Darum gehts
- Cristiano Ronaldo beendet mit 41 Jahren endgültig seine Karriere in Portugals Nationalmannschaft
- Nationaltrainer Jorge Jesus bat Ronaldo vergeblich um Verbleib und akzeptiert den Rücktritt
- Im Verbandsauditorium soll ein grosses Ronaldo-Bild junge Spieler an ihr Vorbild erinnern
Am Donnerstag beendete Cristiano Ronaldo (41) seine Nationalmannschaftskarriere. Später äusserte sich Nationaltrainer Jorge Jesus (72) am Donnerstag gegenüber Canal 11 zum Rücktritt des Superstars, mit dem er sich beim letzten Zusammenzug im Oktober noch zoffte.
Dabei legte er offen, dass er Ronaldo von einer Rückkehr überzeugen wollte: «Das ist ganz allein seine Entscheidung. Wir hatten bereits vor der ersten Einberufung Gelegenheit, darüber zu sprechen. Ich habe ihn gebeten, weiterzumachen, bei mir zu bleiben, weil ich ihn an meiner Seite brauche, aber ich muss seine Entscheidung akzeptieren», erklärte der Trainer.
Bild im Hauptquartier
Jesus hob die historische Bedeutung des 41-Jährigen hervor und betonte den generationsübergreifenden Einfluss der Nummer 7: «Er ist eine weltweite Grösse, eine Grösse Portugals, eine Grösse der Nationalmannschaft. Er ist ein Spieler, der der Nationalmannschaft im Lauf der Jahre viel gegeben hat. Er ist ein Symbol für die portugiesische Jugend. Die meisten seiner Fans sind junge Menschen. Ich hatte die Gelegenheit, ein Jahr lang mit ihm bei Al Nassr zusammenzuarbeiten. Daher wird er immer ein Vorbild für unsere Nationalmannschaft, unser Volk und unsere Geschichte bleiben.»
Um das Vermächtnis des Superstars im Hauptquartier des portugiesischen Fussballverbands zu verewigen, will Jesus ein Bild von ihm aufhängen. «Ich werde ein grosses Bild von ihm im Auditorium anbringen lassen, damit alle jungen Leute und generell alle Spieler ihr Vorbild vor Augen haben», sagte er.
Der Nationaltrainer schloss mit der Gewissheit: «Er wird immer in den Herzen der Portugiesen und der Nationalmannschaft bleiben, und daran führt kein Weg vorbei, denn er wird immer ein Vorbild für den portugiesischen Fussball sein.»
Dieser Artikel ist zuerst auf abola.pt erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.