SFV-Nachwuchs am Scheidweg
Versinkt die U21-Nati im Mittelmass?

Der U21 ist zwar der Start in die EM-Quali mit sieben Punkten aus drei Spielen geglückt, spielerisch vermag das Team von Sascha Stauch aber nicht zu überzeugen. Wie stark die Mannschaft tatsächlich ist, wird sich in einem Monat weisen, wenn sie auf Frankreich trifft.
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Nati-Direktor Pierluigi Tami streicht immer wieder hervor, dass sich die Nachwuchs-Teams unter seiner Ägide verbessert hätten.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • U21-Nationalmannschaft kämpft um EM-Qualifikation, Leistung noch verbesserungswürdig
  • Trainer und Spieler betonen positive Aspekte trotz mässiger Ergebnisse
  • Seit 2011 hat die U21 nur zweimal die EM-Endrunde erreicht
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Pierluigi Tami (64) befindet sich im letzten Jahr als Direktor der Nationalteams. Nach der WM 2026 wird der Tessiner pensioniert. Seit Beginn seiner Amtszeit 2019 hat er immer wieder betont, dass nicht nur das A-Team, sondern auch die U-Auswahlen sich unter seiner Ägide verbessert und wieder vermehrt für Endrunden qualifiziert hätten. Ein Beispiel: die U17, die im November erstmals seit dem WM-Titel 2009 an einer WM teilnehmen wird.

Für eine Endrunde will sich auch die U21 qualifizieren, nachdem sie vor einem Jahr die EM auf klägliche Art und Weise gegen Rumänien und Finnland vergeigt hat. Nach dem Auftakt in die Quali für die EM 2027 ist aber zu konstatieren: Noch ist die älteste Junioren-Auswahl nicht im Flow. Auf das 2:0 in Estland folgte ein 0:0 gegen Island. Immerhin: Das wegweisende Spiel auf den Färöern um Platz 2, der zur Playoff-Teilnahme berechtigt, wurde 3:1 gewonnen.

Dass die Protagonisten die positiven Aspekte der Reise auf die Färöer herausstreichen, ist nachvollziehbar. Trainer Sascha Stauch lobte «die Einstellung und Mentalität». Liam Chipperfield, Torschütze zum 2:1, strich die «gezeigte Reaktion» hervor. Und Dion Kacuri schwärmte von «Kampfgeist, Zusammenhalt und Mentalität». Letztlich hat die U21 aber nur ihre Pflicht erfüllt, Gegner wie Estland, Island und Färöer können nicht der Gradmesser sein.

U21 verliert Anschluss an die Spitze

2011 schaffte die Generation um Xhaka, Shaqiri und Co. unter Trainer Tami den Einzug in den EM-Final, der an der Basis der späteren Erfolge der A-Nati stand. 2021 und 2023 erreichte man zwar noch einmal die Endrunde – auch dank der Aufstockung der Teilnehmerfelder –, doch das älteste Nachwuchsteam des SFV scheint immer mehr den Anschluss an die Spitze zu verlieren, zumal im Gegensatz zu früheren Generationen derzeit mit Johan Manzambi nur ein Spieler, der noch in der U21 spielen könnte, fixer Bestandteil der A-Nati ist.

Im November folgt das erste von zwei Duellen mit Frankreich. Gegen den EM-Halbfinalisten wird sich weisen, wie stark die U21-Nati wirklich ist. Ob sie ein Wörtchen um den Gruppensieg und das direkte EM-Ticket mitreden kann – oder ob sie definitiv im europäischen Mittelmass versinkt.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
0
4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
Playoffs
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