Zeichen stehen auf Abschied
Wechselt GC-Stürmer Muci innerhalb der Super League?

Bei GC-Stürmer Nikolas Muci stehen die Zeichen auf Abschied. Tabellenführer Thun ist in den Poker um den 22-Jährigen eingestiegen.
Kommentieren
1/6
Eigentlich lange der Mann für die wichtigen Tore bei GC: Nikolas Muci.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GC verstärkt Sturmzentrum mit Emmanuel Tsimba und Michael Frey
  • Nikolas Muci passt nicht ins System und könnte zu Thun wechseln
  • Thun hat bereits Angebot abgegeben, will Offensive für Titelkampf stärken
11_TobiasWedermannKommentar1_11_Kommentar1_Tobias_Wedermann_2024-16361.jpg
Tobias WedermannFussballchef

Beim Rekordmeister rüstet man sich für den knallharten Abstiegskampf in der Rückrunde – oder wie es GC-Trainer Gerald Scheiblehner sagt: «Eine Riesen-Challenge.» Im Sturmzentrum hat man mit YB-Juwel Emmanuel Tsimba (19) und Transfercoup Michael Frey (31) doppelt nachgelegt. Die neuen Verpflichtungen machen aber auch klar: Die Zeichen bei Nikolas Muci (22) stehen auf Abschied.

Der junge Schweizer Stürmer war in der vergangenen Saison so etwas wie die torgefährlichste Lebensversicherung im Sturm der Hoppers, obwohl der damalige Trainer Thomas Oral ihn nur unregelmässig in der Startelf berücksichtigt hatte. In der neuen Saison sollte alles anders werden – kam es aber nicht.

Der Fan-Liebling in der Offensive passt als Strafraum-Knipser nicht ins System von Trainer Gerald Scheiblehner. Zwar war Muci bei zwei von vier Liga-Siegen mit Toren involviert, doch zuletzt gab es, wenn überhaupt, nur noch Mini-Einsätze.

Vom Tabellenkeller zum Meisterkandidaten?

Viel zu wenig für einen jungen Schweizer Stürmer, dessen Qualitäten innerhalb der Liga eigentlich unbestritten sind. Kein Wunder also, dass nationale und internationale Klubs die Situation von Muci bei den Hoppers ganz genau anschauen. Allen voran Tabellenführer FC Thun. Die Berner Oberländer sollen gemäss Blick-Informationen bereits ein Angebot abgegeben haben. Sie wollen ihre Offensive im Kampf um den Titel nochmals verstärken.

Bei Thun wäre Muci nicht der erste Spieler, der bei GC keine Perspektive bekam und nun in Richtung Meistertitel schielt. Elmin Rastoder (24), der aktuell mit seinen Toren für Furore sorgt in der Liga, war ebenfalls ein GC-Bub und wurde im Sommer 2024 ablösefrei an Thun verschenkt. Genauso wie Fabio Fehr (26) und Jan Bamert (27), beide ausgebildet bei GC, jetzt Stammspieler in der Verteidigung beim Tabellenführer.

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
34
37
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
34
25
63
3
FC Lugano
FC Lugano
34
13
60
4
FC Sion
FC Sion
34
18
55
5
FC Basel
FC Basel
34
4
53
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
34
4
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
34
4
43
2
Servette FC
Servette FC
34
2
43
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
34
-7
42
4
FC Zürich
FC Zürich
34
-21
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
34
-26
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
34
-53
19
Relegation Play-Offs
Abstieg
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen