Yakin und seine Stürmer-Wahl
Sitzt Superjoker Manzambi auch gegen Kanada auf der Bank?

Breel Embolo ist im Nati-Sturm gesetzt, Johan Manzambi muss sich mit der Jokerrolle begnügen. Doch was plant Murat Yakin für das Spiel gegen Kanada?
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Johan Manzambi hat gegen Bosnien & Herzegowina seine ersten beiden WM-Tore erzielt.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Murat Yakin hat vor dem Kanada-Spiel mehrere Offensiv-Joker zur Auswahl
  • Breel Embolo dürfte im Sturm gesetzt sein
  • Steht Johan Manzambi auch gegen Kanada nicht in der Startelf?

Die ersten 180 WM-Minuten haben gezeigt: Ein Offensiv-Ass hat Murat Yakin (51) noch nicht in der Hand. Dafür stehen dem Nati-Trainer jede Menge Joker zur Verfügung. Doch welche davon spielt er im letzten WM-Gruppenspiel gegen Kanada aus?

Breel Embolo – der Start-Joker!

Kaum einer in der Schweizer Nati hat eine derart ungefährdete Startelf-Position wie Breel Embolo. Für Blick-Experte Blerim Dzemaili ist er gar der wichtigste Spieler der Schweizer Mannschaft. Doch sein Jubel macht ihn zum Startelf-Joker der Nati. Angelehnt an den Batman-Bösewicht, und damit sich seine Kinder nicht mehr vor der fiktiven Joker-Figur fürchten müssen, macht Embolo seit dem WM-Quali-Auftakt gegen den Kosovo den Grinsemann.

Seine Torquote ist eigentlich so gut wie noch nie: zehn Tore in seinen letzten 14 Nati-Spielen. Doch bis auf den verwandelten Penalty gegen Katar konnte er seine zuletzt gezeigten Leistungen im Schweizer Dress an dieser WM noch nicht bestätigen. Gegen Bosnien und Herzegowina wirkte er über lange Zeit so teilnahmslos wie schon lange nicht mehr. Ob ihn der Visum-Stress doch etwas mehr mitgenommen hat?

Immerhin: Nur einmal hat Embolo seit März 2025 in zwei Spielen hintereinander nicht getroffen. Statistisch stehen die Chancen also gut, dass Start-Joker Embolo gegen Kanada wieder sein Bösewicht-Grinsen auspacken kann.

Johan Manzambi – der Super-Joker!

Obwohl Johan Manzambi (20) an dieser WM erst 44 Minuten auf dem Platz stand, hat er dem Turnier bereits seinen Stempel aufgedrückt. Nach seinem Doppelpack gegen Bosnien & Herzegowina schwärmt der deutsche Weltmeister Bastian Schweinsteiger (41) bei MagentaTV: «Ihn sollte sich auch der FC Bayern mal genauer anschauen.»

Trotzdem ist es nach Blick-Infos ein durchaus realistisches Szenario, dass Murat Yakin (51) auch gegen Kanada nicht von Beginn an auf Manzambi setzen wird. Doch ist der Genfer mit einem geschätzten Marktwert von 50 Millionen Euro nicht schlichtweg zu gut, um ihn in jedem WM-Spiel auf die Bank zu setzen?

59 Spiele hat Manzambi in den letzten zwölf Monaten für seinen Klub und die Nati bestritten. Das sind mehr als jeder andere Schweizer. Nur Gregor Kobel und Manuel Akanji haben mehr Minuten gesammelt. Zahlen, welche die unglaubliche Qualität der Nati-Entdeckung unterstreichen.

Doch es gibt aus Sicht von Yakin auch Gründe, Manzambi vorerst weiter von der Bank zu bringen. Vier seiner fünf Länderspieltore hat der Super-Joker nach Einwechslungen erzielt. Die letzten beiden gegen Bosnien & Herzegowina.

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Noah Okafor – der Warteschleifen-Joker

Nur vier Feldspieler haben an dieser WM noch keine Minute gespielt. Unter ihnen: Noah Okafor (26). Vor zwei Jahren in Deutschland war der Basler das Problemkind der Nati. Mit seinem negativen Auftreten sorgte er für schlechte Vibes. Die Folge: Yakin liess seinen einstigen Liebling links liegen, bis dieser während der WM-Quali seinem Ärger öffentlich Luft machte.

