Bayern im Tal der Tränen
Stars wüten gegen Schiri – Legende wittert Verschwörung

Kontroversen im Champions-League-Halbfinal: Schiedsrichter Joao Pinheiro sorgt mit seinen Entscheidungen für Ärger bei Bayern München. Trotz Kanes spätem Ausgleich scheitern die Münchner gegen PSG mit 5:6 im Gesamtskore.
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FCB-Stürmer Harry Kane ist nach dem Champions-League-Aus gegen PSG untröstlich.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Bayern scheidet im Champions-League-Halbfinal gegen PSG mit 5:6 im Gesamtskore aus
  • Umstrittene Schiedsrichterentscheidungen sorgen für Diskussionen, Bayern-Stars wüten
  • Klublegende Ballack wittert Verschwörung gegen die Münchner
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Andri BäggliRedaktor Sport

So manch ein Bayern-Fan wird sich nach dem Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen PSG wohl fragen: Was wäre, wenn? Was wäre, wenn Schiedsrichter Joao Pinheiro in der 29. Minute beim Stand von 0:1 nicht fälschlicherweise auf Handspiel von FCB-Spieler Konrad Laimer entschieden hätte, sondern auf Handspiel gegen Nuno Mendes und den PSG-Verteidiger korrekterweise mit Gelb-Rot vom Platz gestellt hätte? Zur Verteidigung des Schiedsrichters: Der vierte Offizielle hatte ihm mitgeteilt, dass zuerst Laimer mit der Hand dran war – ein Fehlentscheid.

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Es ist aber nicht die einzige umstrittene Situation im Spiel. Nur zwei Zeigerumdrehungen später versucht der Pariser Vitinha den Ball im eigenen Strafraum zu klären und trifft dabei den ausgestreckten Arm seines Teamkollegen Joao Neves. Schiedsrichter Pinheiro entscheidet sofort auf kein Penalty, der VAR greift auch nicht ein – die Münchner sind ausser sich.

Ex-DFB-Schiri Manuel Gräfe schreibt auf X: «Sorry, aber das ist alles nur noch ein Witz … Der Arm geht in die Flugbahn und das diesmal sogar noch weit ausgestreckt auf Schulterhöhe und auch erst nachdem (!) der Ball geschlagen wurde.»

Schweizer Schiri-Experte widerspricht

Dem widerspricht derweil der ehemalige Schweizer Schiedsrichter Urs Meier bei Blue: «Das ist regeltechnisch richtig.» Die Regeln des internationalen Verbands schreiben: «Es ist kein Handspiel, wenn der Ball die Hand oder den Arm trifft und von einem Mitspieler kommt.» Dabei kommt es darauf an, ob das Handspiel absichtlich war oder nicht.

Während im Hinspiel die Schiedsrichterleistung des Schweizers Sandro Schärer überragend war, sind das nur zwei Beispiele, bei welchen sich die Deutschen benachteiligt fühlen. Dazu kommen auch noch Fehler wie ein verfrühter Offside-Pfiff gegen FCB-Stürmer Harry Kane und sonst eine schwankende Linie, was Foulspiele angeht.

Ex-Bayern-Spieler und DFB-Captain Michael Ballack wittert bei DAZN derweil eine Verschwörung: «Ich hatte das Gefühl, sie wollten die Gelb-Rote-Karte nicht geben. Das ist mein Gefühl als Zuschauer. Das sage ich ganz offen. Man sucht ja manchmal nach Situationen, um ein Spiel nicht in eine Bahn zu lenken.»

Bayern-Stars im Tal der Tränen

Zwar schiessen die Münchner durch Kane noch den Ausgleich in der Nachspielzeit, doch das Tor kommt zu spät. Das, weil die Pariser das Spektakel-Hinspiel mit 5:4 für sich entschieden haben und den Halbfinal im Gesamtskore mit 6:5 gewinnen.

Nach dem Spiel sieht man die Enttäuschung den Bayern-Spielern an. Kane und Michael Olise vergraben die Hände im Gesicht und müssen von den Mitspielern aufgemuntert werden. Luis Diaz kauert ungläubig auf dem Platz. Joshua Kimmich dagegen stürmt stinksauer auf Schiedsrichter Pinheiro zu, redet wild auf ihn ein und sieht dann dafür auch noch die Gelbe Karte. Manuel Neuer sagt zu DAZN: «Wir waren heute keine Killer. Am Ende hatten wir die Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen.»

Durch das Ausscheiden geht der Traum vom Triple nicht in Erfüllung. Zwar können die Münchner nebst der Meisterschaft noch den DFB-Pokal gegen Stuttgart gewinnen, doch das dürfte nur ein schwacher Trost sein.

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