Ball überquert Linie um Millimeter – FCL feiert spät
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Vaduz-Trainer Schneider verärgert
«Es gibt keine Bilder, die das Tor beweisen»

Drama in Luzern: Schiedsrichter Anojen Kanagasingam entscheidet in der Nachspielzeit auf Tor für den FCL gegen Vaduz – trotz fehlender Beweise. Vaduz-Trainer Schneider zeigt sich enttäuscht, akzeptiert aber den Entscheid.
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Gross ist der Jubel bei den Luzernern nach dem Last-Minute-Sieg gegen Vaduz.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Luzern gewinnt gegen Vaduz dank Tor in der Nachspielzeit
  • Schiedsrichter entscheidet ohne Torlinientechnologie auf Tor nach umstrittener Szene
  • In der Schweiz fehlt Torlinientechnologie, VAR konnte keine Beweise liefern
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Andri BäggliRedaktor Sport

Die Luzern-Spieler fassen sich kollektiv an den Kopf oder sinken zu Boden. Sie haben gerade mit angesehen, wie es Lucas Ferreira, Nando Toggenburger und Sascha Meyer alle nicht schaffen, den Ball im Tor unterzubringen. Es wäre das sichere Siegtor für den FCL gegen den Aufsteiger aus Vaduz gewesen – ein kollektives Raunen hallt durchs Stadion.

Doch plötzlich brechen Jubelstürme aus. Schiedsrichter Anojen Kanagasingam zeigt mit etwas Verspätung auf den Anstosskreis, der Ball war beim Schuss von Toggenburger seiner Ansicht nach mit vollem Umfang über der Linie – die Rettungstat von Ländle-Verteidiger Malik Sawadogo ist zu spät gekommen.

Fehlende Torlinientechnologie

Die Entscheidung ist hauchdünn, doch hat Bestand. Entsprechend verärgert ist Vaduz-Trainer Marc Schneider nach dem Schlusspfiff an der Pressekonferenz: «Es gibt keine Bilder, die das Tor beweisen und wir im TV sehen können.» Schneider habe das Schiedsrichter-Gespann auf die Szene angesprochen, der Linienrichter habe Kanagasingam gefunkt, dass der Ball über der Linie war.

Torlinientechnologie gibt es in der Schweiz derzeit nicht, und der VAR habe auch keine Bilder gefunden, die eine Fehleinschätzung des Linienrichters beweisen würden. So gilt es für den Vaduz-Coach die Entscheidung und die Niederlage hinzunehmen.

«Mutiger Entscheid»

«Es ist mutig, aus dieser Distanz und mit der Hektik so zu entscheiden. Wenn er sich sicher ist, müssen wir das so akzeptieren», hält Schneider fest. «Eigentlich sollte der Schiedsrichter auf die Uhr schauen können und sagen, ob der Ball drin war oder nicht. Schwarz-weiss gibt es in der Schweiz aber nicht. Über eine Saison hinweg wird sich das aber sicher ausgleichen, auch wenn wir hier benachteiligt sind», zeigt der 46-Jährige Sportsgeist.

Jetzt gilt es für die Vaduzer wieder aufzustehen. Bereits am Samstag geht es im Rheinpark gegen Lausanne weiter. Bis dahin stehe aber noch viel Arbeit auf dem Programm, so Schneider: «Wir haben heute kein gutes Spiel mit dem Ball gezeigt. Das nehmen wir sicher mit. Vor allem in der gegnerischen Hälfte hatten wir zu viele individuelle Fehler. Alles in allem hätten wir den Punkt mitnehmen müssen.»

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
6
12
14
2
FC Lugano
FC Lugano
4
10
12
3
FC Basel
FC Basel
5
3
10
4
FC Luzern
FC Luzern
6
-3
8
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
5
-1
7
6
FC Thun
FC Thun
5
-5
7
7
FC Sion
FC Sion
4
1
6
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
6
-1
6
9
FC Zürich
FC Zürich
6
-7
6
10
Servette FC
Servette FC
4
-1
4
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
5
-5
4
12
FC Vaduz
FC Vaduz
6
-3
3
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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