Die grosse Transferübersicht der Super League
Abstiegskandidaten duellieren sich um FCB-Juwel

Die Super-League-Klubs haben die Vorbereitung wieder aufgenommen. Das Transferfenster öffnet am 15. Januar und ist bis 16. Februar offen. Was ist bisher gegangen? Wer legt noch nach? Wer muss Federn lassen?
Kommentieren
1/5
Wohin wechselt Junior Zé?
Foto: TOTO MARTI

Breaking News

Was passiert mit FCB-Juwel Junior Zé? Aufgrund der starken Konkurrenz spielte der U21-Natispieler unter Ludovic Magnin zuletzt keine Rolle mehr, in der Liga ist er seit Anfang November ohne Einsatz. Laut Blick-Infos haben sich darum mit Winterthur und GC gleich zwei Ligakonkurrenten nach dem Zürcher erkundigt, für beide wäre Zé eine willkommene Verstärkung im Abstiegskampf. Beim FCB will man Zé aber nicht zwingend abgeben - insbesondere dann nicht, wenn ein anderer Flügelspieler den Klub in diesem Winter verlassen sollte.

Basel

  • Trainer: Ludovic Magnin (46/seit Juni 2025).
  • Trainingslager: 2. bis 10. Januar in Marbella (Sp).
  • Zuzüge: keine.
  • Abgänge: keine.
  • Das ist zu erwarten: Trotz der weiterhin intakten Chancen auf den Einzug in die K.o.-Phase der Europa League ist auch für Daniel Stucki klar, dass die Dreifachbelastung für den FCB kaum bis Saisonende anhalten dürfte. Darum muss der Basler Sportchef sein Kader verkleinern. Vor allem auf den Flügelpositionen herrscht ein Überangebot. Vor allem dann, wenn Philip Otele und Bénie Traoré beide in Basel bleiben sollten. Darum gilt auch Eigengewächs Junior Zé als Wechselkandidat, der in der Super League seit Anfang November auf einen Einsatz wartet. Nach Blick-Infos sind mit GC und Winterthur gleich zwei Ligakonkurrenten daran interessiert, den 19-jährigen Flügelspieler leihweise bis Saisonende zu verpflichten. Eine Leihe steht auch bei Verteidiger Finn van Breemen im Raum. Der Holländer wartet nach seinem Kreuzbandriss noch auf sein Comeback im Profi-Team, auch bei ihm ist ein Wechsel innerhalb der Super League ein Thema. Ein Zugang ist beim FCB einzig in der Offensive zu erwarten. Nach der Absage von Michael Gregoritsch will Stucki zeitnah einen anderen Stürmer verpflichten.

GC

  • Trainer: Gerald Scheiblehner (Ö, 48/seit Juni 2025).
  • Trainingslager: keines.
  • Zuzüge: Ismajl Beka (Luzern), Emmanuel Tsimba (YB), Florian Hoxha (Vaduz, Leih-Ende), Luka Mikulic (Posusje)
  • Abgänge: Tomas Veron Lupi (Club Nacional/Uruguay, leihweise bis Ende Jahr).
  • Das ist zu erwarten: Gleich zwei GC-Akteure kommen beim Afrika-Cup auf ein beachtliches Zusatzpensum: Imourane Hassane (22) hat mit Benin den Achtelfinal gegen Ägypten erreicht. Der Mittelfeldspieler dürfte zeitnah zurückkehren. Innenverteidiger Abdoulaye Diaby (25) hat bereits 390 Nationalteam-Minuten in den Knochen. Seit dem Penalty-Coup im Achtelfinal gegen Tunesien (3:2) ist klar: Vor dem 11. Januar wird der Stammspieler von Mali nicht auf den GC-Campus zurückkehren. Die kräfteraubenden Zusatzschleifen in Marokko wird GC-Coach Gerald Scheiblehner mit gemischten Gefühlen verfolgen. Er hat mit Blick auf die Liste der Angeschlagenen schon vor dem Jahreswechsel den Hinweis deponiert, dass die gesunden Spieler «zu viele Spiele in den Beinen hatten». Deshalb haben die Hoppers nochmals zugeschlagen. Wie von Blick angekündigt, wechselt Luka Mikulic zu GC. Der bosnische U21-Nationalspieler war auch bei Salzburg und Empoli ein Thema. Denkbar ist zudem ein weiteres Abkommen mit dem «Red & Gold»-Netzwerkpartner FC Bayern München. Transfer-Guru Fabrizio Romano bringt GC im Zusammenhang mit dem ecuadorianischen Top-Talent Virgilio Olaya (17) ins Spiel; noch ist der FCB-Deal mit dem Juwel, das bereits sieben Profi-Einsätze mit der SD Aucas absolviert hat, nicht rechtskräftig. Ob GC wie im Fall des überzähligen Argentiniers Tomas Veron Lupi weitere Leihgeschäfte anpeilt, ist derzeit offen und hängt von möglichen Zuzügen ab. Im Raum steht nach Blick-Quellen eine temporäre Übernahme des Baslers Junior Zé (19); in den letzten elf Super-League-Runden kam der U21-Nationalspieler nur noch auf sieben Minuten.

