«Fünf Gegentore – was will man dazu sagen?»
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Ratlose FCZ-Spieler in Lugano:«Fünf Gegentore – was will man dazu sagen?»

«Er wird sich etwas überlegt haben»
Kollers FCZ-Schachzug im Tessin geht in die Hose

Die 0:5-Klatsche gegen Lugano offenbart beim FCZ zahlreiche Baustellen – und sorgt bei Captain Lindrit Kamberi und Goalie Heinz Lindner für deutliche Worte. Und Marcel Koller begründet seinen Doppelwechsel.
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Marcel Koller hat mit seinem FCZ noch viel zu tun.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Knappe Pleite gegen St. Gallen zum Auftakt, gefolgt von einem knappen, aber ebenfalls nicht restlos überzeugenden Sieg gegen Servette. Und am Sonntag dann die Ohrfeige gegen den FC Lugano. «Im Profifussball geht es darum, Spiele zu gewinnen. Eines haben wir gewonnen, zwei haben wir verloren. Also ist es nicht gut», analysiert FCZ-Captain Lindrit Kamberi (26) schonungslos.

Der Frust über die Klatsche im Tessin sitzt tief. Verständlich. Gegen Lugano funktioniert beim FCZ kaum etwas. «Jeder muss sich bewusst sein, dass das zu wenig war», stellt Goalie Heinz Lindner (36) klar. Die Zürcher sind fast immer einen Schritt zu spät, dazu reihen sich individuelle Fehler aneinander. Was wohl durch den Kopf von Promi-Zuschauer und Nati-Star Manuel Akanji (31) gegangen ist, als er die vielen FCZ-Abwehrfehler gesehen hat?

Koller wie Moniz?

Nicht einmal der Griff von Marcel Koller (65) in die Trickkiste von einem gewissen Ricardo Moniz (62) funktioniert. Kurz vor der Pause nimmt der FCZ-Coach einen Doppelwechsel vor, wie es der Holländer schon tat – Bledian Krasniqi und Valon Berisha raus und Kevin Spadanuda und Juan José Perea rein. Doch die Massnahme bleibt wirkungslos. Beide Joker finden nie richtig ins Spiel.

Kollers Spieler wollen den Doppelwechsel nicht gross thematisieren. «Das sind Entscheidungen, die ich nicht zu kommentieren habe», sagt Lindner. Kamberi sieht es ähnlich: «Es ist eine Trainerentscheidung. Er wird sich etwas überlegt haben. Er wollte einen Impuls setzen.»

«Ein 0:5 ist eine richtige Packung»

Und was sagt Koller dazu? «Wir wollten eigentlich schon ein bisschen früher wechseln. Aber es gab keinen Unterbruch.» Dass er mit Krasniqi oder Berisha besonders unzufrieden gewesen sei, verneint der Trainer. Vielmehr habe er mit den Wechseln das System anpassen und Lugano besser unter Druck setzen wollen.

Gebracht hat es nichts. Koller weiss das selbst: «Heute hat es nicht gereicht. Wir müssen jetzt analysieren und miteinander besprechen, wieso das so ist, und die Probleme an der Wurzel packen. Wir müssen wieder aufstehen. Ein 0:5 ist eine richtige Packung. Umso wichtiger ist es jetzt, eng zusammenzustehen und im nächsten Spiel wieder Gas zu geben.»

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
3
9
9
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
3
8
7
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
3
2
7
4
FC Sion
FC Sion
3
2
6
5
FC Basel
FC Basel
3
2
6
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
3
1
5
7
Servette FC
Servette FC
3
-1
3
8
FC Zürich
FC Zürich
3
-5
3
9
FC Thun
FC Thun
3
-6
3
10
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
3
-4
1
11
FC Luzern
FC Luzern
3
-5
1
12
FC Vaduz
FC Vaduz
3
-3
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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