«Daheim ist ja schön und gut»
Kann es YB auch an einem kühlen Abend auf tiefem Geläuf?

Wollen die Berner die europäischen Plätze in dieser Saison erreichen, ist ein Sieg gegen Luzern Pflicht. Sonst spitzt sich der Strichkampf weiter zu – das YB-Inside zum Sechs-Punkte-Spiel.
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YB hofft, auch in Luzern jubeln zu können – und so im Strichkampf weiter davonziehen zu können.
Foto: Zamir Loshi/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • In Heimtabelle ist YB nur fünf Punkte hinter Thun
  • «Strichkampf? Nein, habe ich noch nie gehört»
  • Doku über EM-Stadt Bern: Federer wird umgeschubst
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Florian RazReporter Fussball

Die News zum Wochenstart

Tick, tack, tick, tack. Die Zeit läuft den Young Boys langsam davon. Elf Spiele bleiben noch, um einen Platz zu erobern, mit dem man sich für einen europäischen Wettbewerb qualifiziert. Gewinnt nicht der FC St. Gallen den Cup, müssen die Berner also mindestens auf Rang drei klettern. Der Weg dorthin? Führt nur über Siege, Siege, Siege.

Die grosse Frage

Können es die Berner auch an einem kühlen Abend auf tiefem Geläuf? In der Heimtabelle liegt YB bloss fünf Punkte hinter Leader Thun. Auf fremden Plätzen aber hat Gelbschwarz 20 Zähler weniger gewonnen als der Kantonsrivale. Keines der letzten sieben Auswärtsspiele konnte YB gewinnen. Nur GC und Winterthur waren auswärts noch erfolgloser unterwegs. «Daheim ist ja schön und gut», sagt Verteidiger Saidy Janko (30), «aber auswärts reicht es bislang nicht.» 

Gesagt ist gesagt

«Strichkampf? Nein, habe ich noch nie gehört.» Saidy Janko, Geburtsjahr 1995, mag sich nicht daran erinnern, welche Dramen sich in der Nationalliga A bis 2003 jeweils im Herbst und Winter abgespielt haben. Damals entschied sich im Kampf am Strich, wer nach der Winterpause in die Finalrunde durfte – und wer in der damaligen Auf-/Abstiegsrunde mit den besten Teams der zweithöchsten Liga gegen den Fall in die Zweitklassigkeit strampeln musste. Als kleiner Hinweis für den YB-Verteidiger: Die Spiele gegen Zürich und Luzern passen zum Begriff Strichkampf, weil sich direkte Konkurrenten im Kampf um die Top 6 treffen. Die Zürcher haben die Berner am Sonntag zurückgebunden. Jetzt haben sie in der Innerschweiz die Chance, dasselbe mit den Luzernern zu machen.

Mögliche Aufstellung

Keller; Janko, Wüthrich, Lauper, Benito; Gigovic, Fernandes; Fassnacht, Sanches, Monteiro; Essende.

Wer fehlt?

Hadjam, Andrews, Conte (alle verletzt).

Neben dem Platz

Hat nicht direkt mit den Young Boys zu tun – aber irgendwie halt schon. Die «Host City Bern» hat einen Dokumentarfilm zur Frauen-Euro in Bern veröffentlicht. Ohne zu viel zu verraten: In einer Szene wird Roger Federer umgeschubst.

Hast du gewusst, dass ...

... YB mit Chris Bedia und Christian Fassnacht die treffsichersten Spieler der Saison im Kader hat? Beide konnten bereits 15 Mal einnetzen – erst siebenmal zuvor stellte ein Super-League-Team zwei Torjäger mit mindestens gleichvielen Toren. Das letzte Duo stellte übrigens ebenfalls YB: in der Saison 2022/23 mit Cedric Itten (19 Treffer) und Jean-Pierre Nsame (21 Tore). Spannend an der Angelegenheit: Bedia hat den Stammplatz trotz seiner Treffsicherheit an die im Winter getätigte Neuverpflichtung Samuel Essende verloren. Gegen den FCZ glänzte der Stürmer aber trotzdem mit zwei Jokertoren.

Aufgepasst auf

Grégory Wüthrich (31). Die ganze Saison schon ist die YB-Verteidigung ein einziges, grosses Fragezeichen. Gegen den FC Zürich sieht es danach aus, als ob der als Führungsspieler verpflichtete Wüthrich kurz vor Saisonende endlich den Tritt finden könnte.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 27 Runden:

  1. Keller 4,0
  2. Hadjam 3,9
  3. Sanches 3,9

Hier gehts zu allen Berner Noten.

Der Schiedsrichter

Lukas Fähndrich pfeift den Strichkampf auf der Allmend in Luzern. Am Bildschirm im VAR-Raum sitzt Alessandro Dudic.

Der Gegner

Aus den letzten vier Spielen konnte sich der FC Luzern neun Punkte sichern. Einzig gegen den Leader aus Thun gab es eine 1:2-Niederlage für das Team von Mario Frick. Entsprechend mit breiter Brust wird der FCL auflaufen, obwohl die Innerschweizer vor kurzem noch im Tabellenkeller herumgeisterten. Die Luzerner haben sich aber gefangen und wollen in diesem Sechs-Punkte-Spiel Punkte auf das sechstplatzierte YB gutmachen. Hier erscheint das FCL-Inside.

28

Runde

Di., Winterthur – Servette, 20.30 Uhr
Mi., Lugano – Sion, 20.30 Uhr
Mi., Luzern – YB, 20.30 Uhr
Mi., FCZ – Lausanne, 20.30 Uhr
Do., Basel – GC, 20.30 Uhr
Do., Thun – St. Gallen, 20.30 Uhr

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
27
33
64
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
27
20
50
3
FC Lugano
FC Lugano
27
11
46
4
FC Basel
FC Basel
27
6
43
5
FC Sion
FC Sion
27
9
41
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
27
3
39
7
FC Luzern
FC Luzern
27
2
33
8
FC Zürich
FC Zürich
27
-14
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
27
-4
30
10
Servette FC
Servette FC
0:0
28
-7
30
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
27
-12
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
0:0
28
-47
15
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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