Lausanne

  • Trainer: Peter Zeidler (De, 63/seit Juni 2025).
  • Trainingslager: keines.
  • Zuzüge: keine.
  • Abgänge: keine.
  • Das ist zu erwarten: Lausanne steht kurz vor der Ausleihe des jungen malischen Mittelfeldspielers Sekou Koné, der Manchester United gehört. Ansonsten dürfte es im Waadtland einen eher ruhigen Winter geben, denn Sportdirektor Stéphane Henchoz hatte vor der Winterpause angekündigt, dass Stabilität angesagt sei. Das Kader scheint breit genug zu sein, um in der Super League und der Conference League zu bestehen. Angesichts der schweren Verletzung von Hamza Abdallah, der sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat, könnte jedoch ein rechter Aussenverteidiger verpflichtet werden. Der Abgang eines wichtigen Spielers ist nicht zu erwarten, auch wenn Karim Sow weiterhin von ausländischen Klubs beobachtet wird.

Lugano

  • Trainer: Mattia Croci-Torti (43/seit September 2021).
  • Trainingslager: 2. bis 9. Januar in Benidorm (Sp).
  • Zuzüge: Hannes Delcroix (Burnley).
  • Abgänge: Ayman El Wafi (Wydad AC).
  • Das ist zu erwarten: Einen Transfer haben die Tessiner mit Hannes Delcroix (26) bereits getätigt. Mit ihm ersetzen sie nicht nur Ayman El Wafi (21), sondern erhöhen gleichzeitig die Qualität in der Defensive. Sportchef Sebastian Pelzer hofft darüber hinaus, dass Antonios Papadopoulos (26) gehalten werden kann. Schon im Sommer war der Deutsch-Grieche auf dem Absprung. Allerdings scheiterte ein Transfer, weil kein Klub (u.a. Legia Warschau) die geforderte Ablösesumme zahlen wollte. Ob sich das im Januar ändert, bleibt abzuwarten. Zuletzt hat Besiktas Interesse am Innenverteidiger bekundet. Sicher ist, dass es bei Lugano nur zu weiteren Neuzugängen kommt, sollte ein Spieler verkauft werden.

Luzern

  • Trainer: Mario Frick (Lie, 51/seit Dezember 2021).
  • Trainingslager: keines.
  • Zuzüge: keine.
  • Abgänge: Ismajl Beka (GC).
  • Das ist zu erwarten: Trainer Mario Frick (51) sprach vor Weihnachten davon, dass seine Mannschaft mehr Persönlichkeit brauche. Diese Ansicht teilt Sportchef Remo Meyer (45) allerdings nicht. Deshalb dürften sich die Transferaktivitäten beim FC Luzern im Januar in Grenzen halten. Inzwischen scheint sich auch der Liechtensteiner damit abgefunden zu haben. «Stand jetzt ist nichts geplant», sagt Frick zur «Luzerner Zeitung» zum Trainingsauftakt. Gleichwohl ergänzt er: «Wir halten die Augen offen.»

Servette

  • Trainer: Jocelyn Gourvennec (Fr, 53/seit August 2025).
  • Trainingslager: 4. bis 10. Januar in Murcia (Sp).
  • Zuzüge: Marco Burch (Legia Warschau).
  • Abgänge: Alexis Antunes (Götzepe).
  • Das ist zu erwarten: Der Winter könnte für Servette turbulent werden. Marco Burch ist der erste offizielle Neuzugang in der Innenverteidigung, aber weitere sollten folgen, auch wenn Servette nicht europäisch spielt und auch im Cup ausgeschieden ist. Der Vorstand will bereits die nächste Saison vorbereiten und so weit wie möglich vorausplanen, da die Verträge mehrerer Spieler im Juni auslaufen. Alexis Antunes ist bereits zu Göztepe gewechselt, auch Gaël Ondoua und Anthony Baron könnten bereits im Winter gehen. Ein weiterer möglicher Abgang in diesem Winter ist Loun Srdanovic, der hoch talentierte rechte Aussenverteidiger, der aber oft verletzt ist. YB soll Interesse haben, aber auch grosse ausländische Vereine haben ein Auge auf das grosse Talent geworfen.

Sion

  • Trainer: Didier Tholot (Fr, 61/seit Juni 2023).
  • Trainingslager: 2. bis 10. Januar in Tabarka (Tun).
  • Zuzüge: keine.
  • Abgänge: keine.
  • Das ist zu erwarten: ZSKA Moskau beobachtet Flügelspieler Théo Bouchlarhem (25) seit Längerem, schreibt Match Telegraph. Man weiss ja in Russland seit den beiden Tests in St. Petersburg gegen Zenit, dass Präsident Christian Constantin schmerzfrei ist in Bezug auf Deals mit dem mit zahllosen Sanktionen belegten Kriegstreiberland. Der Franzose spielte in dieser Saison nur eine untergeordnete Rolle und nur einmal von Beginn weg. Seit November hatte er nur noch einstellige Einsatzminuten. Bouchlarhems Vertrag läuft Ende Saison aus. Will Sion also noch ein paar Fränkli generieren, ist dies die letzte Möglichkeit. CC: «Wir haben uns für eine Verlängerung nicht gefunden. Wenn einer geht, ist es Théo. Es gibt da zwei, drei Interessenten.» Gesucht wird ein Rechtsverteidiger als Backup für Numa Lavanchy. CC: «Sollte Numa länger ausfallen, haben wir ein Problem. Mit Gabriele Mulazzi haben wir nur einen Jungen für diese Position, der von Juventus kam. Er hat bisher einzig in der ersten Liga, aber nie in der Super League gespielt.» Ohnehin sei man in der Verteidigung etwas knapp, weshalb man da möglicherweise noch einen Spieler hole, so CC weiter. «Mehr passiert aber nicht. Maximal noch ein Ersatz für Bouchlarhem, sollte dieser gehen. Und ein dritter Goalie, der ein junger sein soll.»

St. Gallen

  • Trainer: Enrico Maassen (De, 41/seit Juni 2024).
  • Trainingslager: 3. bis 10. Januar in Benalup (Sp).
  • Zuzüge: Bela Dumrath (Stuttgarter Kickers, Leih-Ende), Colin Kleine-Bekel (Bochum/Leihe)
  • Abgänge: keine.
  • Das ist zu erwarten: Wie von Blick angekündigt, leiht der FCSG für die Rückrunde Colin Kleine-Bekel vom VfL Bochum aus. Dass Jozo Stanic im Gegenzug an die Castroperstrasse wechselt und es zu einem Spielertausch kommen wird, wie deutsche Medien kolportieren, ist derzeit unwahrscheinlich. Dass Stanic den FCSG noch verlassen könnte und nach Höherem strebt als die 2. Bundesliga, ist hingegen nicht ausgeschlossen. Angesichts der überragenden Leistungen, die der beinharte Innenverteidiger in dieser Saison schon gezeigt hat, wäre der Ex-Augsburger auch ein Kandidat für eine Top-5-Liga. Unter Druck sind die Ostschweizer in Sachen Transfers aber nicht. Weil Stanic bei den Espen einen Vertrag bis Juni 2027 besitzt. Und die St. Galler wirtschaftlich derart gut aufgestellt sind, dass der Klub nicht auf ausserordentliche Transfereinnahmen angewiesen ist. Auch Shootingstar Alessandro Vogt hat das Interesse diverser Vereine geweckt. Unter anderem sollen Hoffenheim und Wolfsburg am Stürmer interessiert sein, Torino hat ebenfalls seine Fühler ausgestreckt. Einen Wintertransfer wirds aber kaum geben, dass bereits jetzt ein Sommertransfer aufgegleist werden wird, ist aber sehr gut möglich. Vogt soll eine Ausstiegsklausel von 2,5 Millionen im Vertrag verankert haben. Grundsätzlich aber wird jene Elf zusammenbleiben, das die Vorrunde auf dem zweiten Platz abgeschlossen hat. Möglich, dass Ex-HSV-Verteidiger Stephan Ambrosius, der in dieser Saison bloss eine Nebenrolle spielt, sich Gedanken über seine Zukunft macht.

