Slowenen warnen die Nati
«Schweizer haben noch nicht unser wahres Gesicht gesehen»

Wie Schweden ist auch Slowenien nach der Hälfte der WM-Quali-Kampagne noch ohne Sieg. Nach dem schwachen Auftritt im Hinspiel in Basel will der EM-Achtelfinalist von 2024 nun sein wahres Gesicht zeigen.
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Sloweniens Trainer Matjaz Kek.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Slowenien hofft trotz schwachem Start in der Gruppe auf WM-Quali
  • Slowenische Sportler wie Doncic und Pogacar sind internationale Superstars
  • Balkan-Land hat 2 Millionen Einwohner und erlangte 1991 die Unabhängigkeit
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Luka Doncic (Basketball), Tadej Pogacar (Rad), Anze Kopitar (Eishockey) oder Janja Garnbet (Sportklettern). Kaum ein anderes Land hat in der jüngeren Vergangenheit im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl so viele sportliche Superstars hervorgebracht wie das zwischen Alpen und Adria gelegene Land mit seinen zwei Millionen Einwohnern, das 1991 seine Unabhängigkeit vom ehemaligen Jugoslawien erlangte und auch im Wintersport und im Handball eine grosse Tradition hat.

Auch der Fussball hat mit Benjamin Sesko (22) seinen Superstar, der für die Kinder als grosses Idol dient. Angeführt vom heutigen Stürmer von Manchester United hat das slowenische Nationalteam auch Erstaunliches vollbracht. An der EM 2024 blieb es ungeschlagen und scheiterte im Achtelfinal gegen Portugal erst im Penaltyschiessen.

Dementsprechend gross waren die Hoffnungen vor Beginn der Quali, dass sich Slowenien erstmals seit 2010 wieder für eine WM qualifiziert. Optimisten rechneten sogar damit, dass das Team von Matjaz Kek (64) die Gruppe als Sieger abschliessen könnte. Der anfänglichen Euphorie ist aber Ernüchterung gewichen. Nach drei Spielen ist Slowenien noch ohne Sieg, gegen die Nati blieb man beim Hinspiel in Basel im September chancenlos. Bereits zur Pause stand das Schlussresultat von 0:3 fest.

Wenig überraschend fielen die Kommentare der anwesenden slowenischen Medienvertreter bissig aus. Für viele war es der schwächste Auftritt seit Jahren. Ähnlich sehen es auch die Protagonisten. «Ich glaube, dass die Schweizer in Basel das wahre Gesicht Sloweniens nicht gesehen haben», sagt Mittelfeldspieler Svit Seslar (23) am Tag vor dem Rückspiel in Ljubljana, in dem der Gastgeber unter Zugzwang steht.

Doch den Slowenen gefällt die Rolle des Aussenseiters. «Für uns ist es ein Spiel, in dem wir viel gewinnen können. Wir spielen gegen den Favoriten der Gruppe, denn die Schweiz ist die beste Mannschaft. Und genau das muss uns zusätzliche Energie geben», sagt Trainer Kek. «Warum sollten wir nicht die Ersten sein, die gegen die Schweiz ein Tor schiessen und ihr Punkte abnehmen?» Gelingt das den Slowenen, haben sie im November eine gute Ausgangslage, um sich zumindest noch einen Platz in den WM-Playoffs zu sichern.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
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1
Mexiko
Mexiko
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0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
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4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
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2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
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PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
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2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
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1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
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1
Belgien
Belgien
0
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0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
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3
Iran
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0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
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0
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
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1
Spanien
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0
0
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2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
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0
0
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Uruguay
Uruguay
0
0
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Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
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1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
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0
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3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
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0
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Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
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1
Argentinien
Argentinien
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0
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2
Algerien
Algerien
0
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3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
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Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
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2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
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Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
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PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
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3
Ghana
Ghana
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0
4
Panama
Panama
0
0
0
Playoffs
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