffen können.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 4 | 10 | 12 | |
2 | BSC Young Boys | 5 | 10 | 11 | |
3 | FC Basel | 5 | 3 | 10 | |
4 | FC St. Gallen | 4 | 1 | 7 | |
5 | FC Sion | 4 | 1 | 6 | |
6 | FC Thun | 4 | -5 | 6 | |
7 | FC Zürich | 5 | -5 | 6 | |
8 | FC Lausanne-Sport | 5 | -1 | 5 | |
9 | FC Luzern | 5 | -4 | 5 | |
10 | Servette FC | 4 | -1 | 4 | |
11 | FC Vaduz | 5 | -2 | 3 | |
12 | Grasshopper Club Zürich | 4 | -7 | 1 |
