«Ihr könnt euch ja vorstellen, wie es Breel geht»
2:45
Yakin nach WM-Aus:«Könnt euch vorstellen, wie es Breel geht»

Auch Yakin hadert mit dem Ref
«Leider hat nicht der Fussball gesiegt»

Die Nati scheitert in ihrem ersten WM-Viertelfinal seit 72 Jahren nach einem heroischen Kampf mit 1:3 nach Verlängerung an Argentinien. Das grosse Gesprächsthema nach dem Spiel ist die Gelb-Rote Karte gegen Breel Embolo.
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Auch Murat Yakin ärgerte sich nach dem Spiel über den Schiedsrichter.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Schweiz verliert 1:3 gegen Argentinien im Viertelfinal der WM
  • Schiedsrichterentscheidungen sorgen für Diskussionen
  • 70. Minute: Gelb-Rot für Breel Embolo nach VAR-Eingriff

Murat Yakin (51) verliert die Contenance selten. Und auch nach seiner bittersten Niederlage der bald fünfjährigen Amtszeit als Nati-Trainer gegen Argentinien hat der Basler seine Emotionen einigermassen im Griff, sagt aber bestimmt: «Es war ein Fehler des Schiedsrichters in einem matchentscheidenden Moment. Leider hat heute nicht der Fussball gesiegt.»

Auch in der Pressekonferenz eine knappe Stunde nach Schlusspfiff sorgt die Gelb-Rote Karte gegen Breel Embolo für am meisten Gesprächsstoff. Schiedsrichter João Pinheiro hatte in der 70. Minute zuerst dem Argentinier Paredes Gelb gezeigt. Nach Eingriff des VAR nahm er diese aber zurück und zeigte sie nach Ansicht der Videobilder dem bereits verwarnten Embolo für eine Schwalbe. Schon in der Partie USA gegen Paraguay war diese neue Regel zum Zug gekommen, was aber laut der BBC für kontroverse Meinungen gesorgt hatte, ob diese Regel denn überhaupt korrekt angewendet und nicht von der Fifa beziehungsweise ihren Schiedsrichtern etwas frei interpretiert werden würde.

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«Diese Regel ist unverständlich», so Yakin. Er wolle es anständig formulieren, «sonst muss ich zu ganz anderen Worten greifen». Dem Nati-Trainer stösst auf, dass der Schiedsrichter Paredes für dessen Aktion überhaupt hatte verwarnen wollen. «Es gab keinen Grund, in dieser Szene Gelb zu geben», so Yakin. «Zuvor gab es gestreckte Beine, Ellbogen, Kopfstösse, in dieser Szene hätte er einfach laufen lassen müssen.» Das Absurde am Ganzen: Wenn Schiri Pinheiro Paredes nicht fälschlicherweise verwarnt hätte, dann hätte der VAR nicht eingreifen können, sprich Embolo wäre auf dem Platz geblieben.

Matchplan auf den Kopf gestellt

Bitter für die Nati: Der Platzverweis kam ausgerechnet in jener Phase, in der sie das Momentum nach dem Ausgleich von Dan Ndoye wenige Minuten zuvor auf ihrer Seite hatte. «Der Matchplan war auch diesmal aufgegangen, wir waren zurück im Spiel», so Yakin. Mit Vargas und Amdouni für Rieder und Sow wollte Yakin nach der Trinkpause zwei neue Offensivkräfte bringen. Der Platzverweis warf aber alles über den Haufen.

Mit einem Mann weniger auf dem Platz änderte er die Taktik. «Wir wollten es danach über die Runden bringen und ins Penaltyschiessen, denn dort hätten wir das Momentum wieder auf unserer Seite gehabt.» Der Plan ging nicht auf: Julián Álvarez’ Traumtor («das kann man nicht verteidigen») erlöste Argentinien. «Sie hatten zu kämpfen und zu leiden, wie mir ihr Trainer gesagt hat», so Yakin. «Aber davon können wir uns nichts kaufen.»

Am Ende nützt aus Yakins Sicht aber alles Jammern nichts. «Argentinien ist weiter, ich gratuliere. Mich schmerzt es für die Jungs, weil wir den Weltmeister dominiert haben.» So bleibt am Ende der Frust über das Verpassen einer historischen Chance. «Es schmerzt extrem, dass wir auf diese Art und Weise ausgeschieden sind. Das haben wir nicht verdient», so Yakin. «Die Jungs sind meine grossen Helden, ich bin sehr stolz auf sie.»

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
3
6
9
2
Südafrika
Südafrika
3
-1
4
3
Südkorea
Südkorea
3
-1
3
4
Tschechien
Tschechien
3
-4
1
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
3
4
7
2
Kanada
Kanada
3
5
4
3
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
3
-1
4
4
Katar
Katar
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
3
6
7
2
Marokko
Marokko
3
3
7
3
Schottland
Schottland
3
-3
3
4
Haiti
Haiti
3
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
3
4
6
2
Australien
Australien
3
0
4
3
Paraguay
Paraguay
3
-2
4
4
Türkei
Türkei
3
-2
3
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
3
6
6
2
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
3
2
6
3
Ecuador
Ecuador
3
0
4
4
Curacao
Curacao
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
3
6
7
2
Japan
Japan
3
4
5
3
Schweden
Schweden
3
0
4
4
Tunesien
Tunesien
3
-10
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
3
4
5
2
Ägypten
Ägypten
3
2
5
3
Iran
Iran
3
0
3
4
Neuseeland
Neuseeland
3
-6
1
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
3
5
7
2
Kap Verde
Kap Verde
3
0
3
3
Uruguay
Uruguay
3
-1
2
4
Saudi Arabien
Saudi Arabien
3
-4
2
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
3
8
9
2
Norwegen
Norwegen
3
1
6
3
Senegal
Senegal
3
2
3
4
Irak
Irak
3
-11
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
3
7
9
2
Österreich
Österreich
3
0
4
3
Algerien
Algerien
3
-2
4
4
Jordanien
Jordanien
3
-5
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kolumbien
Kolumbien
3
3
7
2
Portugal
Portugal
3
5
5
3
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
3
1
4
4
Usbekistan
Usbekistan
3
-9
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
3
4
7
2
Kroatien
Kroatien
3
0
6
3
Ghana
Ghana
3
0
4
4
Panama
Panama
3
-4
0
K.o.-Phase
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