«Boteli ist on fire – glücklich, dass er noch bei uns ist»
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Lavanchy nach Sieg beim FCB:«Boteli ist on fire – glücklich, dass er noch bei uns ist»

«Dieser Junge ist verrückt»
Provokant und spektakulär – Boteli-Mania in der Super League

Gegen Basel (2:1) trifft Winsley Boteli doppelt, jubelt provokant vor der Muttenzerkurve und gibt dann noch ein rotzfreches Interview. Teamkollege Numa Lavanchy freut sich, dass der Stürmer noch immer in Sion ist.
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Hat gut lachen: Winsley Boteli glänzt auch gegen Basel.
Foto: TOTO MARTI
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Lucas WerderReporter Fussball

Rückblickend hätte in Basel niemand etwas dagegen gehabt, wenn Winsley Boteli (20) das Wallis in diesem Sommer für einen zweistelligen Millionenbetrag in Richtung Ausland verlassen hätte. So wäre der FCB bei der 1:2-Heimpleite gegen Sion nicht nur um die zwei Tore des Sturm-Juwels herumgekommen. Sondern auch um dessen Jubelgesten vor der Muttenzerkurve, die im Joggeli ein Pfeifkonzert auslösen.

Doch fast noch frecher als sein Doppelpack und die Provokationen ist das Interview, das Boteli im Anschluss gibt. «Ich mag es, zu sticheln. Und es hat funktioniert. Das ist Teil des Spiels», erklärt der junge Genfer gegenüber Blue.

Gegen den FCB ist zuvor aber lange wenig vom U21-Nationalspieler zu sehen. Als Sion in der Schlussphase aber in Überzahl agieren kann, schlägt er zweimal eiskalt zu. Während bei seinem ersten Tor, einem abgelenkten Flachschuss, noch etwas Glück dabei ist, lässt Boteli bei seinem zweiten Treffer seine grosse Klasse aufblitzen. Im Rückwärtslaufen hämmert er den Ball mit einer Direktabnahme zum 2:1-Endstand ins Netz.

Boteli trifft alle 66 Minuten

Damit kommt Boteli nun auf zwölf Saisontore in elf Spielen in Super League und Conference-League-Quali. Saisonübergreifend steht er bei 23 Toren in 1520 Minuten. Macht im Schnitt alle 66 Minuten ein Boteli-Tor!

Kein Wunder, sagt Teamkollege Numa Lavanchy (33): «Ich bin sehr froh, dass er noch da ist. Dieser Junge ist verrückt. Er ist ein Killer vor dem Tor!» Doch was macht den Sion-Stürmer derart gefährlich? «Er denkt nicht zu viel nach und macht einfach sein Ding», so Lavanchy. «Das ist manchmal das Wichtigste für einen Stürmer.»

Boteli hämmert den Ball in den Basler Netzhimmel
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Highlights im Video:Boteli hämmert den Ball in den Basler Netzhimmel

Botelis Qualitäten kennt natürlich auch Christian Constantin (69), der einem Transfer in diesem Sommer mehrfach einen Riegel geschoben hat. Zuletzt erklärte der Sion-Boss, dass er seinen Angreifer auch bei einem 20-Millionen-Angebot nicht ziehen lassen werde. Doch wie sieht es im Winter aus, wenn ein Top-Klub 30 Millionen auf den Tisch legt? «Da müssen Sie den Präsidenten fragen», sagt Lavanchy.

Günstiger ist Boteli durch seinen Doppelpack in Basel sicher nicht geworden.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
5
11
15
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
6
12
14
3
FC Basel
FC Basel
6
2
10
4
FC Sion
FC Sion
5
2
9
5
FC Luzern
FC Luzern
6
-3
8
6
FC St. Gallen
FC St. Gallen
5
-1
7
7
FC Thun
FC Thun
5
-5
7
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
6
-1
6
9
FC Zürich
FC Zürich
6
-7
6
10
Servette FC
Servette FC
5
-2
4
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
5
-5
4
12
FC Vaduz
FC Vaduz
6
-3
3
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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