«Habe mich auch vor Unterbruch super gefühlt»
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FCL-Bajrami über Fastenbrechen:«Habe mich auch vor Unterbruch super gefühlt»

Thun-Trio macht Ramadan-Ausnahmen
FCL-Verteidiger Bajrami fastet auch an Spieltagen knallhart

Neu sind die kurzen Pausen in der Super League zum Fastenbrechen nicht. Doch wie stehts um die Energie bei den Direktbeteiligten? Luzerns Bajrami gibt Einblick.
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Kerniger Zweikampf: FCL-Bajrami (l.) fühlt sich trotz Ramadan topfit.
Foto: Freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • In der Super League gibts wieder Ramadan-Unterbruch
  • So machts Luzern-Verteidiger Bajrami mit der Energie
  • Auch bei Thun fasten drei Spieler – aber nicht am Spieltag
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Die Sonne verschwindet hinter den Bergen des Berner Oberlands, das Flutlicht übernimmt in der Stockhorn-Arena in Thun. Der Moment für einen kurzen Unterbruch. Luzerns Adrian Bajrami (23) eilt in der 19. Minute an die Seitenlinie, nimmt Nahrung zu sich. Andere nutzen den Unterbruch ebenfalls für eine Verpflegungspause. Weiter gehts.

Der Ramadan ist wieder Thema im internationalen Fussball und der Super League – so auch beim Spiel zwischen Leader Thun und Luzern (2:1). In diesem Jahr dauert der muslimische Fastenmonat vom 17. Februar bis 19. März. Den Tag durch nichts essen, am Abend Profisport: Wie stehts um die Energie der fastenden Spieler in diesen Tagen?

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«Da habe ich fast 80 Minuten im Ramadan gespielt»

«Ich habe mich super gefühlt heute Abend, auch bis zur 19. Minute. Wie auch vergangenes Wochenende gegen den FCB, als ich fast 80 Minuten im Ramadan gespielt habe», sagt Adrian Bajrami zu Blick. Tatsächlich startet der Nati-Debütant vom letzten Oktober mit dem FCL in Thun stark in die Partie, gegen den Leader mit nun zehn Siegen in Folge müssen sich die Luzerner dennoch beugen.

Dass die Energie aber durchaus ein Thema sein kann, geht aus der Nachfrage von Blick bei mehreren Super-League-Trainern vor einem Jahr hervor. Wie es Bajrami handhabt? «Ich habe mich über die letzten Tage vor allem am Abend sehr gut ernährt und vor allem sehr viel Flüssigkeit zu mir genommen. Der Verein unterstützt mich sehr dabei. Ich denke auch, dass es eine Kopfsache ist.»

Der Ramadan-Unterbruch beim Spiel in Thun ist übrigens keine spontane Aktion, sondern wurde auf Antrag von Luzern mit beiden Teams vorangehend abgesprochen. Bei den Berner Oberländern im Team gibt es mit Imeri, Matoshi und Dursun übrigens auch drei Spieler, die fasten. Die Auslegung kann aber sehr unterschiedlich sein. Das Thuner Trio macht an Spieltagen eine Ausnahme.

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
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3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
33
3
40
2
Servette FC
Servette FC
33
0
40
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
4
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
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