Thun

  • Trainer: Mauro Lustrinelli (49/seit Juni 2022).
  • Trainingslager: keines
  • Zuzüge: keine.
  • Abgänge: keine.
  • Das ist zu erwarten: Papierarbeit wurde in diesem Winter im Berner Oberland schon einige erledigt. Stammgoalie Niklas Steffen (24) hat seinen auslaufenden Vertrag bis 2028 mit Option auf ein weiteres Jahr verlängert. Offensivjuwel Ethan Meichtry (20) ist nun langfristig bis 2030 an seinen Heimatklub gebunden. Und in der sportlichen Führung geht die Kontinuität weiter: Präsident Andres Gerber (52) hat sich als Leiter Sport bis 2029 verpflichtet, Dominik Albrecht (40) als Sportchef ebenfalls bis 2029. Kontinuität soll es in diesem Winter auch im Kader geben. Es sind kaum Veränderungen geplant. Die Ausnahme: Thun will einen neuen Goalie als Backup für Steffen holen, der die Nummer eins mittelfristig herausfordert – ähnlich wie Steffen damals, als er vor eineinhalb Jahren als Backup zu Thun stiess. Die bisherige Nummer zwei, Nino Ziswiler (26), kämpft mit einer Verletzung und hat einen auslaufenden Vertrag. Weitere Transfers wie Leihen von Spielern, die wenig zum Zug kommen, will man im Berner Oberland nicht ausschliessen, sind aber nicht grundsätzlich geplant.

Winterthur

  • Trainer: Patrick Rahmen (56/seit Oktober 2025).
  • Trainingslager: 3. bis 10. Januar in Belek (Tür).
  • Zuzüge: keine.
  • Abgänge: keine.
  • Das ist zu erwarten: Der FCW hat 30 Spieler im Kader. Das ist zu viel für einen Verein, der finanziell aus dem letzten Loch pfeift und jeden Rappen umdrehen muss. Aus diesem Grund müssen erst Spieler weg, bevor etwaige Verstärkungen verpflichtet werden können. Laut Blick-Infos sind die beiden Basler Junior Zé und Finn van Breemen mögliche Kandidaten für eine Leihe. Solange Spieler wie Basil Stillhart oder Carmine Chiappetta noch da sind, wird aber kaum etwas passieren. Die Frage ist, was für Optionen haben jene Spieler, die beim Super-League-Letzten auf dem Abstellgleis stehen? Oder um es mit den Worten von Winti-Sportchef Oliver Kaiser zu sagen: «Grosse Veränderungen wird es nicht geben.»

YB

  • Trainer: Gerardo Seoane (47/seit Oktober 2025).
  • Trainingslager: 3. bis 11. Januar in Belek (Tür).
  • Zuzüge: Ardian Bajrami (Skiad Oslo, Leih-Ende).
  • Abgänge: Emmanuel Tsimba (GC/Leihe), Janis Lüthi (Rapperswil-Jona/Leihe).
  • Das ist zu erwarten: Im alten Jahr hatte YB keine Eile, den Leihvertrag mit Co-Torschützenlader Chris Bedia (29) in einen Fixkontrakt umzuwandeln. «Wir werden das im Januar anpacken», hatte der technische Direktor Mathieu Beda Anfang Dezember gesagt. Vielleicht passiert das also nun im Camp in Belek. Den YB kann sich dank der einseitigen Kaufoption gegenüber Union Berlin beruhigt zurücklehnen. Etwas, das auf dem Platz wegen der kritischen Tabellensituation nicht drinliegt. Ob es aber viele Transfers geben wird? Topskorer Christian Fassnacht glaubt sogar, dass es keinen Neuzugang brauche, dass das Kader auch so gut genug sei. Trainer Gerardo Seoane lehnt sich nicht aus dem Fenster: «Wir hinterfragen in der Sportführung kritisch, wo wir etwas justieren können, und halten Augen und Ohren offen.» Konkret: YB wird wohl einen echten Chef fürs Mittelfeld holen, denn Gigovic und Raveloson haben sich als zu leicht für diese Rolle erwiesen. Das grosse Mysterium ist: Kommt auch ein Innenverteidiger? YB hat vier davon. Und alle sind fit. Die Anzahl Gegentore indes ist horrend. Mit 38 hat man den zweitschlechtesten Wert der Liga nach Winterthur. Die Statistik spricht gegen Benito, Wüthrich, Lauper und Zoukrou. Abgangsseitig gibt es Gerüchte um Jaouen Hadjam (22), an dem Besiktas Istanbul seit Längerem interessiert sein soll. Derzeit arbeitet der Linksverteidiger an seinem Comeback in der Algerien-Nati am Afrika-Cup. Der Achtelfinal vom 6. Januar gegen den Kongo dürfte zu früh kommen. Für einen allfälligen Viertelfinal am kommenden Samstag könnte es reichen.

