Darum gehts
- Arturo Vidal kritisiert Schiedsrichterentscheidungen in Champions-League-Duellen gegen Real Madrid
- 2017 verlor Bayern nach umstrittenem Platzverweis und Abseitstor mit 2:4
- 2018 blieb ein Handspiel von Marcelo ungeahndet, Bayern schied mit 3:4 aus
Arturo Vidal (38) nimmt kein Blatt vor den Mund. Der ehemalige Mittelfeldspieler des FC Bayern München sorgt mit heftigen Aussagen über zwei Champions-League-Duelle gegen Real Madrid für Schlagzeilen. In einem Podcast, moderiert von den ehemaligen Profis Jefferson Farfan (41) und Roberto Guizasola (41), spricht Vidal von «Diebstahl» und wirft den Schiedsrichtern gravierende Fehlentscheidungen vor.
«Ja, ich fühlte mich betrogen», erklärt Vidal. Konkret nimmt er Bezug auf die Viertel- und Halbfinal-Duelle der Jahre 2017 und 2018, in denen Bayern jeweils an Real gescheitert ist. «Für solche Momente wurde der VAR erfunden, damit man uns nicht mehr bestehlen kann», fügt der Chilene hinzu und zeigt sich bis heute empört über die damaligen Entscheidungen.
Im Podcast gibt zunächst der Viertelfinal 2017 zu reden. Nach einer 1:2-Niederlage im Hinspiel steht Bayern unter Druck. In Madrid gelingt es dem Team, die Partie in die Verlängerung zu retten, doch Vidal wird nach einer umstrittenen Gelb-Roten Karte des Feldes verwiesen. «Ich habe den Ball gespielt», verteidigt sich Vidal gegen die Entscheidung des Schiedsrichters. Zu allem Überfluss erzielt Cristiano Ronaldo in der Verlängerung ein Tor aus klarer Abseitsposition. Real gewinnt am Ende mit 4:2 und zieht in den Halbfinal ein.
Auch 2018 fragwürdige Szenen
Das andere für Vidal fragwürdige Spiel: Ein Jahr später, im Halbfinal 2018, verliert Bayern das Hinspiel mit 1:2, führt im Rückspiel früh durch Joshua Kimmich, doch Real gleicht aus. Besonders brisant: Ein Handspiel von Marcelo im Strafraum bleibt ungeahndet. Der Endstand von 2:2 bedeutete das Aus für Bayern mit einem Gesamtergebnis von 3:4.
Vidal spielte während seiner Karriere nicht nur für Bayern, sondern unter anderem auch noch für Leverkusen, Juventus Turin, Barcelona und Inter Mailand. Aktuell steht er in seiner chilenischen Heimat bei Colo-Colo unter Vertrag.
Dieser Artikel ist zuerst auf «abola.pt» erschienen. Die portugiesische Sportzeitung gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.





