Als Kind schon im Wankdorf
Für den Vaduz-Trainer steht ein spezielles Spiel an

Wer den verletzten Dejan Sorgic im Ländle-Sturm ersetzen könnte. Auf welcher Wankdorf-Tribüne Marc Schneider als Kind mitfieberte. Und wie gross der Unterschied zwischen Liga-Krösus und Bettler ist. Das Vaduz-Inside.
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Als Thun-Trainer coachte Marc Schneider bereits im Wankdorf.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus
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Stefan KreisReporter Fussball

Die News der Woche

Die Verletzung von Routinier Dejan Sorgic. Beim 2:3 gegen den FC Sion muss der 36-Jährige nach bloss neun Minuten vom Feld, nun ist klar, dass die Ländle-Kicker wochenlang auf ihren Stürmer verzichten müssen. Von einer «schweren Muskelverletzung im Oberschenkel» ist die Rede. Nach Lado Akhalaia und Ranjan Neelakandan fällt bereits der dritte Offensivspieler aus. 

Die grosse Frage

Wer schliesst die Lücke im Sturm? Für den verletzten Sorgic wechselt Coach Marc Schneider im Tourbillon Dejan Djokic ein, auch Daniel Kasper könnte den Routinier ersetzen. Der kickte in seiner Karriere unter anderem für Wormatia Worms und Greuther Fürth. Zuletzt stand er beim KAS Eupen in der zweithöchsten belgischen Liga unter Vertrag. Bis Dezember 2026 läuft sein Arbeitspapier im Ländle. Ob er bleiben wird, hängt wohl davon ab, wie weit die aktuell verletzten Angreifer Ende Jahr sein werden. 

Gesagt ist gesagt

«Ich stand zusammen mit meinem Vater auf der grossen Nordtribüne im alten Wankdorfstadion», verriet der ehemalige YB-Spieler Marc Schneider einst dem Klubmagazin. Seine Aktivzeit absolviert der Berner beim FC Thun, via Zürich und St. Gallen landet er 2008 bei seiner grossen Liebe. Nun kehrt der verlorene Sohn mit Vaduz ins Wankdorf zurück. 

Die Blick-Prognose

Hätte, hätte, Fahrradkette. Sowohl gegen Lugano (1:2) als auch gegen St. Gallen (2:3) und Sion (2:3) hätte der FC Vaduz als Sieger vom Feld gehen können, stattdessen steht man mit einem Platten da. Dass sich das ausgerechnet im Berner Wankdorf ändert, ist unwahrscheinlich. Weil Liga-Krösus YB in anderen Teichen fischt, als die Bettler der Liga – und mehr als das Zehnfache an Budget zur Verfügung hat. 

Mögliche Aufstellung

Schaffran; Hasler, Simani, Berisha, Sawadogo; Mack; Schwizer, Stark; Cabrera; Dalipi, Monsberger. 

Wer fehlt?

Akhalaia, Neelakandan, Öhri, Seiler, Sorgic (alle verletzt). 

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 3 Runden:

  1. Dalipi 5,0
  2. Mack 4,33
  3. Monsberger 4,0

Hier gehts zur Übersicht aller Vaduz-Noten.

Der Schiedsrichter

Désirée Blanco wird das Spiel leiten, Leroy Hartmann und Susanne Küng stehen ihr mit Fahne in der Hand zur Seite. Im VAR-Room sitzt Sven Wolfensberger. Vierter Offizieller ist Urs Schnyder. 

Der Gegner

Die Berner sind derzeit voll in Fahrt. Allerdings ist das Kader noch zu gross. Entsprechend wird bis zum Ende der Transferphase noch einiges geschehen – hier gehts zum YB-Inside.

4

Runde

Sa., Luzern – Lausanne 1:0
Sa., FCZ – FCB 1:2
So., YB – Vaduz, 14.00 Uhr

Thun – Servette, verschoben
GC – Sion, verschoben
Lugano – St. Gallen, verschoben

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
3
9
9
2
FC Basel
FC Basel
4
3
9
3
BSC Young Boys
BSC Young Boys
3
8
7
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
3
2
7
5
FC Sion
FC Sion
3
2
6
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
4
0
5
7
FC Luzern
FC Luzern
4
-4
4
8
Servette FC
Servette FC
3
-1
3
9
FC Thun
FC Thun
3
-6
3
10
FC Zürich
FC Zürich
4
-6
3
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
3
-4
1
12
FC Vaduz
FC Vaduz
3
-3
0
Meisterschaftsrunde
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