Darum gehts
- Gerard Piqué hat Schiedsrichter attackiert
- Dafür wird der Ex-Barcelona-Star nun hart bestraft
- Piqué kassiert Sperren und Suspendierung, sein Klub eine Gelbstrafe und Stadionsperre
Gerard Piqué und der FC Andorra, der Klub, dessen Präsident er ist, sehen sich nach den Vorfällen vom vergangenen Wochenende während des Spiels gegen Albacete (0:1) mit harten Sanktionen konfrontiert.
Der ehemalige Barcelona-Verteidiger wurde gleich doppelt bestraft. Er wird für «gewalttätiges Verhalten gegenüber dem Schiedsrichterteam» gemäss Artikel 52 des Disziplinarreglements für sechs Spiele gesperrt. Zusätzlich muss der FC Andorra eine Geldstrafe bezahlen. Doch das ist nicht alles.
Piqué wurde auch für zwei Monate suspendiert, da ihm «öffentliche und offensichtliche Handlungen vorgeworfen werden, die gegen die sportliche Würde und den Anstand verstossen». Diese Sanktion stützt sich auf die im Schiedsrichterbericht beschriebenen Vorfälle und fällt unter Artikel 52 C. Auch in diesem Fall wird eine Geldstrafe gegen den Verein verhängt.
Verbale Attacke gegen Schiedsrichter
Was ist passiert? Laut dem Schiedsrichterbericht eskalierte die Situation nach dem Abpfiff, als Piqué und Sportdirektor Jaume Nogués die Unparteiischen auf dem Weg zum Parkplatz konfrontierten. Piqué soll gesagt haben: «Geht besser unter Polizeischutz raus, sonst wird euch noch jemand angreifen.» An den Delegierten gerichtet, habe er hinzugefügt: «In einem anderen Land würde man euch verprügeln, aber hier in Andorra sind wir ein zivilisiertes Land.» Nogués wiederum soll geäussert haben: «Hoffentlich habt ihr einen Unfall.»
Die Reaktionen auf diese Aussagen liessen nicht lange auf sich warten. Neben den persönlichen Strafen für Piqué wurde auch der Verein zur Kasse gebeten. Der FC Andorra muss 1500 Euro zahlen und wird zusätzlich mit einer teilweisen Stadionsperre für zwei Spiele belegt.
Dieser Artikel ist zuerst auf «abola.pt» erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.
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