Darum gehts
- Julian Alvarez will Atlético Madrid verlassen, Barcelona bleibt sein Wunschziel
- Atlético-Fans buhen den Argentinier beim Saisonstart aus
- Auch Premier-League-Sieger Arsenal im Poker um Alvarez mit im Rennen
Es ist eine der grossen Transferpossen, die sich in diesem Sommer abspielen: Mittlerweile gilt es als offenes Geheimnis, dass Julian Alvarez (26) Atlético Madrid verlassen möchte. Wunsch-Destination wäre Barcelona. Das Problem: Für die Rojiblancos kommt ein Wechsel zu einem Ligarivalen nicht infrage.
Begonnen hat das ganze Alvarez-Dilemma während der WM, als der Argentinier in einem Interview seinen Wechselwunsch geäussert hatte. Seit diesem Tag vergeht kaum ein Tag, an dem im Internet nicht neue Wasserstandsmeldungen und Gerüchte herumgereicht werden.
Seit der Argentinier aus seinen Sommerferien nach Madrid zurückgekehrt ist, hat die Seifenoper ein neues Niveau erreicht. Bisheriger Tiefpunkt aus Sicht von Alvarez: das erste Ligaspiel gegen den FC Málaga. «La Araña» (dt.: die Spinne) sass dabei zunächst nur auf der Bank, stand aber schon vor dem Anpfiff im Mittelpunkt. Als der Stadionsprecher den Namen Alvarez verkündete, reagierte das Publikum mit einem lautstarken Pfeifkonzert.
Die Stimmung wurde auch danach nicht besser, als der Stürmer in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde. Auch nach dem Spiel sorgte der 26-Jährige für Aufsehen. Nach dem 2:0-Sieg machten sich die Atlético-Stars auf den Weg in die Fankurve, um zu feiern. Nur einer fehlte: Julian Alvarez verliess das Feld auf Anweisung von Trainer Diego Simeone umgehend. Dem Stürmer war die Enttäuschung im Gesicht abzulesen, die Sache nimmt ihn sichtbar mit.
Atlético wieder mit klarer Ansage an Barça
Nun das nächste Kapitel: Am Mittwoch und auch am Donnerstag fehlte der Stürmer im Training. Der Verein teilte mit, dass Alvarez aufgrund einer schlechten Nacht gefehlt habe und dies mit dem medizinischen Personal abgeklärt gewesen sei. Raum für Spekulationen lässt das aber allemal.
Nach einem Treffen in dieser Woche, bei dem die Barça-Verantwortlichen Deco, Hansi Flick und Joan Laporta über mögliche Neuzugänge diskutierten, äusserte sich Laporta gegenüber den Vereinsmedien immer noch willig bezüglich Alvarez: «Wir sind sehr an dem Spieler interessiert und würden uns freuen, wenn unser Angebot angenommen wird.»
Die Antwort aus Madrid liess nicht lange auf sich warten. Wie «Mundo Deportivo» berichtet, meldete sich Atlético klar und deutlich: Die Chance, dass der Stürmer in der kommenden Saison für Barça aufläuft, liege bei «exakt null Prozent».
Auch der Vorstand meldet sich
Am Donnerstag legte der Verein mit einer offiziellen Stellungnahme des Vorstands nach: Zwar sei man prinzipiell verhandlungsbereit, dies setze jedoch stets ein ethisches, professionelles Verhalten sowie gegenseitigen Respekt voraus. Da der FC Barcelona diese Anforderungen in den Augen der Klubführung keineswegs erfülle, werde es mit den Katalanen «definitiv keine Verhandlungen» geben.
Und wie es sich für eine Telenovela gehört, ist auch in diesem Fall noch eine unvorhergesehene Wendung möglich. Denn nun könnte die Stunde von Arsenal geschlagen haben. Auch die Gunners zeigen grosses Interesse an einer Verpflichtung von Alvarez und stiegen kürzlich mit ins Rennen um den argentinischen Stürmer ein. Vielleicht liegt ja für die Londoner ein Happy End drin?
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Real Madrid | 2 | 4 | 6 | |
2 | Sevilla FC | 2 | 3 | 6 | |
3 | Real Betis Balompie | 2 | 2 | 6 | |
4 | Deportivo Alaves | 2 | 3 | 4 | |
5 | Atletico Madrid | 2 | 2 | 4 | |
6 | FC Barcelona | 1 | 5 | 3 | |
7 | RCD Espanyol Barcelona | 2 | 2 | 3 | |
8 | Getafe CF | 2 | -2 | 3 | |
9 | Villarreal CF | 2 | 0 | 2 | |
10 | RC Deportivo La Coruna | 2 | 0 | 2 | |
11 | CA Osasuna | 1 | 0 | 1 | |
11 | RC Celta de Vigo | 1 | 0 | 1 | |
13 | Racing Santander | 2 | -1 | 1 | |
13 | Rayo Vallecano | 2 | -1 | 1 | |
15 | Valencia CF | 2 | -1 | 1 | |
16 | FC Malaga | 2 | -2 | 1 | |
17 | Levante UD | 2 | -3 | 1 | |
18 | Elche CF | 2 | -5 | 1 | |
19 | Athletic Bilbao | 1 | -2 | 0 | |
20 | Real Sociedad | 2 | -4 | 0 |

