Finalissima gegen Frankreich?
U21-Nati peilt Showdown in EM-Quali an

In der U21-EM-Qualifikation stehen die letzten Spiele an. Die Mannschaft von Alex Frei hat nach wie vor Chancen auf ein direktes Ticket, muss dafür aber wohl Gruppenfavorit Frankreich schlagen. Gelingt das nicht, gehts im November um alles.
Kommentieren
1/4
Alex Frei bereitet seine U21 auf die letzten drei Spiele der EM-Quali vor.
Foto: Zamir Loshi/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Alex Frei führt U21 seit Februar, jagt direkte EM-Qualifikation
  • Schweiz derzeit zwei Punkte hinter Frankreich, drei Partien noch offen
  • U21-EM 2027: 16 Teams in vier Vierergruppen, Start am 16. Juni
Alexander_Hornstein_SEO Specialist_RMS.png
Alexander HornsteinSEO-Redaktor

Alex Frei ist zwar erst seit letztem Februar U21-Coach, holte seither aber wichtige Siege. Sowohl gegen Estland als auch gegen die Färöerinseln sprangen drei Punkte heraus, wodurch die älteste Nachwuchs-Nati voll im Rennen um die direkte EM-Qualifikation ist. Während die A-Nati «nur» die neue Nations-League-Saison in Angriff nimmt, steht die U21 vor drei veritablen Partien.

Nach Luxemburg-Ausrutscher brauchts wohl den Frankreich-Exploit

Bereits seit letztem September läuft die Qualifikation für die U21-EM 2027, die Albanien und Serbien miteinander austragen werden. Unter Freis Vorgänger Sascha Stauch legte die Auswahl den Grundstein für den aktuellen 2. Platz – trotz peinlicher Pleite gegen Luxemburg, wegen der man sich derzeit zwei Punkte hinter Frankreich befindet, obwohl man ein Spiel mehr austrug.

Slapstick-Eigentor führt zu Niederlage in Luxemburg
0:30
U21-Nati blamiert sich:Slapstick-Eigentor führt zu Niederlage in Luxemburg

Verloren ist deswegen aber noch lange nichts, schliesslich bestreitet die Equipe von Alex Frei drei weitere Partien. Dabei kann der Ex-FCB-Trainer auf den Grossteil der Spieler des letzten Aufgebots zählen, auch wenn mit Sascha Britschgi, Zachary Athekame und Winsley Boteli drei Jungspunde von Murat Yakin in die A-Nati geholt wurden.

Gespielt wird in dieser Reihenfolge gegen Luxemburg (25. September, 19.30 Uhr), Island (29. September, 17 Uhr) und Frankreich (6. Oktober, 19 Uhr). Je nach Resultaten könnte es damit am letzten Spieltag zur Finalissima gegen den Gruppenfavoriten kommen. Im ersten Aufeinandertreffen vom letzten November kassierte die Schweiz nach 60-minütiger Oberhand doch noch ein Tor und kam so nur zu einem 1:1. Ob es am 6. Oktober zum Frankreich- und direkten Quali-Coup reicht?

Mehrere Wege führen nach Novi Sad

Dafür müsste man die Gruppenphase entweder als Sieger oder alleiniger bester Gruppenzweiter beenden (Resultat gegen den Gruppenletzten zählt in Sechsergruppen nicht). Ansonsten reicht Rang 2 immerhin für die Playoffs im November, wo in Duellen mit Hin- und Rückspiel die letzten vier EM-Tickets verteilt werden.

Das Turnier geht dann vom 16. Juni bis zum 3. Juli 2027 in Albanien und Serbien über die Bühne. Dabei sind 16 Nationen, die in Vierergruppen um den Einzug ins Viertelfinal kämpfen. Während das Eröffnungsspiel im serbischen Novi Sad stattfindet, wird der künftige U21-Europameister im albanischen Tirana gekürt.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

Füge jetzt die Fussball-Nati deinen Teams hinzu, um nichts mehr zu verpassen. 

In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen