Darum gehts
- Vaduz verlängert Vertrag mit Monsberger bis 2028 nach verpasster Torchance
- Vaduz kämpft mit Mini-Budget von 6 Mio. CHF in Super League
- Sions Heimserie: Seit Oktober 2025 in 15 Spielen ungeschlagen
Die News der Woche
Am Sonntag versiebt Marcel Monsberger gegen den FCSG eine Hundertprozentige, als Trost gibts einen neuen Vertrag bis 2028. «Wir freuen uns sehr, dass wir den Vertrag mit ‹Monsi› frühzeitig verlängern konnten. Seit seiner Ankunft bei uns vor einem Jahr hat er eine sehr positive Entwicklung genommen», sagt Sportchef Franz Burgmeier. Monsberger, mit knapp 190 Zentimetern der Sturm-Turm im Angriff der Vaduzer, hat mit seinen zehn Toren massgeblichen Anteil am Aufstieg der Ländle-Kicker. Zuvor kickte der ehemalige U-Nationalspieler Österreichs beim Wolfsberger AC, beim LASK und bei Schwarz-Weiss Bregenz.
Die grosse Frage
Wie steckt der FC Vaduz die Doppelbelastung weg? Mit einem Mini-Mini-Budget von bloss sechs Millionen müssen die Ländle-Kicker die Super-League-Saison meistern, entsprechend klein ist das Kader. Jammern will Burgmeier deswegen aber nicht. «Wir freuen uns auf die internationalen Spiele. Als Klub und auch als Spieler ist es doch super, wenn man alle drei Tage auf dem Rasen steht. Klar ist aber, dass wir kein grosses Kader haben und jeden brauchen», so der langjährige Profi, der in seiner Karriere unter anderem für den FC Basel spielte. Am Donnerstag verliert der FCV auswärts gegen Inter Turku mit 1:2. Im Vergleich zur Niederlage gegen die Espen rotiert Coach Marc Schneider auf insgesamt vier Positionen.
Gesagt ist gesagt
«Wir müssen vorne effizienter sein und hinten konsequenter verteidigen!», sagt Vaduz-Sportchef Franz Burgmeier. Sowohl gegen Lugano (1:2) als auch gegen den FCSG (2:3) hätten die Ländle-Kicker aufgrund der Spielanteile und der Chancen auch als verdienter Sieger vom Platz gehen können, am Ende aber steht die Elf von Marc Schneider mit null Punkten da. Spielt Vaduz so mutig weiter, dann ist es aber nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die Mannschaft belohnen wird.
Die Blick-Prognose
Wer sowohl gegen Lugano als auch gegen den FCSG besteht, kann auch den FC Sion ärgern. Wohlwissend, dass die Ländle-Kicker nach dem beschwerlichen Trip nach Turku auch noch vor einer längeren Carfahrt ins Wallis stehen. Und das Tourbillon zudem einer uneinnehmbaren Festung gleicht. Seit 15 Super-League-Heimspielen sind die Walliser ungeschlagen. Vereinsrekord! Die letzte Heimniederlage in der Super League war das 0:1 gegen den FC Thun Ende Oktober 2025. Dass ausgerechnet Aufsteiger Vaduz diese Serie beendet, ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.
Mögliche Aufstellung
Schaffran; Hasler, Simani, Berisha, Schwizer; Mack; Stark, Cabrera; Dalipi; Sorgic, Monsberger.
Wer fehlt?
Akhalaia, Neelakandan, Öhri, Seiler (alle verletzt)
Die Klassenbesten
Der Blick-Notenschnitt nach 2 Runden:
- Dalipi 5,0
- Simani 5,0
- Mack 4,5
Hier gehts zur Übersicht aller Vaduz-Noten.
Der Schiedsrichter
Hajrim Qovanaj wird die Partie arbitrieren, Fedayi San sitzt im VAR-Raum.
Der Gegner
Wie Vaduz hat auch Sion eine beschwerliche Reise in Europa hinter sich. Gegen den FC Noah gab es auswärts ein 2:2. Nun tritt man aber wieder in der Heim-Festung an – hier gibts das Sion-Inside.
Runde
Sa., Lausanne – YB, 18 Uhr
Sa., Servette – GC, 20.30 Uhr
So., Lugano – FCZ, 14 Uhr
So., FCB – Thun, 16.30 Uhr
So., St. Gallen – Luzern, 16.30 Uhr
So., Sion – Vaduz, 16.30 Uhr
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | BSC Young Boys | 2 | 8 | 6 | |
2 | FC Lugano | 2 | 4 | 6 | |
3 | FC St. Gallen | 2 | 2 | 6 | |
4 | FC Lausanne-Sport | 2 | 1 | 4 | |
5 | FC Sion | 2 | 1 | 3 | |
6 | FC Zürich | 2 | 0 | 3 | |
7 | FC Basel | 2 | 0 | 3 | |
8 | FC Thun | 2 | -4 | 3 | |
9 | Grasshopper Club Zürich | 2 | -3 | 1 | |
10 | FC Vaduz | 2 | -2 | 0 | |
11 | Servette FC | 2 | -2 | 0 | |
12 | FC Luzern | 2 | -5 | 0 |