Die Probleme sind inzwischen ausgeräumt – und Okafor scheint gereift. «Ich will alles geben für die Schweiz, egal ob es zehn Sekunden, zehn Minuten oder mehr ist», sagte er vor der WM zu Blick. Auch wenn er noch kein Faktor ist, Misstöne wie damals in Stuttgart sind keine zu hören. Im Gegenteil. Doch soll Okafor an dieser WM für die Nati in der K.o.-Phase zu einer Option werden, muss ihn Yakin gegen Kanada bringen. Zumindest für einen Teileinsatz.

Dank seines Speeds, seiner Dribblings und seiner Qualitäten im Abschluss könnte er eine valable Alternative werden. Komplett auf einen formstarken Okafor als Alternative in der Offensive zu verzichten, kann sich die Nati eigentlich nicht leisten. Vor allem, wenn das Turnier noch zwei, drei Wochen dauern soll.

Zeki Amdouni und Cedric Itten – die Joker-Joker!

Aufgrund seiner Kreuzbandverletzung ist Zeki Amdouni (25) in der letzten Saison nur 69 Minuten auf dem Platz gestanden. Weil der Stürmer aber über Abschlussqualitäten verfügt, die sonst kein anderer Schweizer mitbringt, hat Yakin den Genfer trotz grosser Fragezeichen mit nach Nordamerika genommen. Im Test gegen Australien machte er nicht den Eindruck, schon bei 100 Prozent zu sein. Gegen Katar kam er beim WM-Auftakt nicht gut rein. Für Amdouni bleibt deshalb nur eine Rolle: der Joker unter den Jokern.

Als letzter Angreifer im Nati-Kader bleibt noch Cedric Itten (29). Der Basler wurde in den vergangenen vier Länderspielen dreimal in der Schlussphase eingewechselt. Er bringt Eigenschaften mit, die dem Schweizer Team in einer Schlussphase helfen können. Der künftige Werder-Bremen-Stürmer ist der Joker der Joker.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
2
3
6
2
Südkorea
Südkorea
2
0
3
3
Tschechien
Tschechien
2
-1
1
4
Südafrika
Südafrika
2
-2
1
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
2
6
4
2
Schweiz
Schweiz
2
3
4
3
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
2
-3
1
4
Katar
Katar
2
-6
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
2
3
4
2
Marokko
Marokko
2
1
4
3
Schottland
Schottland
2
0
3
4
Haiti
Haiti
2
-4
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
2
5
6
2
Australien
Australien
2
0
3
3
Paraguay
Paraguay
2
-2
3
4
Türkei
Türkei
2
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
2
7
6
2
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
2
0
3
3
Ecuador
Ecuador
2
-1
1
4
Curacao
Curacao
2
-6
1
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
2
4
4
2
Japan
Japan
2
4
4
3
Schweden
Schweden
2
0
3
4
Tunesien
Tunesien
2
-8
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ägypten
Ägypten
2
2
4
2
Iran
Iran
2
0
2
3
Belgien
Belgien
2
0
2
4
Neuseeland
Neuseeland
2
-2
1
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
2
4
4
2
Uruguay
Uruguay
2
0
2
3
Kap Verde
Kap Verde
2
0
2
4
Saudi Arabien
Saudi Arabien
2
-4
1
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
2
5
6
2
Norwegen
Norwegen
2
4
6
3
Senegal
Senegal
2
-3
0
4
Irak
Irak
2
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
2
5
6
2
Österreich
Österreich
2
0
3
3
Algerien
Algerien
2
-2
3
4
Jordanien
Jordanien
2
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
2
5
4
2
Kolumbien
Kolumbien
0:0
2
2
4
3
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0:0
2
0
2
4
Usbekistan
Usbekistan
2
-7
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
2
2
4
2
Ghana
Ghana
2
1
4
3
Kroatien
Kroatien
2
-1
3
4
Panama
Panama
2
-2
0
K.o.-Phase
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