«Fünf Gegentore – was will man dazu sagen?»
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Ratlose FCZ-Spieler in Lugano:«Fünf Gegentore – was will man dazu sagen?»

Düstere Stimmung beim FCZ nach Ohrfeige im Tessin
«Es war von vorne bis hinten zu wenig von uns»

Der FC Zürich kommt im Tessin komplett unter die Räder. Richtig erklären können den Auftritt weder die Spieler noch Trainer Marcel Koller.
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FCZ-Trainer Marcel Koller (l.) vergeht das Lachen in Lugano schnell. Die Zürcher verlieren 0:5.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Zürich verliert 0:5 gegen Lugano in der AIL Arena
  • Captain Kamberi kritisiert mangelnde Qualität und schwache Zweikampfführung
  • Trainer Koller fordert schnelle Fehlerkorrektur vor Cup-Spiel gegen Tuggen
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Vor sieben Tagen herrschte beim FCZ noch mehrheitlich gute Stimmung. 2:1 gewann man gegen Servette. Eine Woche später ist die Welt eine komplett andere. Mit null Punkten und fünf Gegentoren im Gepäck reisen die Zürcher über den Gotthard zurück. Die Stimmung im Teamcar dürfte ähnlich unterirdisch gewesen sein wie der Auftritt wenige Stunden zuvor in der wunderbaren und neu eröffneten AIL Arena.

Gegen Lugano hat der FCZ zu keiner Zeit eine echte Chance. Der Stadtklub wird kalt geduscht. An diesen heissen Tagen mag sich das zwar angenehm anhören – im Fussball möchte man darauf aber lieber verzichten.

Eine wirkliche Erklärung für den Auftritt haben auch die Spieler nicht. Sie sind genauso geschockt wie die zahlreich mitgereisten Fans. «Es gibt nicht viel zu sagen. Es war in mehreren Bereichen einfach nicht gut. Qualitativ hat es nicht gestimmt. Wir haben die Zweikämpfe nicht angenommen, haben nicht gut verteidigt. Fünf Gegentore sind die Quittung. Das ist nicht das, was wir uns vorgenommen haben», sagt Captain Lindrit Kamberi (26).

Ähnlich klingt es bei Goalie Heinz Lindner (36): «Es war von vorne bis hinten zu wenig von uns.» Der Österreicher moniert, dass man Lugano mehrfach zum Toreschiessen eingeladen habe. Wie gewohnt sucht er aber auch das Positive: «Lieber einmal unter die Räder kommen und dann öfter gewinnen, als jedes Mal die Tore zu bekommen und keine Spiele zu gewinnen. Vielleicht war das so ein Hallo-Wach-Effekt.»

Ricardo-Moniz-Vibes bei Marcel Koller

Und was sagt Trainer Marcel Koller (65) dazu? «Ich hoffe, dass es ein Weckruf war. Ich weiss es aber noch nicht.» Viel Fussball-Sachverstand braucht es nicht, um zu erahnen, dass die 0:5-Ohrfeige in den nächsten Tagen auf dem FCZ-Campus für reichlich Gesprächsstoff sorgen wird. «Es ging alles ein bisschen zu schnell für uns. Daher müssen wir das ansprechen und an der Wurzel suchen, wo das Problem ist», sagt Koller.

Wenig Verständnis zeigt der Trainer für die vielen individuellen Fehler. «Das müssen wir so schnell wie möglich abstellen.» Am besten schon in einer Woche im Cup gegen Tuggen. Danach wartet auf den FC Zürich in der Super League der Klassiker gegen Basel. Keine leichte Aufgabe. 

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
3
9
9
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
3
8
7
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
3
2
7
4
FC Sion
FC Sion
3
2
6
5
FC Basel
FC Basel
3
2
6
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
3
1
5
7
Servette FC
Servette FC
3
-1
3
8
FC Zürich
FC Zürich
3
-5
3
9
FC Thun
FC Thun
3
-6
3
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
3
-4
1
11
FC Luzern
FC Luzern
3
-5
1
12
FC Vaduz
FC Vaduz
3
-3
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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