«Es ist mehr als ein Match!»
3:07
Präsident FC Kosova Zürich:«Ich trage das Schweizer Trikot»

Avdullahu, Saipi und Co.
So viel Schweiz steckt im Quali-Gegner Kosovo

Viele kosovarische Fussballer haben eine Vergangenheit in der Schweiz oder sind sogar hier geboren. Sie treten am Freitag gegen ihre zweite Heimat an, von Beginn an auf dem Platz werden aber nur wenige stehen.
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Der im Kanton Baselland aufgewachsene Fidan Aliti führte beim letzten Duell zwischen der Schweiz und Kosovo in Basel die Gäste als Captain aufs Feld.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweiz und Kosovo: Enge Verbindung durch Fussball und Diaspora
  • Viele Kosovo-Nationalspieler haben Schweizer Wurzeln oder Vergangenheit
  • Rund 200'000 Menschen mit kosovarischen Wurzeln leben in der Schweiz
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Die Schweiz und der Kosovo verbindet viel. Je nach Schätzung leben rund 200'000 Menschen mit kosovarischen Wurzeln in der Schweiz, einige von ihnen haben durch den Fussball Bekanntheit erlangt, vor allem Granit Xhaka (32) und Xherdan Shaqiri (33), welche die Schweizer Nati mehr als ein Jahrzehnt geprägt haben.

Auch beim Gegner der Nati am Freitag zum Auftakt der WM-Qualifikation spielen viele, die einen Bezug zur Schweiz haben. Allen voran Leon Avdullahu (21), der sich vor wenigen Tagen gegen die Schweiz entschieden hat, wo er geboren und aufgewachsen ist. «Als Nationaltrainer des Kosovo bin ich sehr glücklich, dass sich immer mehr Spieler für den Kosovo entscheiden. Das zeigt, dass die Spieler sehen, dass sich bei uns etwas entwickelt hat im letzten Jahr», sagt der Deutsche Franco Foda (59).

Avdullahu wird am Freitag zusammen mit Veldin Hodza (22), der sich gegen Kroatien und für den Kosovo entschieden hat, das Mittelfeld-Duo bilden. «Sie spielen im Zentrum, das ist oft das Herz der Mannschaft. Sie können zu kosovarischen Legenden werden», so Foda, der im Sommer 2022 ein kurzes Intermezzo als FCZ-Trainer gab.

Super-League-Trio nur auf Pikettliste

Avdullahu und Foda sind aber bei weitem nicht die Einzigen, die eine Schweizer Vergangenheit haben. Die Torhüter Amir Saipi (25) und Arijanet Muric (26) sind beide hier geboren. Der in Schaffhausen aufgewachsene heutige Lugano-Hüter Saipi absolvierte diverse Länderspiele für die Schweizer U-Auswahlen, ehe er sich aufgrund mangelnder Perspektiven in der A-Nati für einen Nationenwechsel entschied. Der ehemalige YF-Juventus-, FCZ- und GC-Junior Muric wechselte mit 16 in den Nachwuchs von Manchester City, in den Nachwuchsauswahlen spielte er für Montenegro.

Verteidiger Fidan Aliti (31), der in Binningen BL geboren ist, ist vor allem in FCZ-Kreisen ein Begriff, war er doch Teil der Mannschaft, die 2022 unter André Breitenreiter Meister wurde. Damals ebenfalls mit dabei war Bledian Krasniqi (24), der in Zürich geboren ist und noch heute beim FCZ spielt, für diesen Zusammenzug aber ebenso wie die beiden Sion-Spieler Donat Rrudhani und Kreshnik Hajrizi (beide 26) nur auf der Pikettliste steht.

Hadergjonaj und Zhegrova fehlen

Wegen einer Verletzung im Joggeli nicht dabei ist Florent Hadergjonaj (31). Der Verteidiger aus Langnau im Emmental zog sich im letzten Spiel mit Alanyaspor eine Verletzung zu. Hadergjonaj ist nicht nur in der Schweiz aufgewachsen, er hat sogar ein A-Länderspiel für die Nati absolviert, allerdings nur ein Testspiel.

Nicht mit dabei ist auch Kosovos Star Edon Zhegrova (25). Der in Deutschland aufgewachsene offensive Mittelfeldspieler spielte von 2019 bis 2022 beim FC Basel. Vor wenigen Tagen gab Juventus die Verpflichtung des Super-Technikers bekannt, der zuletzt bei Lille spielte, in diesem Jahr aber wegen Verletzungen noch kein Pflichtspiel bestritt.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
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Mexiko
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Südafrika
Südafrika
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Südkorea
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Tschechien
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Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
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1
Kanada
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2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
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Katar
Katar
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4
Schweiz
Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
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Brasilien
Brasilien
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2
Marokko
Marokko
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Haiti
Haiti
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Schottland
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
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USA
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2
Paraguay
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3
Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Gruppe F
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Niederlande
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Japan
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Tunesien
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Gruppe G
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Ägypten
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Gruppe H
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Irak
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Gruppe J
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Gruppe K
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Portugal
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Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
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Kolumbien
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Gruppe L
Mannschaft
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England
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Kroatien
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Panama
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