Sène packt gegen Vaduz den Fallrückzieher aus
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Highlights im Video:YB-Sène packt gegen Vaduz den Fallrückzieher aus

Auch gegen YB ohne Punkte
Erst zwei Teams starteten so schlecht wie Vaduz in die Saison

Vier Spiele, null Punkte: Bloss zwei Teams in der Geschichte der Super League sind so knorzig gestartet wie der FC Vaduz in diese Saison. Was trotzdem für die Ländle-Kicker spricht. Und wie Coach Marc Schneider den Bock umstossen will.
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Juan Cabrera (Mitte) und seine Kollegen vom FC Vaduz sind bislang eine Bereicherung für die Super League.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Vaduz verliert gegen YB trotz starkem Auftritt im Wankdorf
  • Vaduz dominiert Ballbesitz mit fast 60 Prozent, erhält Lob von YB-Coach Gerardo Seoane
  • Schlechter Saisonstart wie bei Yverdon 2005 und St. Gallen 2007
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Stefan KreisReporter Fussball

Der Ausdruck «in Schönheit sterben» geht auf das Drama «Hedda Gabler» von Henrik Ibsen aus dem Jahr 1890 zurück. Darin fordert die Titelfigur Hedda den verzweifelten Eilert Lövborg auf, seinem Leben ein Ende zu setzen, und bittet ihn, dies «in schöner Weise» zu tun.

So weit ists beim FC Vaduz noch nicht. Trotzdem sterben die Ländle-Kicker zum wiederholten Male in Schönheit. Wie schon gegen Lugano, St. Gallen und Sion legt die Elf von Coach Marc Schneider auch gegen Liga-Krösus YB einen spielerisch starken Auftritt hin. Erneut steht man am Ende aber mit abgesägten Hosen da. «Es fuchst uns natürlich. Wir sind überzeugt, dass wir guten Fussball zeigen und in all den Spielen mindestens einen Punkt mitnehmen sollten», sagt Coach Marc Schneider. Und er liegt mit dieser Aussage richtig. 

Lob von Seoane für Vaduz

Zweimal holt der FCV gegen ein offensiv bärenstark besetztes YB einen Rückstand auf, bloss 20:16 lautet das Schussverhältnis zugunsten der Berner. Vaduz hat fast 60 Prozent Ballbesitz und kombiniert sich phasenweise traumhaft über den Wankdorf-Rasen. Von YB-Trainer Gerardo Seoane gibts dafür Lob («Respekt vor Vaduz, die Mannschaft ist schwer zu bespielen»). Aber keine Punkte. 

Ob sich das am Ende der Saison noch rächen wird? In der Geschichte der Super League sind bloss Yverdon (2005) und der FC St. Gallen (2007) so schlecht gestartet wie die Ländle-Kicker. Beide Mannschaften stiegen am Ende der Saison ab. 

Für Vaduz spricht, dass man nach dem Europa-Out gegen Inter Turku keine Doppelbelastung mehr zu stemmen hat. Und dass nun Gegner kommen, die in Reichweite der Liechtensteiner liegen. Nächsten Sonntag gastieren die Grasshoppers im Rheinpark.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
4
10
10
2
FC Lugano
FC Lugano
3
9
9
3
FC Basel
FC Basel
4
3
9
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
3
2
7
5
FC Sion
FC Sion
3
2
6
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
4
0
5
7
FC Luzern
FC Luzern
4
-4
4
8
Servette FC
Servette FC
3
-1
3
9
FC Thun
FC Thun
3
-6
3
10
FC Zürich
FC Zürich
4
-6
3
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
3
-4
1
12
FC Vaduz
FC Vaduz
4
-5
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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