Zürich

  • Trainer: Dennis Hediger (39/seit Oktober 2025).
  • Trainingslager: keines.
  • Zuzüge: Nevio Di Giusto (Vaduz, Leih-Ende).
  • Abgänge: Steven Zuber (?), Mariano Gomez (Ferencvaros Budapest)
  • Das ist zu erwarten: Auf den ganz grossen Knall folgte beim FC Zürich ein ordentliches Nachbeben: Nach der Absetzung von Milos Malenovic (40) als Sportchef Ende 2025 hat Steven Zuber ebenfalls genug vom FCZ. Der 34-Jährige hat seinen Vertrag mit den Zürchern auf seinen Wunsch hin aufgelöst und hinterlässt auf dem Feld als Führungsspieler ein Vakuum, das so leicht nicht zu füllen sein wird. Für die Transfers ist nach Malenovic gleich der nächste Spielerberater zuständig. Nur, dass das Mandat von Dino Lamberti diesmal tatsächlich nur für diese Winterperiode gelten soll. Arbeit hat Lamberti genug. Der FCZ braucht zum Beispiel Geld, da käme ein möglicher Millionentransfer von Cheveyo Tsawa (19) zu Pisa zwar gelegen. Allerdings stockt dieser Deal nach Blick-Informationen. Möglich, dass Tsawa sich dafür entschliesst, erst im Sommer den Schritt ins Ausland zu wagen. Ein weiterer Kandidat für einen finanziell interessanten Wechsel ist Jahnoah Markelo (23). Anders ist die Lage bei den Sommerzugängen Jorge Segura (28), Lisandru Tramoni (22) und Milan Rodic (34), die spätestens unter dem neuen Trainer Dennis Hediger (39) ausser Rang und Traktanden gefallen sind. Im Idealfall findet Lamberti für sie Abnehmer und macht damit ihre Lohnsummen und Plätze auf der Kontingentsliste frei. Diese könnten genutzt werden, um einen Innenverteidiger zu verpflichten, der für die nötige Breite sorgen kann, da Hediger gerne auch mal mit Dreierreihe spielen lässt. Und ob Leih-Rückkehrer Nevio Di Giusto (20) Zubers riesengrosse Fussstapfen in der Offensive sofort auszufüllen vermag?
Noch näher dran an deinem Klub

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball-Fans. Folge deinem Lieblingsverein in der Super League, der Challenge League oder aus den internationalen Top-Ligen, erhalte personalisierte Inhalte und verpasse keine Story mehr. Jetzt followen!

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball-Fans. Folge deinem Lieblingsverein in der Super League, der Challenge League oder aus den internationalen Top-Ligen, erhalte personalisierte Inhalte und verpasse keine Story mehr. Jetzt followen!

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
19
16
40
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
19
5
33
4
FC Basel
FC Basel
19
8
32
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
19
0
29
6
FC Sion
FC Sion
18
4
27
7
FC Zürich
FC Zürich
19
-7
24
8
FC Luzern
FC Luzern
19
0
21
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
18
0
21
10
Servette FC
Servette FC
18
-6
20
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
19
-9
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
18
-27
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
Was sagst du dazu?
Liebe Leserin, Lieber Leser
Der Kommentarbereich von Blick+-Artikeln ist unseren Nutzern mit Abo vorbehalten. Melde dich bitte an, falls du ein Abo hast. Noch kein Blick+-Abo? Finde unsere Angebote hier:
Hast du bereits ein Abo?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen